Grünengitterter Kugelfisch
Tetraodon nigroviridis
Grünengitterter Kugelfisch (Tetraodon nigroviridis), gehört zur Familie Tetraodontidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Körper des Grünengitterten Kugelfischs ist gedrungen, leicht oval und im Querschnitt nahezu rund. Seine Haut besitzt keine Schuppen.
- Maulstellung: Beim Grünengitterten Kugelfisch liegt das Maul endständig, was das Zerbeißen harter Nahrung wie Schnecken erleichtert.
- Charakteristisch sind die auffallend grüne Grundfarbe mit dunklen, dreieckigen oder runden Flecken, die an ein Gittermuster erinnern. Die Unterseite ist meist weiß.
- Diese Art besitzt die für Kugelfische typischen starken Kieferplatten zum Knacken harter Beute sowie die Fähigkeit, sich bei Gefahr aufzublähen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Grünengitterten Kugelfisch lassen sich Männchen und Weibchen äußerlich nur schwer unterscheiden.
Lebensraum
Grünengitterte Kugelfische bevorzugen küstennahe Mangrovengebiete, Flussmündungen und Gezeitenzonen, teils auch weiter im Süßwasser.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser
Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Mangrove, Küstengewässer
Klimazone: Tropisch, Subtropisch
Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand
Temperatur: 24 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.5 - 8.5
Der Grünengitterte Kugelfisch kommt in Flussmündungen, Mangroven und Süßgewässern von Süd- und Südostasien vor, etwa in Bangladesch, Thailand, Malaysia und Indonesien.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Weichtierfresser, Krebstierfresser, Insektenfresser
Die Art ernährt sich bevorzugt von Schnecken, kleinen Krabben, Muscheln, Krebstieren und Insektenlarven.
Beute: Hauptnahrung sind Schnecken, Krebstiere und harte Wirbellose.
Verbreitung
Region: Südostasien, Ostasien, Südasien
Länder: Bangladesch, Indonesien, Malaysia, Thailand
Der Grünengitterte Kugelfisch kommt in Flussmündungen, Mangroven und Süßgewässern von Süd- und Südostasien vor, etwa in Bangladesch, Thailand, Malaysia und Indonesien.
Galerie
Besonderheiten
- Grünengitterte Kugelfische sind überwiegend tagaktiv, durchsuchen tagsüber den Boden nach Beute.
- Diese Kugelfisch-Art lebt meist einzeln oder in kleinen Gruppen und kann gegenüber Artgenossen territorial werden.
- Die Tiere bleiben meist standorttreu, unternehmen aber saisonale Wanderungen zwischen Süß- und Brackwasserzweigen.
- Zur Fortpflanzung werden Eier in flachem Wasser an Pflanzen oder Bodenmaterial abgelegt, es folgt keine Brutpflege.
- Beim Verzehr besteht Vergiftungsgefahr, das Halten im Aquarium ist für Menschen risikolos.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Tetraodontiformes
- Familie
- Tetraodontidae
- Gattung
- Tetraodon
- Art
- nigroviridis
- Erstbeschreiber
- Marion de Procé, 1822
- Synonyme
- Dichotomyctere nigroviridis, Tetraodon fluviatilis nigroviridis
Morphologie
- Körperform
- Der Körper des Grünengitterten Kugelfischs ist gedrungen, leicht oval und im Querschnitt nahezu rund. Seine Haut besitzt keine Schuppen.
- Maulstellung
- Beim Grünengitterten Kugelfisch liegt das Maul endständig, was das Zerbeißen harter Nahrung wie Schnecken erleichtert.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 10 - 12
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 9 - 11
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Grünengitterten Kugelfisch lassen sich Männchen und Weibchen äußerlich nur schwer unterscheiden.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Zur Fortpflanzung werden Eier in flachem Wasser an Pflanzen oder Bodenmaterial abgelegt, es folgt keine Brutpflege.
- Laichtyp
- Substratlaicher
- Brutpflege
- Beim Grünengitterten Kugelfisch erfolgt nach dem Laichen keine Brutpflege.
- Inkubation
- 7 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Grünengitterte Kugelfische sind überwiegend tagaktiv, durchsuchen tagsüber den Boden nach Beute.
- Sozialverhalten
- Diese Kugelfisch-Art lebt meist einzeln oder in kleinen Gruppen und kann gegenüber Artgenossen territorial werden.
- Wanderung
- Die Tiere bleiben meist standorttreu, unternehmen aber saisonale Wanderungen zwischen Süß- und Brackwasserzweigen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- In der Fischerei ist die Art belanglos und wird meist nicht gezielt gefangen.
- Aquakultur
- Aquaristisch ist die Art bedeutend, für die Zucht besteht aber erhöhter Aufwand.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 44
- Quellen
- FishBase, IUCN, GBIF, Mergus Aquarienatlas
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 200 l
24 - 28 °C
7.5 - 8.5
5 - 20 dKH
Bodennah, Mittlere Wasserschichten
Die Aquarienhaltung erfordert Erfahrung mit Brackwasser, stabile Wasserwerte und abwechslungsreiche, harte Kost.
Junge Tiere können in Gruppen gehalten werden, erwachsene Kugelfische benötigen Einzelhaltung oder sehr große Becken.
Nur mit robusten, nicht zu kleinen Fischen halten und ausreichend Verstecke bieten.
Pflanzen werden meist verschont, können aber beschädigt werden, wenn Beute gesucht wird.
Leichte bis mittlere Strömung ist vorteilhaft, starker Wasserwechsel ist unerlässlich.
Im Aquarium werden Frostfutter, Schnecken, kleine Krebse und Muschelfleisch gut angenommen.
Eine Überwinterung im Freiland ist wegen der Temperaturansprüche nicht ratsam.
Nachzuchten gelingen selten. Weiche Pflanzen für Eiablage und starkes Aufsalzen, nachfolgendes Umsetzen der Eier notwendig.
Nur für Spezialisten
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