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KI-generiert

Koiheringshai

Lamna nasus

Koiheringshai (Lamna nasus), gehört zur Familie Lamnidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

200 cm, max 350 cmmax 230 kgbis 45 Jahre1-700 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Der Koiheringshai zeichnet sich durch einen kräftigen, stromlinienförmigen Körper aus, der für schnelle Schwimmbewegungen optimiert ist.
  • Maulstellung: Beim Koiheringshai ist das Maul endständig ausgeprägt, was ihm effizient das Greifen von Beute in der Wassersäule ermöglicht.
  • Typisch für den Koiheringshai ist die blaue bis schiefergraue Färbung des Rückens mit einer deutlich helleren Bauchseite.
  • Die Art zeigt eine sichelförmige Schwanzflosse und große Brustflossen, welche besondere Wendigkeit im offenen Wasser unterstützen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Koiheringshai sind Weibchen meist größer als Männchen; äußerliche Unterschiede bleiben ansonsten gering.

Lebensraum

Koiheringshaie bewohnen vorwiegend das offene Meer in gemäßigten bis subpolaren Regionen, werden jedoch gelegentlich auch in Küstennähe angetroffen.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Küstennahes Freiwasser

Klimazone: Gemäßigt, Subpolar

Bodengrund: Kein Substratbezug

Temperatur: 2 - 20 Grad C

Lamna nasus, der Koiheringshai, ist weit verbreitet im Nord- und Südatlantik sowie partiell im südlichen Indischen und Pazifischen Ozean.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser

Der Koiheringshai ernährt sich vor allem von Schwarmfischen wie Hering und Makrele, aber auch von Tintenfischen und kleineren Haien.

Beute: Heringe, Makrelen, Kabeljauartige, Tintenfische.

Heringe
Makrelen
Kabeljauartige

Verbreitung

Region: Atlantik

Lamna nasus, der Koiheringshai, ist weit verbreitet im Nord- und Südatlantik sowie partiell im südlichen Indischen und Pazifischen Ozean.

Besonderheiten

  • Koiheringshaie sind vorwiegend tagaktiv, können aber auch in der Dämmerung Beute jagen.
  • Meist als Einzelgänger unterwegs, können sich Koiheringshaie zur Jagd an Schwärmen von Beutefischen aufhalten.
  • Die Art zeigt ausgeprägte Wanderungen entlang der Kontinentalsockel und in kühlere Gewässer zur Nahrungsaufnahme.
  • Lamna nasus ist ovovivipar: Die Eier entwickeln sich im Mutterleib und die Jungen werden lebend geboren.
  • Vorsicht geboten ist bei großen Individuen wegen der kräftigen Bezahnung, ein Angriff auf Menschen ist aber extrem selten.
Tagaktiv, DämmerungsaktivFischfresserLamna nasus hat große Bedeutung in der Hochseefi...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Chondrichthyes
überordnung
Selachimorpha
Ordnung
Lamniformes
Familie
Lamnidae
Gattung
Lamna
Art
nasus
Erstbeschreiber
Bonnaterre, 1788
Synonyme
Porbeagle, Mackerelhaie

Morphologie

Körperform
Der Koiheringshai zeichnet sich durch einen kräftigen, stromlinienförmigen Körper aus, der für schnelle Schwimmbewegungen optimiert ist.
Maulstellung
Beim Koiheringshai ist das Maul endständig ausgeprägt, was ihm effizient das Greifen von Beute in der Wassersäule ermöglicht.
Wirbel
160 - 170
Geschlechtsunterschiede
Beim Koiheringshai sind Weibchen meist größer als Männchen; äußerliche Unterschiede bleiben ansonsten gering.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovovivipar
Modus
Lamna nasus ist ovovivipar: Die Eier entwickeln sich im Mutterleib und die Jungen werden lebend geboren.
Laichtyp
Ovoviviparer Entwicklung im Mutterleib
Brutpflege
Der Koiheringshai betreibt keine Brutpflege; die Jungen sind nach der Geburt vollständig selbstständig.

Verhalten

Aktivität
Koiheringshaie sind vorwiegend tagaktiv, können aber auch in der Dämmerung Beute jagen.
Sozialverhalten
Meist als Einzelgänger unterwegs, können sich Koiheringshaie zur Jagd an Schwärmen von Beutefischen aufhalten.
Wanderung
Die Art zeigt ausgeprägte Wanderungen entlang der Kontinentalsockel und in kühlere Gewässer zur Nahrungsaufnahme.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis, Nearktis

Nutzung

Fischerei
Weltweit wird die Art kommerziell befischt, obwohl Bestände vielerorts rückläufig sind.
Aquakultur
Eine Zucht in Aquakultur ist beim Koiheringshai nicht etabliert.

Schutz & Quellen

CITES
Anhang II
Chromosomenzahl
82
Quellen
FishBase; IUCN Red List; FAO Species Catalogue; Compagno, 2001

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer, Herbst

Angelzeit

Vormittag, Nachmittag, Abenddämmerung

Schwierigkeit

Schwer

Regelhinweis

Beachte lokale Schutzvorgaben und Schonzeiten, da die Art in vielen Regionen als bedroht gilt.

Angelmethoden

Der Koiheringshai wird meist durch Langleinen oder gezieltes Schleppfischen gefangen, bisweilen auch mit starken Spinngeräten.

  • Schleppfischen
Empfohlene Köder

Köderfische wie Makrelen oder Heringe sowie große Fischfetzen sind bewährte Lockmittel.

  • Köderfische
  • Fischfetzen
Fangplätze

Typische Fangplätze sind steile Kontinentalsockel und küstennahe Gebiete mit reichen Heringsschwärmen.

Ausrüstung

Zum Fang eignen sich stabile Meeresruten, Drahtvorfächer und kräftige Rollen für die offene See.

Wetter & Mond

An Tagen mit stärkerem Beuteaufkommen und guten Sichtverhältnissen ist die Fangwahrscheinlichkeit besonders hoch.

Winterverhalten

Im Winter ziehen Koiheringshaie oft in tiefere oder südlichere Gewässerbereiche.

Bissanzeige

Bisse sind sehr kräftig und erfolgen oft plötzlich, daher ist die Bremse stets richtig einzustellen.

Drillverhalten

Im Drill zeigt die Art einige kräftige, schnelle Fluchten und kann über längere Zeit eine hohe Gegenwehr leisten.

Landung & Abhaken

Beim Landen ist besondere Vorsicht geboten, da die Zähne Verletzungsgefahr bergen; möglichst im Wasser abhaken.

Typischer Beifang

Thunfische, Makrelen, Blaue Haie können als Beifang auftreten.

Schnell erkennen

Kräftiger, stromlinienförmiger Körper, spitze Schnauze, große Brustflossen, schieferblaue Rückenfärbung.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

60 °C

Energie

104 kcal / 100 g

Eiweiß

21 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Gering

Das Fleisch enthält wenig störende Gräten, was die Verarbeitung erleichtert.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist fest, weißlich und gilt als äußerst schmackhaft für viele Zubereitungen.

  • Aromatisch
Fleischstruktur

Es besitzt eine feine, dichte Struktur, die beim Garen ihre Form behält.

  • Fest
Verwertbare Teile

Filets, Steaks, Schwanzstücke

Hautzubereitung

Die Haut sollte aufgrund ihrer Dicke und Festigkeit vor dem Zubereiten entfernt werden.

Zubereitungsarten

Geeignet sind Grillen, Braten oder Räuchern; der Geschmack bleibt stets aromatisch.

  • Braten
  • Grillen
  • Räuchern
Garzeit

Steaks benötigen etwa 10 Minuten pro 2 cm Dicke auf dem Grill oder in der Pfanne.

Kräuter & Gewürze

Zitrone, Dill, Pfeffer, Petersilie und Knoblauch passen hervorragend zu Porbeagle-Steaks.

Beilagen

Kartoffeln, gebratene Gemüse, Salate oder Reis sind ideale Begleiter.

Getränke

Ein trockener Weißwein oder ein aromatisches Bier harmonieren besonders gut.

Vorbereitung

Vor dem Garen sollte die Haut entfernt und das Fleisch gewässert werden, um Restblut und Ammoniak zu mindern.

Warnhinweise

Das Fleisch sollte frisch verarbeitet werden, da es wie bei anderen Haien Ammoniak entwickeln und gelegentlich Quecksilber enthalten kann.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.