Kalifornischer Fliegender Fisch
Cheilopogon californicus
Kalifornischer Fliegender Fisch (Cheilopogon californicus), gehört zur Familie Exocoetidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Schlanker, spindelförmiger Körper mit auffällig langen Brustflossen, die das charakteristische „Fliegen“ über der Wasseroberfläche ermöglichen.
- Maulstellung: Die endständige Maulstellung des Kalifornischen Fliegenden Fisches erleichtert das Einsammeln von Beute an oder nahe der Wasseroberfläche.
- Die Oberseite zeigt sich meist blaugrau bis dunkel, während Bauch und Seiten silbern schimmern. Im Licht wirkt die Schwanzflosse oft transparent bis gelblich.
- Markant sind die extrem verlängerten Brustflossen, die zusammen mit der kräftigen Schwanzflosse Sprünge und Gleitflüge über der Wasseroberfläche unterstützen.
- Geschlechtsunterschiede: Männchen besitzen etwas längere Bauchflossen als Weibchen. Insgesamt sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern jedoch nur schwach ausgeprägt.
Lebensraum
Diese Art lebt vornehmlich im küstennahen offenen Ozean in wärmeren Gewässerabschnitten des östlichen Pazifiks nahe der kalifornischen Küste.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Küstennahes Freiwasser, Ozeanisches Freiwasser
Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt
Bodengrund: Kein Substratbezug
Temperatur: 16 - 24 Grad C
Als typisch für den östlichen Pazifik ist Cheilopogon californicus hauptsächlich entlang der Westküste Nordamerikas von Kalifornien bis Baja California verbreitet.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser
Er ernährt sich vor allem von planktonischen Krebstieren, kleinen Fischen und treibenden Insekten, die an der Wasseroberfläche zu finden sind.
Beute: Kleinkrebse, Insekten, Fischlarven
Verbreitung
Region: Nordamerika, Pazifik
Als typisch für den östlichen Pazifik ist Cheilopogon californicus hauptsächlich entlang der Westküste Nordamerikas von Kalifornien bis Baja California verbreitet.
Galerie
Besonderheiten
- Vor allem in der Nacht und bei Dämmerung werden die Tiere aktiv, suchen Beute und vollführen gelegentlich ihre charakteristischen Gleitflüge.
- Die Art lebt oftmals gesellig in kleineren Schulen, ist aber gelegentlich auch einzeln unterwegs.
- Räumlich weitgehend standorttreu, nur gelegentlich finden kleinere saisonale Küstenwanderungen statt.
- Die Weibchen laichen frei ins offene Wasser, wobei die Eier mit Klebefäden an treibendem Material haften.
- Es bestehen keine Risiken im Umgang mit dieser Art.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Beloniformes
- Unterordnung
- Exocoetoidei
- Familie
- Exocoetidae
- Unterfamilie
- Exocoetinae
- Gattung
- Cheilopogon
- Art
- californicus
- Erstbeschreiber
- Cooper, 1863
- Synonyme
- Exocoetus californicus
Morphologie
- Körperform
- Schlanker, spindelförmiger Körper mit auffällig langen Brustflossen, die das charakteristische „Fliegen“ über der Wasseroberfläche ermöglichen.
- Maulstellung
- Die endständige Maulstellung des Kalifornischen Fliegenden Fisches erleichtert das Einsammeln von Beute an oder nahe der Wasseroberfläche.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 12 - 15
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 11 - 14
- Geschlechtsunterschiede
- Männchen besitzen etwas längere Bauchflossen als Weibchen. Insgesamt sind die Unterschiede zwischen den Geschlechtern jedoch nur schwach ausgeprägt.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Weibchen laichen frei ins offene Wasser, wobei die Eier mit Klebefäden an treibendem Material haften.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher mit haftenden Eiern an Treibgut
- Brutpflege
- Beim Kalifornischen Fliegenden Fisch gibt es keine Brutpflege – die Eier werden nach dem Ablaichen sich selbst überlassen.
Verhalten
- Aktivität
- Vor allem in der Nacht und bei Dämmerung werden die Tiere aktiv, suchen Beute und vollführen gelegentlich ihre charakteristischen Gleitflüge.
- Sozialverhalten
- Die Art lebt oftmals gesellig in kleineren Schulen, ist aber gelegentlich auch einzeln unterwegs.
- Wanderung
- Räumlich weitgehend standorttreu, nur gelegentlich finden kleinere saisonale Küstenwanderungen statt.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Nearktis
Nutzung
- Fischerei
- Wird kaum kommerziell befischt und spielt keine Rolle für die Fischerei.
- Aquakultur
- Eine Nutzung in der Aquakultur ist bislang nicht etabliert.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, GBIF, IUCN, Fachliteratur
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
90 kcal / 100 g
20 g / 100 g
Mager
Der Grätenanteil ist gering, das Fleisch lässt sich einfach lösen.
Einfach
Das Fleisch gilt als mild, aber unscheinbar, es wird selten verwendet.
Die Fleischstruktur ist zart und locker.
Filets und manchmal auch der ganze Fisch werden verwendet.
Die dünne Haut lässt sich leicht entfernen, wird aber meist mitgegart.
Kurzbraten oder Dünsten eignen sich am besten, da das Fleisch schnell zerfällt.
2-4 Minuten bei mittlerer Hitze schonend garen.
Zitrone, Salz, Pfeffer und frische Kräuter wie Dill passen gut.
Leichtere Beilagen wie Salate oder Reis unterstreichen den feinen Geschmack.
Ein spritziger Weißwein oder leichtes Bier empfiehlt sich.
Vor dem Garen Gräten sorgfältig entfernen und den Fisch nur kurz mit Gewürzen marinieren.
Keine spezifischen Gefahren für den Verzehr bekannt.

