Patagonischer Glattkopf
Patagonomyrmex patagonicus
Patagonischer Glattkopf (Patagonomyrmex patagonicus), gehört zur Familie Bathylagidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Patagonischer Glattkopf zeigt einen schlanken, seitlich leicht abgeflachten Körperbau, was zusammen mit seinem kleinen Kopf einen typischen Tiefseebewohner kennzeichnet.
- Maulstellung: Beim Patagonischen Glattkopf ist das Maul endständig, was es ihm erlaubt, Nahrung aus seiner Umgebung im offenen Wasser effizient aufzunehmen.
- Die Art besitzt eine silbrig-graue Grundfärbung mit dunklerem Rücken und hellem Bauch. Die Färbung sorgt für eine gute Tarnung im offenen Wasser der Tiefsee.
- Typisch für Bathylagidae weist der Patagonische Glattkopf große Augen auf, um mit wenig Licht auszukommen, und eine dünne, schuppenlose Haut.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Patagonischen Glattkopf ist äußerlich kein deutlicher Geschlechtsdimorphismus erkennbar.
Lebensraum
Patagonomyrmex patagonicus lebt überwiegend pelagisch in kalten, tiefen Gewässern des südlichen Atlantiks und Pazifiks an der Südspitze Südamerikas.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: See, Küstengewässer, Ozeanisches Freiwasser, Bodenlebend, Tiefsee
Klimazone: Subpolar
Bodengrund: Schlamm, Kein Substratbezug
Temperatur: 2 - 12 Grad C
pH-Wert: 6 - 8
Der Patagonische Glattkopf ist im südlichen Südamerika, speziell entlang der patagonischen Küsten und südlich gelegener Seen, weit verbreitet. Er wird hauptsächlich im Bereich der Magellanstraße und des südlichen Atlantiks gefangen.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser
Diese Art ernährt sich vorwiegend von Zooplankton, kleinen Krebstieren und gelegentlich von Insektenlarven, die im offenen Wasser vorkommen.
Beute: Kleine Krebstiere, Zooplankton, Insektenlarven.
Verbreitung
Region: Südamerika, Atlantik, Pazifik
Der Patagonische Glattkopf ist im südlichen Südamerika, speziell entlang der patagonischen Küsten und südlich gelegener Seen, weit verbreitet. Er wird hauptsächlich im Bereich der Magellanstraße und des südlichen Atlantiks gefangen.
Galerie
Besonderheiten
- Patagonomyrmex patagonicus ist überwiegend nachtaktiv und nutzt die Dunkelheit der Tiefe als Schutz vor Fressfeinden.
- Diese Fischart lebt häufig in lockeren Schwärmen, die im offenen Wasser des Südatlantiks umherziehen.
- Der Patagonische Glattkopf zeigt keine ausgedehnten Wanderbewegungen und bleibt meist im gleichen Tiefenbereich.
- Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage im freien Wasser, wobei keine Brutpflege betrieben wird.
- Bei Berührung oder Verzehr sind keine Risiken bekannt.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Familie
- Bathylagidae
- Gattung
- Patagonomyrmex
- Art
- patagonicus
- Erstbeschreiber
- Günther, 1878
Morphologie
- Körperform
- Der Patagonischer Glattkopf zeigt einen schlanken, seitlich leicht abgeflachten Körperbau, was zusammen mit seinem kleinen Kopf einen typischen Tiefseebewohner kennzeichnet.
- Maulstellung
- Beim Patagonischen Glattkopf ist das Maul endständig, was es ihm erlaubt, Nahrung aus seiner Umgebung im offenen Wasser effizient aufzunehmen.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 12 - 15
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 9 - 12
- Wirbel
- 43 - 45
- Seitenlinie
- 80 - 92
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Patagonischen Glattkopf ist äußerlich kein deutlicher Geschlechtsdimorphismus erkennbar.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage im freien Wasser, wobei keine Brutpflege betrieben wird.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher
- Brutpflege
- Es findet keine Brutpflege statt, die Eier werden einfach ins Wasser abgegeben.
Verhalten
- Aktivität
- Patagonomyrmex patagonicus ist überwiegend nachtaktiv und nutzt die Dunkelheit der Tiefe als Schutz vor Fressfeinden.
- Sozialverhalten
- Diese Fischart lebt häufig in lockeren Schwärmen, die im offenen Wasser des Südatlantiks umherziehen.
- Wanderung
- Der Patagonische Glattkopf zeigt keine ausgedehnten Wanderbewegungen und bleibt meist im gleichen Tiefenbereich.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Neotropis
Nutzung
- Fischerei
- Wirtschaftlich wird die Art nicht genutzt, sie ist aber in Probefängen der Meeresforschung von Bedeutung.
- Aquakultur
- Es gibt keine aquakulturelle Nutzung von Patagonomyrmex patagonicus.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, Günther (1878), marine Forschungsliteratur

