Hundsfisch
Umbra krameri
Europäischer Hundsfisch (Umbra krameri), gehoert zur Familie Umbridae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Hundsfisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Lebensraum
Süßwasser; demersal; flache, stark verkrautete stehende Gewässer und Moore.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: Bodennah
Klimazone: Gemäßigt
Temperatur: 10 - 20 Grad C
pH-Wert: 6 - 7.5
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Die Nahrungssuche ist bei dem Hundsfisch stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.
Beute: Als Beute bevorzugt Der Hundsfisch Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.
Verbreitung
Region: Europa
Galerie
Besonderheiten
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Hundsfisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Hundsfisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Der Hundsfisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Hundsfisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Beim sachgemäßen Umgang mit dem Hundsfisch bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Protacanthopterygii
- Ordnung
- Esociformes
- Familie
- Umbridae
- Gattung
- Umbra
- Art
- krameri
- Erstbeschreiber
- Walbaum, 1792
Morphologie
- Geschlechtsunterschiede
- Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Hundsfisch insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Hundsfisch darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
- Laichtyp
- Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Hundsfisch als Freilaicher oder Substratlaicher.
- Brutpflege
- Der Hundsfisch betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.
Verhalten
- Aktivität
- Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Hundsfisch stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
- Sozialverhalten
- Das Sozialverhalten variiert bei dem Hundsfisch von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
- Wanderung
- Der Hundsfisch unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Paläarktis
Nutzung
- Fischerei
- Oft ist Der Hundsfisch das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
- Aquakultur
- In zunehmendem Maße wird Der Hundsfisch für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN Red List, GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 200 l
ab 3000 l
10 - 20 °C
6 - 7.5
5 - 20 dKH
Bodennah
Die Pflege für den Hundsfisch im Aquarium erfordert fachliche Kenntnisse über die Wasserparameter und seine Endgröße.
Hundsfisch ist als Gruppen- bzw. Schwarmfisch zu pflegen; für die Aquaristik sind mindestens 6 bis 10 Tiere sinnvoll, bei sehr kleinen Arten eher mehr.
Hundsfisch darf nur mit deutlich größeren, robusten und ruhigen Mitbewohnern vergesellschaftet werden; kleine Fische, Garnelen oder sehr scheue Arten werden als Beute oder Stressfaktor behandelt.
Hundsfisch gilt bei passender Ernährung grundsätzlich als pflanzenverträglich; dichte Rand- und Hintergrundbepflanzung bietet Deckung, ohne die Schwimmfläche zu stark einzuschränken.
Hundsfisch bevorzugt ruhige bis mäßig bewegte Bereiche; starke Dauerströmung sollte vermieden werden, eine gute biologische Filterung bleibt trotzdem wichtig.
Hundsfisch sollte abwechslungsreich und artspezifisch gefüttert werden; die Futterform muss zur Maulgröße und zur natürlichen Nahrungssuche passen.
Hundsfisch kann in einem ausreichend tiefen, stabilen, nicht vollständig zufrierenden Gartenteich überwintern; wichtig sind gute Sauerstoffversorgung, frostfreie Rückzugszonen und keine vollständige Eisabdeckung.
Hundsfisch laicht am ehesten bei sehr guter Wasserqualität, feinfiedrigen Pflanzen oder Laichsubstraten, kräftiger Fütterung und saisonähnlichen Wasserwechseln ab.
Mittel
Mittel

