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Garibaldi

Hypsypops rubicundus

Garibaldi (Hypsypops rubicundus), gehoert zur Familie Pomacentridae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

25 cm, max 38 cm1-30 m TiefeAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Garibaldi hat einen kompakt-hochrückigen, seitlich abgeflachten Körper; die robuste Gestalt passt zum leben an felsigen Küsten und bietet gute Manövrierfähigkeit zwischen Algen und Felsen.
  • Maulstellung: Das endständige Maul erlaubt dem Garibaldi, Aufwuchs, kleine Wirbellose und Algen gleichermaßen von Substraten und Spalten abzubeissen.
  • Erwachsene Garibaldis sind leuchtend orange bis karminrot, während Jungfische mehrere leuchtend-blaue Flecken oder Punkte aufweisen, die mit dem Heranwachsen verblassen.
  • Als Vertreter der Klippendamsel besitzt die Art eine durchgehende Rückenflosse und einen gedrungenen Kopf, die an ein reaktionsschnelles Revierverhalten angepasst sind.
  • Geschlechtsunterschiede: Geschlechtsdimorphismus ist gering ausgeprägt; Männchen sind während der Brutzeit stärker territorial und zeigen manchmal kräftigere Färbungen oder Narben durch Revierkämpfe.

Lebensraum

In langsam bis mäßig bewegten Küstenbereichen besiedelt der Garibaldi felsige Riffe und Kelpwälder, wo er auf Felsvorsprüngen und in Spalten Nistplätze anlegt.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Felsriff, Seegraswiese

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Pflanzenbestand

Temperatur: 10 - 22 Grad C

Die Verbreitung reicht entlang der Pazifikküste Nordamerikas, typischerweise von Monterey Bay in Kalifornien südwärts bis zur Baja California. Hypsypops rubicundus ist besonders in kelp- und felsenreichen Uferzonen häufig.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Bodentierfresser, Krebstierfresser, Algenfresser, Weichtierfresser

Als Nahrung dienen Kleintiere des Aufwuchses wie Krebstiere, Polypen und andere Wirbellose sowie Algen und Aufwuchs, die an Felsen und Tangwuchs aufgebissen werden.

Beute: Typische Beute umfasst kleine Amphipoden, Schnecken, Bryozoen sowie filamentöse Algen und Aufwuchspartikel.

Typische Beute umfasst kleine Amphipoden
Schnecken
Bryozoen sowie filamentöse Algen und Aufwuchspartikel.

Verbreitung

Region: Nordamerika, Pazifik, Mittelamerika

Länder: Vereinigte Staaten, Mexiko

Die Verbreitung reicht entlang der Pazifikküste Nordamerikas, typischerweise von Monterey Bay in Kalifornien südwärts bis zur Baja California. Hypsypops rubicundus ist besonders in kelp- und felsenreichen Uferzonen häufig.

Besonderheiten

  • Die Art ist tagaktiv und patrouilliert täglich ihr Revier, während der Morgen- und Nachmittagsspitzen besonders aktiv nach Nahrung gesucht wird.
  • Erwachsene Garibaldis sind stark territorial; Männchen legen Nester an und verteidigen diese energisch gegen Artgenossen, außerhalb der Brutzeit sind sie meist allein anzutreffen.
  • Garibaldi zeigen keine ausgedehnten Wanderungen und bleiben meist in einem eng begrenzten Revierabschnitt ihres Heimatriffs.
  • Die Fortpflanzung erfolgt durch Revierbildung und Nestbau am Substrat, wobei ein Männchen mehrere Weibchen zum Ablaichen in seinem Revier anlocken kann.
TagaktivBodentierfresser, Krebstierfresser, Algenfresser...Die Art ist lokal von touristischem Interesse und...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Perciformes
Familie
Pomacentridae
Gattung
Hypsypops
Art
rubicundus
Erstbeschreiber
Girard, 1854

Morphologie

Körperform
Der Garibaldi hat einen kompakt-hochrückigen, seitlich abgeflachten Körper; die robuste Gestalt passt zum leben an felsigen Küsten und bietet gute Manövrierfähigkeit zwischen Algen und Felsen.
Maulstellung
Das endständige Maul erlaubt dem Garibaldi, Aufwuchs, kleine Wirbellose und Algen gleichermaßen von Substraten und Spalten abzubeissen.
Geschlechtsunterschiede
Geschlechtsdimorphismus ist gering ausgeprägt; Männchen sind während der Brutzeit stärker territorial und zeigen manchmal kräftigere Färbungen oder Narben durch Revierkämpfe.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt durch Revierbildung und Nestbau am Substrat, wobei ein Männchen mehrere Weibchen zum Ablaichen in seinem Revier anlocken kann.
Laichtyp
Kies-/Substratlaicher mit Nestbau; Männchen bewachen das Gelege.
Brutpflege
Männchen übernehmen die Brutpflege: Sie bewachen das Gelege, reinigen die Eier und fächeln Wasser darüber, bis die Larven schlüpfen.
Inkubation
5 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist tagaktiv und patrouilliert täglich ihr Revier, während der Morgen- und Nachmittagsspitzen besonders aktiv nach Nahrung gesucht wird.
Sozialverhalten
Erwachsene Garibaldis sind stark territorial; Männchen legen Nester an und verteidigen diese energisch gegen Artgenossen, außerhalb der Brutzeit sind sie meist allein anzutreffen.
Wanderung
Garibaldi zeigen keine ausgedehnten Wanderungen und bleiben meist in einem eng begrenzten Revierabschnitt ihres Heimatriffs.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis, Neotropis

Nutzung

Fischerei
Kein bedeutender Zielbestand für die Fischerei; regionale Schutzregelungen verhindern gezielten Fang in Teilen des Verbreitungsgebiets.
Aquakultur
Bisher keine relevante Aquakultur; Nachzuchten sind wissenschaftlich möglich, aber kommerzielle Zucht ist nicht etabliert.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; IUCN Red List; California Department of Fish and Wildlife; Fachliteratur zu Pomacentridae.