Grünflossen-Kampffisch
Macropodus opercularis
Grünflossen-Kampffisch (Macropodus opercularis), gehört zur Familie Osphronemidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Die Art zeigt einen seitlich leicht abgeflachten Körper mit langer Rücken- und Afterflosse, was dem Grünflossen-Kampffisch ein elegantes Erscheinungsbild verleiht.
- Maulstellung: Der Grünflossen-Kampffisch besitzt ein endständiges Maul, das für den Fang kleiner Wirbelloser in verschiedensten Wasserschichten optimal ist.
- Intensive Blautöne, rot-orange Längsstreifen und auffällige grüne Schimmer zieren die Flossen, insbesondere bei adulten Männchen. Jungfische sind matter gefärbt.
- Als Labyrinthfisch kann Macropodus opercularis atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen, was ihm das Überleben in sauerstoffarmen Gewässern ermöglicht.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Grünflossen-Kampffisch sind Männchen meist intensiver gefärbt und besitzen verlängerte Flossen gegenüber den Weibchen.
Lebensraum
Typisch für den Grünflossen-Kampffisch sind langsam fließende oder stehende Gewässer wie Reisfelder, Teiche und Gräben mit dichter Vegetation.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: Bach, See, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet, Sandgrund
Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt
Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand
Temperatur: 16 - 28 Grad C
pH-Wert: 6 - 8
Der Grünflossen-Kampffisch ist in Südost-China, Taiwan und Nordvietnam beheimatet und wurde in andere asiatische Regionen eingeführt. Die Art lebt häufig in Bewässerungsgräben, Teichen und langsam fließenden Bächen.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Algenfresser
Die Art ernährt sich flexibel sowohl von Insektenlarven und kleinen Krebstieren als auch von pflanzlicher Kost und Aufwuchs.
Beute: Wasserflöhe, Mückenlarven, kleine Krebstiere, Fadenalgen
Verbreitung
Region: Ostasien, Südostasien
Länder: China, Taiwan
Der Grünflossen-Kampffisch ist in Südost-China, Taiwan und Nordvietnam beheimatet und wurde in andere asiatische Regionen eingeführt. Die Art lebt häufig in Bewässerungsgräben, Teichen und langsam fließenden Bächen.
Galerie
Besonderheiten
- Vorwiegend tagaktiv, mit lebhaftem Treiben in den frühen und späten Tagesstunden.
- Männchen sind territorial, insbesondere zur Brutzeit. In größeren Schwimmgruppen außerhalb der Paarungszeit kann das Sozialverhalten jedoch variabel sein.
- Diese Art gilt als standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
- Das Männchen baut ein Oberwasser-Schaumnest, unter dem die Paarung stattfindet. Es folgt anschließend intensive Bewachung der Brut.
- Bei artgerechter Haltung bestehen für Pfleger keinerlei Risiken.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Anabantaria
- Ordnung
- Anabantiformes
- Unterordnung
- Anabantoidei
- Familie
- Osphronemidae
- Unterfamilie
- Macropodusinae
- Gattung
- Macropodus
- Art
- opercularis
- Erstbeschreiber
- Linnaeus, 1758
- Synonyme
- Paradise Gourami, Macropodus opercularis opercularis
Morphologie
- Körperform
- Die Art zeigt einen seitlich leicht abgeflachten Körper mit langer Rücken- und Afterflosse, was dem Grünflossen-Kampffisch ein elegantes Erscheinungsbild verleiht.
- Maulstellung
- Der Grünflossen-Kampffisch besitzt ein endständiges Maul, das für den Fang kleiner Wirbelloser in verschiedensten Wasserschichten optimal ist.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 4 - 5
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 8 - 10
- Afterflosse Hartstrahlen
- 14 - 17
- Afterflosse Weichstrahlen
- 17 - 19
- Wirbel
- 27 - 28
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Grünflossen-Kampffisch sind Männchen meist intensiver gefärbt und besitzen verlängerte Flossen gegenüber den Weibchen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Das Männchen baut ein Oberwasser-Schaumnest, unter dem die Paarung stattfindet. Es folgt anschließend intensive Bewachung der Brut.
- Laichtyp
- Schaumnestbauer
- Brutpflege
- Für den Grünflossen-Kampffisch typisch: Das Männchen betreibt intensive Brutpflege, indem es das Schaumnest bewacht und abgesunkene Eier zurückträgt.
- Inkubation
- 1 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Vorwiegend tagaktiv, mit lebhaftem Treiben in den frühen und späten Tagesstunden.
- Sozialverhalten
- Männchen sind territorial, insbesondere zur Brutzeit. In größeren Schwimmgruppen außerhalb der Paarungszeit kann das Sozialverhalten jedoch variabel sein.
- Wanderung
- Diese Art gilt als standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Wirtschaftlich spielt Macropodus opercularis in der Aquaristik eine Rolle, wird jedoch nicht als Speisefisch genutzt.
- Aquakultur
- Für den weltweiten Handel in Zierfischzuchtanlagen ist die Art von Bedeutung.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 48
- Quellen
- FishBase, GBIF, IUCN, Standardwerke Aquaristik-Literatur
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 60 l
ab 200 l
16 - 28 °C
6 - 8
1 - 18 dKH
Mittlere Wasserschichten, Oberfläche
Macropodus opercularis eignet sich auch für robuste Anfänger; die Haltung ist wenig anspruchsvoll, erfordert aber besondere Rücksicht auf das dominante Männchen.
Eine Kleingruppe mit nur einem Männchen oder die Haltung paarweise verhindert Kämpfe.
Vergesellschaftung ist mit gleich großen, friedlichen Arten problemlos, jedoch nicht mit anderen Labyrinthfischen.
Der Fisch ist mit robusten Pflanzen gut verträglich, kann bei zu wenig Deckung jedoch graben.
Bevorzugt wird ruhiges Wasser mit schwacher Strömung.
Akzeptiert eine breite Palette industrieller und frischer Futtermittel; Lebend- und Frostfutter wird bevorzugt.
Überwinterung im klimatisch geschützten Teich ist im gemäßigten Klima möglich, sofern Temperaturen nicht dauerhaft unter 10 °C fallen.
Die Zucht gelingt bei erhöhten Temperaturen (22–26 °C), ruhigem Wasser und schwacher Beleuchtung.
Einfach
Mittel

