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Grünflossen-Kampffisch

Macropodus opercularis

Grünflossen-Kampffisch (Macropodus opercularis), gehört zur Familie Osphronemidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

8 cm, max 10 cmbis 5 Jahre0-1 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Art zeigt einen seitlich leicht abgeflachten Körper mit langer Rücken- und Afterflosse, was dem Grünflossen-Kampffisch ein elegantes Erscheinungsbild verleiht.
  • Maulstellung: Der Grünflossen-Kampffisch besitzt ein endständiges Maul, das für den Fang kleiner Wirbelloser in verschiedensten Wasserschichten optimal ist.
  • Intensive Blautöne, rot-orange Längsstreifen und auffällige grüne Schimmer zieren die Flossen, insbesondere bei adulten Männchen. Jungfische sind matter gefärbt.
  • Als Labyrinthfisch kann Macropodus opercularis atmosphärischen Sauerstoff aufnehmen, was ihm das Überleben in sauerstoffarmen Gewässern ermöglicht.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Grünflossen-Kampffisch sind Männchen meist intensiver gefärbt und besitzen verlängerte Flossen gegenüber den Weibchen.

Lebensraum

Typisch für den Grünflossen-Kampffisch sind langsam fließende oder stehende Gewässer wie Reisfelder, Teiche und Gräben mit dichter Vegetation.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Bach, See, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet, Sandgrund

Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 16 - 28 Grad C

pH-Wert: 6 - 8

Der Grünflossen-Kampffisch ist in Südost-China, Taiwan und Nordvietnam beheimatet und wurde in andere asiatische Regionen eingeführt. Die Art lebt häufig in Bewässerungsgräben, Teichen und langsam fließenden Bächen.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Algenfresser

Die Art ernährt sich flexibel sowohl von Insektenlarven und kleinen Krebstieren als auch von pflanzlicher Kost und Aufwuchs.

Beute: Wasserflöhe, Mückenlarven, kleine Krebstiere, Fadenalgen

Wasserflöhe
Mückenlarven
kleine Krebstiere

Verbreitung

Region: Ostasien, Südostasien

Länder: China, Taiwan

Der Grünflossen-Kampffisch ist in Südost-China, Taiwan und Nordvietnam beheimatet und wurde in andere asiatische Regionen eingeführt. Die Art lebt häufig in Bewässerungsgräben, Teichen und langsam fließenden Bächen.

Besonderheiten

  • Vorwiegend tagaktiv, mit lebhaftem Treiben in den frühen und späten Tagesstunden.
  • Männchen sind territorial, insbesondere zur Brutzeit. In größeren Schwimmgruppen außerhalb der Paarungszeit kann das Sozialverhalten jedoch variabel sein.
  • Diese Art gilt als standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
  • Das Männchen baut ein Oberwasser-Schaumnest, unter dem die Paarung stattfindet. Es folgt anschließend intensive Bewachung der Brut.
  • Bei artgerechter Haltung bestehen für Pfleger keinerlei Risiken.
TagaktivInsektenfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfr...In der Aquaristik ist die Art aufgrund ihres Verh...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Anabantaria
Ordnung
Anabantiformes
Unterordnung
Anabantoidei
Familie
Osphronemidae
Unterfamilie
Macropodusinae
Gattung
Macropodus
Art
opercularis
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758
Synonyme
Paradise Gourami, Macropodus opercularis opercularis

Morphologie

Körperform
Die Art zeigt einen seitlich leicht abgeflachten Körper mit langer Rücken- und Afterflosse, was dem Grünflossen-Kampffisch ein elegantes Erscheinungsbild verleiht.
Maulstellung
Der Grünflossen-Kampffisch besitzt ein endständiges Maul, das für den Fang kleiner Wirbelloser in verschiedensten Wasserschichten optimal ist.
Rückenflosse Hartstrahlen
4 - 5
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 10
Afterflosse Hartstrahlen
14 - 17
Afterflosse Weichstrahlen
17 - 19
Wirbel
27 - 28
Geschlechtsunterschiede
Beim Grünflossen-Kampffisch sind Männchen meist intensiver gefärbt und besitzen verlängerte Flossen gegenüber den Weibchen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Das Männchen baut ein Oberwasser-Schaumnest, unter dem die Paarung stattfindet. Es folgt anschließend intensive Bewachung der Brut.
Laichtyp
Schaumnestbauer
Brutpflege
Für den Grünflossen-Kampffisch typisch: Das Männchen betreibt intensive Brutpflege, indem es das Schaumnest bewacht und abgesunkene Eier zurückträgt.
Inkubation
1 Tage

Verhalten

Aktivität
Vorwiegend tagaktiv, mit lebhaftem Treiben in den frühen und späten Tagesstunden.
Sozialverhalten
Männchen sind territorial, insbesondere zur Brutzeit. In größeren Schwimmgruppen außerhalb der Paarungszeit kann das Sozialverhalten jedoch variabel sein.
Wanderung
Diese Art gilt als standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Wirtschaftlich spielt Macropodus opercularis in der Aquaristik eine Rolle, wird jedoch nicht als Speisefisch genutzt.
Aquakultur
Für den weltweiten Handel in Zierfischzuchtanlagen ist die Art von Bedeutung.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, GBIF, IUCN, Standardwerke Aquaristik-Literatur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Mindestteich

ab 200 l

Temperatur

16 - 28 °C

pH-Wert

6 - 8

Karbonathärte

1 - 18 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Oberfläche

Haltungsanspruch

Macropodus opercularis eignet sich auch für robuste Anfänger; die Haltung ist wenig anspruchsvoll, erfordert aber besondere Rücksicht auf das dominante Männchen.

Gruppengröße

Eine Kleingruppe mit nur einem Männchen oder die Haltung paarweise verhindert Kämpfe.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung ist mit gleich großen, friedlichen Arten problemlos, jedoch nicht mit anderen Labyrinthfischen.

Pflanzen

Der Fisch ist mit robusten Pflanzen gut verträglich, kann bei zu wenig Deckung jedoch graben.

Strömung & Sauerstoff

Bevorzugt wird ruhiges Wasser mit schwacher Strömung.

Futterannahme

Akzeptiert eine breite Palette industrieller und frischer Futtermittel; Lebend- und Frostfutter wird bevorzugt.

überwinterung

Überwinterung im klimatisch geschützten Teich ist im gemäßigten Klima möglich, sofern Temperaturen nicht dauerhaft unter 10 °C fallen.

Nachzucht

Die Zucht gelingt bei erhöhten Temperaturen (22–26 °C), ruhigem Wasser und schwacher Beleuchtung.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Mittel