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KI-generiert

Malawi-Auge

Butis butis

Malawi-Auge (Butis butis), gehört zur Familie Butidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

10 cm, max 14 cm0.5-10 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Art Butis butis besitzt einen gedrungenen Körperbau mit abgeflachtem Kopf und einem breiten, enteartigen Maul.
  • Maulstellung: Beim Malawi-Auge ist das Maul endständig und groß, ideal zum Ansaugen von Beute im Bodenschlamm.
  • Typisch für die Art ist eine graubräunliche bis olivgrüne Grundfärbung mit unregelmäßigen dunkleren Flecken und Bändern. Die Färbung dient als Tarnung am Gewässergrund.
  • Bemerkenswert ist das besonders breite, enteartig wirkende Maul, das dieser Art den englischen Namen „Duckbill Sleeper“ eingebracht hat.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Malawi-Auge sind geschlechtsspezifische Unterschiede äußerlich kaum ausgeprägt.

Lebensraum

Butis butis besiedelt vor allem schlammige, langsam fließende Flüsse und Seen und hält sich bevorzugt in Ufernähe auf.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Sumpf, Schlammgrund, Bodenlebend

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.8 - 8.2

Das Malawi-Auge (Butis butis) ist vor allem in den Zuflüssen des Malawisees und umliegenden Flussgebieten, aber auch in weiteren tropischen Süß- und Brackwasserhabitaten Afrikas verbreitet. Die Verbreitung reicht lokal vereinzelt bis Süd- und Ostasien.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Bodentierfresser, Krebstierfresser

Das Malawi-Auge jagt kleinere Fische, Krebstiere und Insektenlarven, indem es als Lauerjäger auf Beute am Gewässergrund lauert.

Beute: Auf dem Speiseplan stehen vorwiegend kleine Fische, Garnelen und wasserlebende Insekten.

Auf dem Speiseplan stehen vorwiegend kleine Fische
Garnelen und wasserlebende Insekten.

Verbreitung

Region: Ostasien, Afrika südlich der Sahara

Länder: Malawi

Das Malawi-Auge (Butis butis) ist vor allem in den Zuflüssen des Malawisees und umliegenden Flussgebieten, aber auch in weiteren tropischen Süß- und Brackwasserhabitaten Afrikas verbreitet. Die Verbreitung reicht lokal vereinzelt bis Süd- und Ostasien.

Besonderheiten

  • Die Art ist überwiegend nacht- und dämmerungsaktiv und ruht tagsüber.
  • Vielfach lebt Butis butis als Einzelgänger, ist jedoch außerhalb der Fortpflanzungszeit wenig territorial.
  • Sie ist standorttreu und führt keine längeren Wanderungen durch.
  • Zur Laichzeit suchen die Tiere flache Uferabschnitte mit Pflanzenbewuchs und legen Eier in Bodennähe ab.
  • Keine Risiken für Menschen bekannt.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Insektenfresser, Bodentierfresser...Das Malawi-Auge spielt eine geringe Rolle in der...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Percomorphacea
Ordnung
Gobiiformes
Familie
Butidae
Gattung
Butis
Art
butis
Erstbeschreiber
Hamilton, 1822
Synonyme
Eleotris butis, Perocephalus umbrinus

Morphologie

Körperform
Die Art Butis butis besitzt einen gedrungenen Körperbau mit abgeflachtem Kopf und einem breiten, enteartigen Maul.
Maulstellung
Beim Malawi-Auge ist das Maul endständig und groß, ideal zum Ansaugen von Beute im Bodenschlamm.
Rückenflosse Hartstrahlen
6 - 8
Rückenflosse Weichstrahlen
9 - 11
Afterflosse Hartstrahlen
1 - 1
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 10
Wirbel
26 - 28
Geschlechtsunterschiede
Beim Malawi-Auge sind geschlechtsspezifische Unterschiede äußerlich kaum ausgeprägt.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Laichzeit suchen die Tiere flache Uferabschnitte mit Pflanzenbewuchs und legen Eier in Bodennähe ab.
Laichtyp
Substratlaicher an Wurzeln oder Steinen
Brutpflege
Eine ausgeprägte Brutpflege ist nicht bekannt; das Gelege wird nicht aktiv bewacht.
Inkubation
5 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist überwiegend nacht- und dämmerungsaktiv und ruht tagsüber.
Sozialverhalten
Vielfach lebt Butis butis als Einzelgänger, ist jedoch außerhalb der Fortpflanzungszeit wenig territorial.
Wanderung
Sie ist standorttreu und führt keine längeren Wanderungen durch.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Afrotropis

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei besitzt diese Art nur lokale Bedeutung.
Aquakultur
Eine relevante Nutzung in der Aquakultur findet nicht statt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
44
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

62 °C

Energie

67 kcal / 100 g

Eiweiß

13 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Hoch

Viele kleine, feine Gräten sind vorhanden.

Filetieren

Schwer

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist mild im Geschmack, jedoch durch geringe Größe wenig ergiebig.

  • Mild
Fleischstruktur

Die Textur ist zart und eher faserig.

  • Zart
Verwertbare Teile

Vor allem das Filet und kleinere Stücke können verwendet werden.

Hautzubereitung

Die Haut ist dünn und sollte vor dem Garen nicht entfernt werden.

Zubereitungsarten

Für diese Art eignen sich frittieren oder grillen über direkter Hitze.

  • Grillen
  • Frittieren
Garzeit

Kleine Exemplare sind nach 5-8 Minuten Garen gar.

Kräuter & Gewürze

Koriander, Ingwer, Knoblauch und Pfeffer passen gut zum Aroma.

Beilagen

Reis, würzige Chilisaucen und Gemüse harmonieren gut.

Getränke

Ein leichter Weißwein oder asiatischer Kräutertee empfiehlt sich.

Vorbereitung

Die Fische sollten ausgenommen werden und vor dem Garen gründlich abgespült werden.

Warnhinweise

Keine spezifischen Risiken oder Gifte bekannt.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 100 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

6.8 - 8.2

Karbonathärte

3 - 15 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Für erfahrene Aquarianer mit artgerechter Einrichtung ist die Haltung möglich, da Butis butis spezielle Ansprüche an Futter und Verstecke stellt.

Gruppengröße

Einzelhaltung oder in geräumigen Becken als Paar möglich.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung ist mit robusten, gleichgroßen Arten denkbar; kleine Fische werden leicht als Beute betrachtet.

Pflanzen

Pflanzen werden nicht gefressen oder beschädigt, jedoch sollten robuste Arten gewählt werden.

Strömung & Sauerstoff

Eine geringe bis mittlere Strömung mit ausreichend Versteckmöglichkeiten ist ideal.

Futterannahme

In Gefangenschaft werden Frost- und Lebendfutter bevorzugt angenommen.

überwinterung

Nicht für eine ganzjährige Überwinterung in Freilandteichen geeignet.

Nachzucht

Nachzucht gelingt selten, da gezielte Zuchtbedingungen noch wenig bekannt sind.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Gedämpft