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Kaiserskalar

Pterophyllum altum

Kaiserskalar (Pterophyllum altum), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

25 cm, max 38 cmbis 15 Jahre1-5 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Kaiserskalar zeichnet sich durch einen seitlich stark abgeflachten Körper mit ausgezogenen Rücken- und Afterflossen aus. Pterophyllum altum wirkt so besonders majestätisch im Wasser.
  • Maulstellung: Beim Kaiserskalar ist das Maul endständig ausgeprägt, wodurch er geschickt kleine Beutetiere im Mittelwasser ergreifen kann.
  • Ein silbrig-grundiger Körper mit drei markanten vertikalen schwarzen Binden ist typisch für ausgewachsene Kaiserskalare. Bei Stress können die Farben intensiver wirken.
  • Besonders auffallend sind die verlängerten Rücken- und Afterflossen, die dem Altum-Skalar ein charakteristisches dreieckiges Profil verleihen.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei Pterophyllum altum sind Geschlechtsunterschiede äußerlich schwer erkennbar. Nur während der Fortpflanzungszeit lassen sich laichbereite Weibchen anhand der Legeröhre identifizieren.

Lebensraum

Diese Art bevorzugt langsam fließende oder stehende Schwarzwasserbereiche im Oberlauf des Orinoco mit vielen Wurzeln und dichtem Uferbewuchs.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Überschwemmungsgebiet

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 26 - 30 Grad C

pH-Wert: 4.5 - 6.8

Der Kaiserskalar (Pterophyllum altum) kommt vor allem im Einzugsgebiet des Río Orinoco in Venezuela und Kolumbien vor. Typische Fundorte liegen an den Ufern langsam fließender Schwarzwasserflüsse mit dichter Vegetation.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Nahrungs-Generalist

Die Art ernährt sich in ihrer natürlichen Umgebung vorwiegend von kleinen Krebstieren, Insektenlarven und gelegentlich Pflanzenbestandteilen.

Beute: Kleine Krebstiere, Mückenlarven, Wasserflöhe und Pflanzenreste.

Kleine Krebstiere
Mückenlarven
Wasserflöhe und Pflanzenreste.

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Kolumbien, Venezuela

Der Kaiserskalar (Pterophyllum altum) kommt vor allem im Einzugsgebiet des Río Orinoco in Venezuela und Kolumbien vor. Typische Fundorte liegen an den Ufern langsam fließender Schwarzwasserflüsse mit dichter Vegetation.

Besonderheiten

  • Kaiserskalare sind meist tagaktiv und suchen morgens sowie abends besonders häufig nach Nahrung.
  • Die Art neigt in freier Wildbahn zu lockerer Gruppenbildung und bildet zur Fortpflanzung monogame Paare, die ein Revier verteidigen.
  • Kaiserskalare sind ortstreu und zeigen kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
  • Die Art gehört zu den Offenlaichern, bei denen beide Elternteile das Gelege oft an senkrechten Flächen wie Wurzeln oder Blättern anhaften.
  • Für Aquarianer besteht kein Risiko, außer für Empfindliche im Umgang mit Schwarzwasser.
TagaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Nahrungs-Gener...In der Aquaristik gilt der Kaiserskalar als begeh...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Cichlinae
Familie
Cichlidae
Gattung
Pterophyllum
Art
altum
Erstbeschreiber
Pellegrin, 1903
Synonyme
Altum-Skalar, Orinoco-Skalar

Morphologie

Körperform
Der Kaiserskalar zeichnet sich durch einen seitlich stark abgeflachten Körper mit ausgezogenen Rücken- und Afterflossen aus. Pterophyllum altum wirkt so besonders majestätisch im Wasser.
Maulstellung
Beim Kaiserskalar ist das Maul endständig ausgeprägt, wodurch er geschickt kleine Beutetiere im Mittelwasser ergreifen kann.
Rückenflosse Hartstrahlen
13 - 14
Rückenflosse Weichstrahlen
27 - 30
Afterflosse Hartstrahlen
11 - 12
Afterflosse Weichstrahlen
23 - 28
Seitenlinie
44 - 48
Geschlechtsunterschiede
Bei Pterophyllum altum sind Geschlechtsunterschiede äußerlich schwer erkennbar. Nur während der Fortpflanzungszeit lassen sich laichbereite Weibchen anhand der Legeröhre identifizieren.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Art gehört zu den Offenlaichern, bei denen beide Elternteile das Gelege oft an senkrechten Flächen wie Wurzeln oder Blättern anhaften.
Laichtyp
Substratlaicher mit Brutpflege
Brutpflege
Beide Eltern betreiben intensive Brutpflege und verteidigen die Eier sowie die geschlüpften Jungfische gegen Fressfeinde.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Kaiserskalare sind meist tagaktiv und suchen morgens sowie abends besonders häufig nach Nahrung.
Sozialverhalten
Die Art neigt in freier Wildbahn zu lockerer Gruppenbildung und bildet zur Fortpflanzung monogame Paare, die ein Revier verteidigen.
Wanderung
Kaiserskalare sind ortstreu und zeigen kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Keine industrielle Relevanz, gelegentliche Fangquoten für den Aquarienexport.
Aquakultur
Die Nachzucht ist anspruchsvoll, aber für erfahrene Aquarianer unter geeigneten Bedingungen möglich.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Stawikowski & Werner: Die Buntbarsche Amerikas

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 400 l

Temperatur

26 - 30 °C

pH-Wert

4.5 - 6.8

Karbonathärte

0 - 3 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Aufgrund des speziellen Bedarfs an sehr weichem, sauberem Wasser und großen Becken eignet sich diese Art nur für erfahrene Aquarianer.

Gruppengröße

Empfohlen wird ein harmonierendes Paar oder eine kleine Gruppe von drei bis fünf Tieren in großen Becken.

Vergesellschaftung

Bei der Vergesellschaftung mit ruhigen, nicht zu kleinen Arten treten selten Konflikte auf; Revierbildung während der Brut ist zu beachten.

Pflanzen

Pflanzen werden meist nicht beschädigt; Schwimmpflanzen und Wurzelbereiche werden gern genutzt.

Strömung & Sauerstoff

Eine sanfte Strömung und ruhige Wasserzonen entsprechen dem natürlichen Lebensraum.

Futterannahme

Pterophyllum altum nimmt im Aquarium Frost- und Lebendfutter gerne an, hochwertige Flocken werden jedoch vielfach toleriert.

überwinterung

Eine Überwinterung im Gartenteich ist für Pterophyllum altum nicht möglich.

Nachzucht

Sehr weiches und saures Wasser, dunkles Substrat sowie ruhige Rückzugszonen im Aquarium sind für die erfolgreiche Nachzucht unerlässlich.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Gedämpft