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KI-generiert

Mittelmeer-Kärpfling

Aphanius fasciatus

Mittelmeer-Kärpfling (Aphanius fasciatus), gehört zur Familie Cyprinodontidae, lebt in Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

4 cm, max 6 cm0-5 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Kompakter, seitlich leicht abgeflachter Körper mit kurzem Kopf und relativ großer Rücken- und Afterflosse, typisch für Strahlenkärpflinge.
  • Maulstellung: Das kleine, endständige Maul des Mittelmeer-Kärpflings erlaubt gezieltes Picken an Vegetation und Bodensediment nach Wirbellosen.
  • Die Art ist kontrastreich gemustert: dunkler Rücken und heller Bauch zeigen Countershading, während die Männchen meist senkrechte, dunkle Bänder auf den Flanken ausbilden; Farbintensität variiert saisonal.
  • Äußerlich fehlen besondere Panzerungen oder Barteln; die Art ist kleinwüchsig mit einem robusten Körperbau, der Schwankungen in Salzgehalt und Temperatur toleriert.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Mittelmeer-Kärpfling sind Männchen während der Fortpflanzungszeit farbintensiver und zeigen deutlichere, dunkle Längsbänder; Weibchen sind insgesamt matter gefärbt und meist mit punktartigen Zeichnungen versehen.

Lebensraum

In natürlichen Lebensräumen besiedelt der Mittelmeer-Kärpfling flache Küstengewässer, Brackwasserlagunen, Ästuare und schwach saline Teiche mit dichter Vegetation und ruhigen Uferbereichen.

Wasserlebensraum: Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Teich, Feuchtgebiet, Ästuar, Lagune, Küstengewässer

Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 10 - 28 Grad C

Aphanius fasciatus ist im westlichen und zentralen Mittelmeer verbreitet und kommt in flachen Küstenlagunen, Salzwiesen und Mündungsgebieten vor; die Art toleriert wechselnde Salzgehalte und ist lokal weit verbreitet.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser, Algenfresser, Weichtierfresser

Die Nahrung besteht vorwiegend aus kleinen wirbellosen Tieren wie Insektenlarven und kleinen Krebstieren, ergänzt durch Aufwuchs und feine Pflanzenanteile; die Art pickt bevorzugt am Substrat und in Vegetationszonen.

Beute: Vor allem Wasserinsektenlarven, Amphipoden und kleine Weichtiere sowie Algenrasen werden gefressen.

Vor allem Wasserinsektenlarven
Amphipoden und kleine Weichtiere sowie Algenrasen werden gefressen.

Verbreitung

Region: Mittelmeer, Europa, Westasien, Nordafrika

Länder: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Zypern, Algerien, Ägypten, Spanien, Frankreich, Griechenland, Kroatien, Israel, Italien, Libanon, Libyen, Marokko, Montenegro, Malta, Palästinensische Gebiete, Slowenien, Syrien, Tunesien, Türkei

Aphanius fasciatus ist im westlichen und zentralen Mittelmeer verbreitet und kommt in flachen Küstenlagunen, Salzwiesen und Mündungsgebieten vor; die Art toleriert wechselnde Salzgehalte und ist lokal weit verbreitet.

Besonderheiten

  • Typischerweise tagaktiv; die Art nutzt lichte Stunden zum Nahrungsaufnahme an Vegetationskanten.
  • In flachen Küstengewässern bildet der Mittelmeer-Kärpfling oft kleine Gruppen und zeigt während der Paarungszeit territoriales Männchenverhalten in Uferbereichen mit dichter Vegetation.
  • Die Art ist lokal sesshaft und zeigt keine ausgeprägten Wanderbewegungen; Populationen sind oft an einzelne Lagunen oder Ästuare gebunden.
  • Jährliche Laichzeit mit Balzverhalten; Männchen verteidigen kleine Territorien und werben aktiv um Weibchen, die ihre Eier an Pflanzen oder Substrat ablegen.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfress...Die Art erscheint gelegentlich in spezialisierten...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Cyprinodontiformes
Familie
Cyprinodontidae
Gattung
Aphanius
Art
fasciatus
Erstbeschreiber
Valenciennes, 1821
Synonyme
Lebias fasciata

Morphologie

Körperform
Kompakter, seitlich leicht abgeflachter Körper mit kurzem Kopf und relativ großer Rücken- und Afterflosse, typisch für Strahlenkärpflinge.
Maulstellung
Das kleine, endständige Maul des Mittelmeer-Kärpflings erlaubt gezieltes Picken an Vegetation und Bodensediment nach Wirbellosen.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Geschlechtsunterschiede
Beim Mittelmeer-Kärpfling sind Männchen während der Fortpflanzungszeit farbintensiver und zeigen deutlichere, dunkle Längsbänder; Weibchen sind insgesamt matter gefärbt und meist mit punktartigen Zeichnungen versehen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Jährliche Laichzeit mit Balzverhalten; Männchen verteidigen kleine Territorien und werben aktiv um Weibchen, die ihre Eier an Pflanzen oder Substrat ablegen.
Laichtyp
Substrat- und Pflanzenlaicher mit territorialem Männchenverhalten während der Laichzeit.
Brutpflege
Direkte Brutpflege ist nicht ausgeprägt; Männchen verteidigen gelegentlich das Laichrevier, aber eine längere Fürsorge für die Eier findet nicht statt.

Verhalten

Aktivität
Typischerweise tagaktiv; die Art nutzt lichte Stunden zum Nahrungsaufnahme an Vegetationskanten.
Sozialverhalten
In flachen Küstengewässern bildet der Mittelmeer-Kärpfling oft kleine Gruppen und zeigt während der Paarungszeit territoriales Männchenverhalten in Uferbereichen mit dichter Vegetation.
Wanderung
Die Art ist lokal sesshaft und zeigt keine ausgeprägten Wanderbewegungen; Populationen sind oft an einzelne Lagunen oder Ästuare gebunden.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Für die Fischerei spielt Aphanius fasciatus keine nennenswerte Rolle, da die Art klein bleibt und nur regional in kleinen Mengen vorkommt.
Aquakultur
Keine bedeutende Aquakultur; gelegentliche Haltung und Zucht in Forschungs- und Hobbykreisen ist bekannt, aber kommerzielle Zucht fehlt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF, regionale ichthyologische Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Temperatur

10 - 28 °C

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Anspruchsvollere Anfänger- bis Mittelstufe, da stabile Salzgehalts- und Temperaturbedingungen erforderlich sind.

Gruppengröße

Für ein artgerechtes Sozialverhalten sollten mindestens sechs Tiere gehalten werden; größere Gruppen reduzieren Stress und Aggressionen.

Vergesellschaftung

Gut vergesellschaftbar mit friedlichen Brackwasserbewohnern ähnlicher Größe; aggressive oder große Raubfische nicht zusammen halten.

Pflanzen

Pflanzenverträglich: dichte, feinfiedrige Vegetation als Versteck und Laichsubstrat wird geschätzt.

Strömung & Sauerstoff

Bevorzugt ruhige bis leicht strömende Bereiche; starke Strömung ist nicht nötig und sollte vermieden werden.

Futterannahme

In Gefangenschaft werden lebende und gefrorene Wirbellose gut angenommen; ergänzend nehmen Tiere auch Flocken- und Granulatfutter an.

Nachzucht

Nachzucht gelingt in gut strukturierten Brackwasser-Becken mit Pflanzen oder feinem Substrat; Männchen bilden Reviere und balzen sichtbar, Nachzucht gilt als moderat erfolgreich.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel