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KI-generiert

Kaisersalmler

Nematobrycon palmeri

Kaisersalmler (Nematobrycon palmeri), gehört zur Familie Characidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

4 cm, max 5 cmbis 4 Jahre0.2-1 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Art zeigt einen spindelförmigen Körperbau mit leicht abgeflachtem Rücken und anmutiger Silhouette.
  • Maulstellung: Beim Kaisersalmler befindet sich das Maul endständig, wodurch eine flexible Nahrungsaufnahme im mittleren Wasserschichtbereich erleichtert wird.
  • Die Art besitzt einen dunklen Längsstreifen von der Schnauzenspitze bis zur Schwanzflosse, der von dezent violett-blauen Schimmern flankiert wird. Die Augen erscheinen auffällig türkis bis grün.
  • Eine charakteristische Besonderheit ist die verlängerte Afterflosse des Männchens, die mitunter leicht ausgezogen erscheint.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Kaisersalmler sind adulte Männchen an verlängerten Flossenstrahlen, lebhafterer Färbung und dem grün-blauen Irisring zu erkennen.

Lebensraum

Kaisersalmler stammen aus langsam fließenden, dicht bepflanzten Gewässern Kolumbiens, wo das Licht meist diffus ist und der Untergrund aus Laub und Wurzeln besteht.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 6 - 7.5

Der Kaisersalmler ist vor allem im Einzugsgebiet des Río San Juan in Kolumbien heimisch und kommt in kleinen Bächen, Seitenarmen und Überschwemmungsgebieten des Regenwaldes vor.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Zooplanktonfresser, Detritusfresser, Krebstierfresser, Algenfresser

Ernährt sich in freier Wildbahn bevorzugt von Insektenlarven, kleinen Krebstieren, organischen Partikeln und Algenaufwuchs.

Beute: Kleinkrebse, Insektenlarven, Detritus, gelegentlich Algen

Kleinkrebse
Insektenlarven
Detritus

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Kolumbien

Der Kaisersalmler ist vor allem im Einzugsgebiet des Río San Juan in Kolumbien heimisch und kommt in kleinen Bächen, Seitenarmen und Überschwemmungsgebieten des Regenwaldes vor.

Besonderheiten

  • Tagsüber ist der Kaisersalmler aktiv und durchstreift das mittlere und untere Wasser auf Futtersuche.
  • Diese Art lebt bevorzugt in Gruppen und zeigt friedliches, manchmal verspielt wirkendes Sozialverhalten.
  • Im natürlichen Lebensraum bleiben Kaisersalmler meist standorttreu.
  • Das Weibchen legt die Eier meist frei zwischen Pflanzen ab, während das Männchen diese befruchtet.
  • Bei artgerechter Pflege besteht kein Risiko für Mensch oder Tier.
TagaktivInsektenfresser, Zooplanktonfresser, Detritusfres...Der Kaisersalmler erfreut sich großer Beliebthei...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Characiformes
Ordnung
Characiformes
Familie
Characidae
Gattung
Nematobrycon
Art
palmeri
Erstbeschreiber
Eigenmann, 1911
Synonyme
Emperor tetra, Kaiser-Tetra

Morphologie

Körperform
Die Art zeigt einen spindelförmigen Körperbau mit leicht abgeflachtem Rücken und anmutiger Silhouette.
Maulstellung
Beim Kaisersalmler befindet sich das Maul endständig, wodurch eine flexible Nahrungsaufnahme im mittleren Wasserschichtbereich erleichtert wird.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 10
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
21 - 23
Wirbel
32 - 34
Seitenlinie
31 - 33
Geschlechtsunterschiede
Beim Kaisersalmler sind adulte Männchen an verlängerten Flossenstrahlen, lebhafterer Färbung und dem grün-blauen Irisring zu erkennen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Das Weibchen legt die Eier meist frei zwischen Pflanzen ab, während das Männchen diese befruchtet.
Laichtyp
Freilaicher, meist zwischen feinfiedrigen Pflanzen
Brutpflege
Bei dieser Art fehlt jegliche Brutpflege, die Elterntiere fressen gelegentlich sogar die eigenen Eier.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Tagsüber ist der Kaisersalmler aktiv und durchstreift das mittlere und untere Wasser auf Futtersuche.
Sozialverhalten
Diese Art lebt bevorzugt in Gruppen und zeigt friedliches, manchmal verspielt wirkendes Sozialverhalten.
Wanderung
Im natürlichen Lebensraum bleiben Kaisersalmler meist standorttreu.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Bedeutung beschränkt sich auf den internationalen Zierfischhandel.
Aquakultur
Zucht und Nachzucht sind für die Aquaristik weit etabliert.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
52
Quellen
FishBase, IUCN Redlist, Römer: Die Salmler Südamerikas (2013), Zierfisch-Lexikon
IUCN (2016). Nematobrycon palmeri: globale Bewertung DD. https://doi.org/10.2305/IUCN.UK.2016-1.RLTS.T49830589A61474073.en. Datengrundlage: IUCN Red List 2026-1, https://doi.org/10.15468/0qnb58 (CC BY 4.0).
Teilprüfung am 22. Oktober 2026 (siehe Korrekturbericht für geprüfte Felder):
https://www.iucnredlist.org/species/49830589/61474073

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

6 - 7.5

Karbonathärte

1 - 8 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Pflegeleicht, auch für Einsteiger geeignet. Ein strukturreich bepflanztes Aquarium fördert das Wohlbefinden.

Gruppengröße

Eine Grup­pe von wenigstens sechs Individuen zeigt arttypisches Schwarmverhalten und vermindert Stress.

Vergesellschaftung

Die Vergesellschaftung mit anderen friedlichen, kleinen Arten ist problemlos möglich.

Pflanzen

Eine dichte Bepflanzung wird toleriert und dient dem Rückzug sowie Laichplatz.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis moderate Strömung ist ideal, zu starke Strömung sollte vermieden werden.

Futterannahme

Trockenfutter, Frost- und Lebendfutter werden in der Regel problemlos angenommen.

überwinterung

Da der Kaisersalmler wärmeliebend ist, eignet sich die Überwinterung im Freilandteich nicht.

Nachzucht

Für erfolgreiche Nachzucht empfiehlt sich ein separates Ablaichaquarium mit feinfiedrigen Pflanzen.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel