Kaiserskalar
Pterophyllum altum
Kaiserskalar (Pterophyllum altum), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Kaiserskalar zeichnet sich durch einen seitlich stark abgeflachten Körper mit ausgezogenen Rücken- und Afterflossen aus. Pterophyllum altum wirkt so besonders majestätisch im Wasser.
- Maulstellung: Beim Kaiserskalar ist das Maul endständig ausgeprägt, wodurch er geschickt kleine Beutetiere im Mittelwasser ergreifen kann.
- Ein silbrig-grundiger Körper mit drei markanten vertikalen schwarzen Binden ist typisch für ausgewachsene Kaiserskalare. Bei Stress können die Farben intensiver wirken.
- Besonders auffallend sind die verlängerten Rücken- und Afterflossen, die dem Altum-Skalar ein charakteristisches dreieckiges Profil verleihen.
- Geschlechtsunterschiede: Bei Pterophyllum altum sind Geschlechtsunterschiede äußerlich schwer erkennbar. Nur während der Fortpflanzungszeit lassen sich laichbereite Weibchen anhand der Legeröhre identifizieren.
Lebensraum
Diese Art bevorzugt langsam fließende oder stehende Schwarzwasserbereiche im Oberlauf des Orinoco mit vielen Wurzeln und dichtem Uferbewuchs.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: Fluss, Überschwemmungsgebiet
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Detritus / Laub, Pflanzenbestand
Temperatur: 26 - 30 Grad C
pH-Wert: 4.5 - 6.8
Der Kaiserskalar (Pterophyllum altum) kommt vor allem im Einzugsgebiet des Río Orinoco in Venezuela und Kolumbien vor. Typische Fundorte liegen an den Ufern langsam fließender Schwarzwasserflüsse mit dichter Vegetation.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Nahrungs-Generalist
Die Art ernährt sich in ihrer natürlichen Umgebung vorwiegend von kleinen Krebstieren, Insektenlarven und gelegentlich Pflanzenbestandteilen.
Beute: Kleine Krebstiere, Mückenlarven, Wasserflöhe und Pflanzenreste.
Verbreitung
Region: Südamerika
Länder: Kolumbien, Venezuela
Der Kaiserskalar (Pterophyllum altum) kommt vor allem im Einzugsgebiet des Río Orinoco in Venezuela und Kolumbien vor. Typische Fundorte liegen an den Ufern langsam fließender Schwarzwasserflüsse mit dichter Vegetation.
Galerie
Besonderheiten
- Kaiserskalare sind meist tagaktiv und suchen morgens sowie abends besonders häufig nach Nahrung.
- Die Art neigt in freier Wildbahn zu lockerer Gruppenbildung und bildet zur Fortpflanzung monogame Paare, die ein Revier verteidigen.
- Kaiserskalare sind ortstreu und zeigen kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
- Die Art gehört zu den Offenlaichern, bei denen beide Elternteile das Gelege oft an senkrechten Flächen wie Wurzeln oder Blättern anhaften.
- Für Aquarianer besteht kein Risiko, außer für Empfindliche im Umgang mit Schwarzwasser.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Perciformes
- Unterordnung
- Cichlinae
- Familie
- Cichlidae
- Gattung
- Pterophyllum
- Art
- altum
- Erstbeschreiber
- Pellegrin, 1903
- Synonyme
- Altum-Skalar, Orinoco-Skalar
Morphologie
- Körperform
- Der Kaiserskalar zeichnet sich durch einen seitlich stark abgeflachten Körper mit ausgezogenen Rücken- und Afterflossen aus. Pterophyllum altum wirkt so besonders majestätisch im Wasser.
- Maulstellung
- Beim Kaiserskalar ist das Maul endständig ausgeprägt, wodurch er geschickt kleine Beutetiere im Mittelwasser ergreifen kann.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 13 - 14
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 27 - 30
- Afterflosse Hartstrahlen
- 11 - 12
- Afterflosse Weichstrahlen
- 23 - 28
- Seitenlinie
- 44 - 48
- Geschlechtsunterschiede
- Bei Pterophyllum altum sind Geschlechtsunterschiede äußerlich schwer erkennbar. Nur während der Fortpflanzungszeit lassen sich laichbereite Weibchen anhand der Legeröhre identifizieren.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Art gehört zu den Offenlaichern, bei denen beide Elternteile das Gelege oft an senkrechten Flächen wie Wurzeln oder Blättern anhaften.
- Laichtyp
- Substratlaicher mit Brutpflege
- Brutpflege
- Beide Eltern betreiben intensive Brutpflege und verteidigen die Eier sowie die geschlüpften Jungfische gegen Fressfeinde.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Kaiserskalare sind meist tagaktiv und suchen morgens sowie abends besonders häufig nach Nahrung.
- Sozialverhalten
- Die Art neigt in freier Wildbahn zu lockerer Gruppenbildung und bildet zur Fortpflanzung monogame Paare, die ein Revier verteidigen.
- Wanderung
- Kaiserskalare sind ortstreu und zeigen kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Neotropis
Nutzung
- Fischerei
- Keine industrielle Relevanz, gelegentliche Fangquoten für den Aquarienexport.
- Aquakultur
- Die Nachzucht ist anspruchsvoll, aber für erfahrene Aquarianer unter geeigneten Bedingungen möglich.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 48
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, Stawikowski & Werner: Die Buntbarsche Amerikas
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 400 l
26 - 30 °C
4.5 - 6.8
0 - 3 dKH
Mittlere Wasserschichten
Aufgrund des speziellen Bedarfs an sehr weichem, sauberem Wasser und großen Becken eignet sich diese Art nur für erfahrene Aquarianer.
Empfohlen wird ein harmonierendes Paar oder eine kleine Gruppe von drei bis fünf Tieren in großen Becken.
Bei der Vergesellschaftung mit ruhigen, nicht zu kleinen Arten treten selten Konflikte auf; Revierbildung während der Brut ist zu beachten.
Pflanzen werden meist nicht beschädigt; Schwimmpflanzen und Wurzelbereiche werden gern genutzt.
Eine sanfte Strömung und ruhige Wasserzonen entsprechen dem natürlichen Lebensraum.
Pterophyllum altum nimmt im Aquarium Frost- und Lebendfutter gerne an, hochwertige Flocken werden jedoch vielfach toleriert.
Eine Überwinterung im Gartenteich ist für Pterophyllum altum nicht möglich.
Sehr weiches und saures Wasser, dunkles Substrat sowie ruhige Rückzugszonen im Aquarium sind für die erfolgreiche Nachzucht unerlässlich.
Schwer
Gedämpft

