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Karibischer Kardinalfisch

Apogon meeki

Karibischer Kardinalfisch (Apogon meeki), gehört zur Familie Apogonidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

6 cm, max 8 cmbis 3 Jahre2-30 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Karibische Kardinalfisch besitzt einen schlanken, seitlich leicht abgeflachten Körper, der ihm gute Beweglichkeit in Riffstrukturen ermöglicht.
  • Maulstellung: Das endständige Maul beim Karibischen Kardinalfisch erleichtert das schnelle Greifen kleiner Beutetiere im freien Wasser.
  • Karibische Kardinalfische zeigen ein leuchtend rotes bis orangerotes Farbkleid ohne ausgeprägte Muster, oft betont durch einen leicht silbrigen Bauchbereich.
  • Diese Art ist bekannt für ihren relativ großen Kopf im Verhältnis zum Körper sowie für die Fähigkeit, Eier im Maul zu tragen.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei dieser Art sind geschlechtsspezifische Unterschiede äußerlich kaum ausgeprägt, Männchen werden jedoch beim Brüten im Maul etwas fülliger.

Lebensraum

Der Karibische Kardinalfisch bewohnt küstennahe Korallenriffe und felsige Strukturen im tropischen Westatlantik, bevorzugt schattige Bereiche und Spalten.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Fels / Stein, Korallenstruktur

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.8 - 8.4

Die Art Apogon meeki findet sich im Westatlantik von der Küste Floridas über die Bahamas bis in die Karibik, meist in küstennahen Korallenriffen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser

Der Karibische Kardinalfisch ernährt sich hauptsächlich von kleinen Krebstieren, Würmern und tierischem Plankton, die er nachtaktiv jagt.

Beute: Kleine Garnelen, Zooplankton, Flohkrebse und Anneliden gehören zur bevorzugten Nahrung.

Kleine Garnelen
Zooplankton
Flohkrebse und Anneliden gehören zur bevorzugten Nahrung.

Verbreitung

Region: Atlantik, Mittelamerika, Karibik

Länder: Bahamas

Die Art Apogon meeki findet sich im Westatlantik von der Küste Floridas über die Bahamas bis in die Karibik, meist in küstennahen Korallenriffen.

Besonderheiten

  • Typisch für Apogoniden, jagt diese Art meist dämmerungs- und nachtaktiv in der Nähe ihrer Verstecke.
  • Karibische Kardinalfische sind friedlich, bildend kleine Gruppen oder Paare und zeigen keine ausgeprägte Territorialität.
  • Die Art gilt als standorttreu und zeigt keine Wanderungen.
  • Männchen nehmen die befruchteten Eier ins Maul, um sie bis zum Schlupf zu schützen (Maulbrüter).
  • Keine Risiken bei Haltung oder Pflege bekannt.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfre...In Aquarien ist der Karibische Kardinalfisch wege...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Percomorpha
Ordnung
Kurtiformes
Familie
Apogonidae
Gattung
Apogon
Art
meeki
Erstbeschreiber
Evermann & Marsh, 1899

Morphologie

Körperform
Der Karibische Kardinalfisch besitzt einen schlanken, seitlich leicht abgeflachten Körper, der ihm gute Beweglichkeit in Riffstrukturen ermöglicht.
Maulstellung
Das endständige Maul beim Karibischen Kardinalfisch erleichtert das schnelle Greifen kleiner Beutetiere im freien Wasser.
Rückenflosse Hartstrahlen
7 - 8
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 9
Afterflosse Hartstrahlen
2 - 2
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 9
Seitenlinie
24 - 26
Geschlechtsunterschiede
Bei dieser Art sind geschlechtsspezifische Unterschiede äußerlich kaum ausgeprägt, Männchen werden jedoch beim Brüten im Maul etwas fülliger.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Männchen nehmen die befruchteten Eier ins Maul, um sie bis zum Schlupf zu schützen (Maulbrüter).
Laichtyp
Maulbrüter
Brutpflege
Brutpflege erfolgt durch die männlichen Tiere, die das Gelege bis zum Schlüpfen der Larven im Maul aufbewahren.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Typisch für Apogoniden, jagt diese Art meist dämmerungs- und nachtaktiv in der Nähe ihrer Verstecke.
Sozialverhalten
Karibische Kardinalfische sind friedlich, bildend kleine Gruppen oder Paare und zeigen keine ausgeprägte Territorialität.
Wanderung
Die Art gilt als standorttreu und zeigt keine Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Ozeanien

Nutzung

Fischerei
Er wird nicht kommerziell befischt, spielt aber eine Rolle als Zierfisch.
Aquakultur
Karibische Kardinalfische werden gelegentlich für die Aquaristik nachgezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN, Fishes of the Caribbean Sea

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 120 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

7.8 - 8.4

Karbonathärte

7 - 14 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Haltung ist für Einsteiger geeignet, bei konstanter Wasserqualität und strukturierter Einrichtung.

Gruppengröße

Eine kleine Gruppe von 4-8 Tieren sorgt für natürliches Verhalten im Aquarium.

Vergesellschaftung

Mit anderen friedlichen Riff- und Schwarmfischen ist eine Vergesellschaftung problemlos möglich.

Pflanzen

Echte Pflanzen sind im Meerwasseraquarium sekundär, Karibische Kardinalfische schädigen sie nicht.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis mittlere Strömung wird toleriert, starke Strömung wird gemieden.

Futterannahme

Frost-, Lebend- und feines Granulatfutter werden gut akzeptiert, abwechslungsreiche Ernährung ist sinnvoll.

Nachzucht

Nachzucht gelingt in kleinen Artbecken mit Pärchenhaltung, ausreichend Verstecken und ruhiger Umgebung.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel