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Patagonischer Glattkopf

Patagonomyrmex patagonicus

Patagonischer Glattkopf (Patagonomyrmex patagonicus), gehört zur Familie Bathylagidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

14 cm, max 18 cmmax 0.05 kg100-1000 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Patagonischer Glattkopf zeigt einen schlanken, seitlich leicht abgeflachten Körperbau, was zusammen mit seinem kleinen Kopf einen typischen Tiefseebewohner kennzeichnet.
  • Maulstellung: Beim Patagonischen Glattkopf ist das Maul endständig, was es ihm erlaubt, Nahrung aus seiner Umgebung im offenen Wasser effizient aufzunehmen.
  • Die Art besitzt eine silbrig-graue Grundfärbung mit dunklerem Rücken und hellem Bauch. Die Färbung sorgt für eine gute Tarnung im offenen Wasser der Tiefsee.
  • Typisch für Bathylagidae weist der Patagonische Glattkopf große Augen auf, um mit wenig Licht auszukommen, und eine dünne, schuppenlose Haut.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Patagonischen Glattkopf ist äußerlich kein deutlicher Geschlechtsdimorphismus erkennbar.

Lebensraum

Patagonomyrmex patagonicus lebt überwiegend pelagisch in kalten, tiefen Gewässern des südlichen Atlantiks und Pazifiks an der Südspitze Südamerikas.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: See, Küstengewässer, Ozeanisches Freiwasser, Bodenlebend, Tiefsee

Klimazone: Subpolar

Bodengrund: Schlamm, Kein Substratbezug

Temperatur: 2 - 12 Grad C

pH-Wert: 6 - 8

Der Patagonische Glattkopf ist im südlichen Südamerika, speziell entlang der patagonischen Küsten und südlich gelegener Seen, weit verbreitet. Er wird hauptsächlich im Bereich der Magellanstraße und des südlichen Atlantiks gefangen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser

Diese Art ernährt sich vorwiegend von Zooplankton, kleinen Krebstieren und gelegentlich von Insektenlarven, die im offenen Wasser vorkommen.

Beute: Kleine Krebstiere, Zooplankton, Insektenlarven.

Kleine Krebstiere
Zooplankton
Insektenlarven.

Verbreitung

Region: Südamerika, Atlantik, Pazifik

Der Patagonische Glattkopf ist im südlichen Südamerika, speziell entlang der patagonischen Küsten und südlich gelegener Seen, weit verbreitet. Er wird hauptsächlich im Bereich der Magellanstraße und des südlichen Atlantiks gefangen.

Besonderheiten

  • Patagonomyrmex patagonicus ist überwiegend nachtaktiv und nutzt die Dunkelheit der Tiefe als Schutz vor Fressfeinden.
  • Diese Fischart lebt häufig in lockeren Schwärmen, die im offenen Wasser des Südatlantiks umherziehen.
  • Der Patagonische Glattkopf zeigt keine ausgedehnten Wanderbewegungen und bleibt meist im gleichen Tiefenbereich.
  • Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage im freien Wasser, wobei keine Brutpflege betrieben wird.
  • Bei Berührung oder Verzehr sind keine Risiken bekannt.
NachtaktivZooplanktonfresser, Insektenfresser, Krebstierfre...Diese Fischart besitzt keine Bedeutung als Speise...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Familie
Bathylagidae
Gattung
Patagonomyrmex
Art
patagonicus
Erstbeschreiber
Günther, 1878

Morphologie

Körperform
Der Patagonischer Glattkopf zeigt einen schlanken, seitlich leicht abgeflachten Körperbau, was zusammen mit seinem kleinen Kopf einen typischen Tiefseebewohner kennzeichnet.
Maulstellung
Beim Patagonischen Glattkopf ist das Maul endständig, was es ihm erlaubt, Nahrung aus seiner Umgebung im offenen Wasser effizient aufzunehmen.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
12 - 15
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
9 - 12
Wirbel
43 - 45
Seitenlinie
80 - 92
Geschlechtsunterschiede
Beim Patagonischen Glattkopf ist äußerlich kein deutlicher Geschlechtsdimorphismus erkennbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt durch Eiablage im freien Wasser, wobei keine Brutpflege betrieben wird.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Es findet keine Brutpflege statt, die Eier werden einfach ins Wasser abgegeben.

Verhalten

Aktivität
Patagonomyrmex patagonicus ist überwiegend nachtaktiv und nutzt die Dunkelheit der Tiefe als Schutz vor Fressfeinden.
Sozialverhalten
Diese Fischart lebt häufig in lockeren Schwärmen, die im offenen Wasser des Südatlantiks umherziehen.
Wanderung
Der Patagonische Glattkopf zeigt keine ausgedehnten Wanderbewegungen und bleibt meist im gleichen Tiefenbereich.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Wirtschaftlich wird die Art nicht genutzt, sie ist aber in Probefängen der Meeresforschung von Bedeutung.
Aquakultur
Es gibt keine aquakulturelle Nutzung von Patagonomyrmex patagonicus.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN, Günther (1878), marine Forschungsliteratur