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Parkinsons Regenbogenfisch

Melanotaenia parkinsoni

Parkinsons Regenbogenfisch (Melanotaenia parkinsoni), gehoert zur Familie Melanotaeniidae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

7 cm, max 10 cm0.5-2 m TiefeAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Parkinsons Regenbogenfisch besitzt einen seitlich abgeflachten, spindelförmigen Körper, der typisch für viele Melanotaenia-Arten ist.
  • Maulstellung: Das Maul des Parkinsons Regenbogenfischs ist endständig und leicht oberständig, was ihm das Aufnehmen von Nahrung von der Oberfläche und aus dem mittleren Wasser ermöglicht.
  • Der Parkinsons Regenbogenfisch zeigt eine auffällige Färbung, die von einem bläulich-grauen bis violetten Körper mit leuchtend orange-roten bis korallenroten Streifen auf den Körperseiten geprägt ist. Die Flossen sind oft ebenfalls rötlich gefärbt. Jungtiere sind meist unscheinbarer gefärbt.
  • Besondere anatomische Merkmale sind bei Melanotaenia parkinsoni nicht stark ausgeprägt, abgesehen von der typischen Körperform und den leuchtenden Längsstreifen, die zur Arterkennung dienen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Parkinsons Regenbogenfisch sind die Männchen oft kräftiger gefärbt und etwas größer als die Weibchen, besonders während der Laichzeit.

Lebensraum

Der Parkinsons Regenbogenfisch bewohnt vorzugsweise klare, langsam fließende Bäche und kleine Flüsse in tropischen Regenwäldern. Er ist oft in Bereichen mit dichter Uferbepflanzung und überhängenden Ästen zu finden, wo er Schutz sucht.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Kies, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 7.5

Melanotaenia parkinsoni ist endemisch auf der Insel Neuguinea, wo er in den südöstlichen Regionen vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über verschiedene Flusssysteme, wobei er klare, sauerstoffreiche Gewässer mit dichter Vegetation bevorzugt.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Phytoplanktonfresser, Detritusfresser, Zooplanktonfresser, Algenfresser

Der Parkinsons Regenbogenfisch ist ein Allesfresser, der sich in der Natur hauptsächlich von kleinen Insekten, Larven, Zooplankton und Algen ernährt. Auch Detritus spielt eine Rolle in seiner Ernährung.

Beute: In seinem natürlichen Lebensraum frisst Melanotaenia parkinsoni vor allem kleine Wirbellose, die er an der Wasseroberfläche und in der Vegetation findet.

In seinem natürlichen Lebensraum frisst Melanotaenia parkinsoni vor allem kleine Wirbellose
die er an der Wasseroberfläche und in der Vegetation findet.

Verbreitung

Region: Australien, Ozeanien

Länder: Papua-Neuguinea

Melanotaenia parkinsoni ist endemisch auf der Insel Neuguinea, wo er in den südöstlichen Regionen vorkommt. Sein Verbreitungsgebiet erstreckt sich über verschiedene Flusssysteme, wobei er klare, sauerstoffreiche Gewässer mit dichter Vegetation bevorzugt.

Besonderheiten

  • Der Parkinsons Regenbogenfisch ist überwiegend tagaktiv und zeigt seine volle Aktivität während der hellen Stunden des Tages.
  • Parkinsons Regenbogenfisch ist ein friedlicher Schwarmfisch, der sich am wohlsten in einer Gruppe von mindestens 6-8 Artgenossen fühlt. Einzeln gehaltene Tiere können gestresst wirken.
  • Melanotaenia parkinsoni ist in der Regel nicht wandernd und bleibt standorttreu in seinem bevorzugten Lebensraum.
  • Die Fortpflanzung des Parkinsons Regenbogenfischs erfolgt durch Laichen. Die Weibchen legen ihre Eier an feinfiedrige Pflanzen oder Moos.
  • Keine besonderen Gefahren für Menschen bekannt.
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Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Cypri nodontiformes
Familie
Melanotaeniidae
Gattung
Melanotaenia
Art
parkinsoni
Erstbeschreiber
G. R. Allen, 1980

Morphologie

Körperform
Der Parkinsons Regenbogenfisch besitzt einen seitlich abgeflachten, spindelförmigen Körper, der typisch für viele Melanotaenia-Arten ist.
Maulstellung
Das Maul des Parkinsons Regenbogenfischs ist endständig und leicht oberständig, was ihm das Aufnehmen von Nahrung von der Oberfläche und aus dem mittleren Wasser ermöglicht.
Rückenflosse Hartstrahlen
10 - 11
Rückenflosse Weichstrahlen
13 - 15
Afterflosse Hartstrahlen
15 - 17
Afterflosse Weichstrahlen
20 - 23
Geschlechtsunterschiede
Beim Parkinsons Regenbogenfisch sind die Männchen oft kräftiger gefärbt und etwas größer als die Weibchen, besonders während der Laichzeit.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung des Parkinsons Regenbogenfischs erfolgt durch Laichen. Die Weibchen legen ihre Eier an feinfiedrige Pflanzen oder Moos.
Laichtyp
Pflanzenlaicher
Brutpflege
Der Parkinsons Regenbogenfisch betreibt keine Brutpflege; nach der Eiablage kümmern sich die Elterntiere nicht weiter um die Brut.
Inkubation
5 Tage

Verhalten

Aktivität
Der Parkinsons Regenbogenfisch ist überwiegend tagaktiv und zeigt seine volle Aktivität während der hellen Stunden des Tages.
Sozialverhalten
Parkinsons Regenbogenfisch ist ein friedlicher Schwarmfisch, der sich am wohlsten in einer Gruppe von mindestens 6-8 Artgenossen fühlt. Einzeln gehaltene Tiere können gestresst wirken.
Wanderung
Melanotaenia parkinsoni ist in der Regel nicht wandernd und bleibt standorttreu in seinem bevorzugten Lebensraum.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Australis

Nutzung

Fischerei
Es gibt keine signifikante kommerzielle Fischerei auf Melanotaenia parkinsoni.
Aquakultur
Der Parkinsons Regenbogenfisch wird in geringem Umfang für den Aquarienhandel gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Fachliteratur zu Melanotaeniidae.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 100 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

6.5 - 7.5

Karbonathärte

5 - 15 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Oberfläche

Haltungsanspruch

Die Haltung des Parkinsons Regenbogenfischs ist für Anfänger geeignet, erfordert jedoch ein gut strukturiertes Aquarium mit ausreichend Schwimmraum und Versteckmöglichkeiten.

Gruppengröße

Eine Gruppe von mindestens 6-8 Tieren wird für den Parkinsons Regenbogenfisch empfohlen, um sein natürliches Schwarmverhalten zu fördern und Stress zu vermeiden.

Vergesellschaftung

Der Parkinsons Regenbogenfisch ist ein friedlicher Fisch und kann gut mit anderen friedlichen Süßwasserfischen vergesellschaftet werden, die ähnliche Wasserwerte bevorzugen.

Pflanzen

Der Parkinsons Regenbogenfisch ist in der Regel nicht aggressiv gegenüber Pflanzen und kann gut mit robusten Wasserpflanzen vergesellschaftet werden.

Strömung & Sauerstoff

Melanotaenia parkinsoni bevorzugt eine moderate Wasserströmung, die an seine natürlichen Bachlebensräume erinnert.

Futterannahme

Der Parkinsons Regenbogenfisch nimmt im Aquarium eine Vielzahl von Futtersorten gut an, darunter Flockenfutter, Granulat, Frostfutter und Lebendfutter.

überwinterung

Aufgrund seiner tropischen Herkunft ist der Parkinsons Regenbogenfisch nicht für die Überwinterung in europäischen Gartenteichen geeignet.

Nachzucht

Die Nachzucht des Parkinsons Regenbogenfischs gelingt im Aquarium relativ einfach. Ein separates Zuchtbecken mit feinfiedrigen Pflanzen als Laichsubstrat und leicht saurem, weichem Wasser ist ideal.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Mittel