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Grünengitterter Kugelfisch

Tetraodon nigroviridis

Grünengitterter Kugelfisch (Tetraodon nigroviridis), gehört zur Familie Tetraodontidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

12 cm, max 17 cmbis 10 Jahre0-10 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Körper des Grünengitterten Kugelfischs ist gedrungen, leicht oval und im Querschnitt nahezu rund. Seine Haut besitzt keine Schuppen.
  • Maulstellung: Beim Grünengitterten Kugelfisch liegt das Maul endständig, was das Zerbeißen harter Nahrung wie Schnecken erleichtert.
  • Charakteristisch sind die auffallend grüne Grundfarbe mit dunklen, dreieckigen oder runden Flecken, die an ein Gittermuster erinnern. Die Unterseite ist meist weiß.
  • Diese Art besitzt die für Kugelfische typischen starken Kieferplatten zum Knacken harter Beute sowie die Fähigkeit, sich bei Gefahr aufzublähen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Grünengitterten Kugelfisch lassen sich Männchen und Weibchen äußerlich nur schwer unterscheiden.

Lebensraum

Grünengitterte Kugelfische bevorzugen küstennahe Mangrovengebiete, Flussmündungen und Gezeitenzonen, teils auch weiter im Süßwasser.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Mangrove, Küstengewässer

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 24 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.5 - 8.5

Der Grünengitterte Kugelfisch kommt in Flussmündungen, Mangroven und Süßgewässern von Süd- und Südostasien vor, etwa in Bangladesch, Thailand, Malaysia und Indonesien.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Weichtierfresser, Krebstierfresser, Insektenfresser

Die Art ernährt sich bevorzugt von Schnecken, kleinen Krabben, Muscheln, Krebstieren und Insektenlarven.

Beute: Hauptnahrung sind Schnecken, Krebstiere und harte Wirbellose.

Hauptnahrung sind Schnecken
Krebstiere und harte Wirbellose.

Verbreitung

Region: Südostasien, Ostasien, Südasien

Länder: Bangladesch, Indonesien, Malaysia, Thailand

Der Grünengitterte Kugelfisch kommt in Flussmündungen, Mangroven und Süßgewässern von Süd- und Südostasien vor, etwa in Bangladesch, Thailand, Malaysia und Indonesien.

Besonderheiten

  • Grünengitterte Kugelfische sind überwiegend tagaktiv, durchsuchen tagsüber den Boden nach Beute.
  • Diese Kugelfisch-Art lebt meist einzeln oder in kleinen Gruppen und kann gegenüber Artgenossen territorial werden.
  • Die Tiere bleiben meist standorttreu, unternehmen aber saisonale Wanderungen zwischen Süß- und Brackwasserzweigen.
  • Zur Fortpflanzung werden Eier in flachem Wasser an Pflanzen oder Bodenmaterial abgelegt, es folgt keine Brutpflege.
  • Beim Verzehr besteht Vergiftungsgefahr, das Halten im Aquarium ist für Menschen risikolos.
TagaktivWeichtierfresser, Krebstierfresser, InsektenfresserDie Art wird häufig als interessanter Aquarienfi...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Tetraodontiformes
Familie
Tetraodontidae
Gattung
Tetraodon
Art
nigroviridis
Erstbeschreiber
Marion de Procé, 1822
Synonyme
Dichotomyctere nigroviridis, Tetraodon fluviatilis nigroviridis

Morphologie

Körperform
Der Körper des Grünengitterten Kugelfischs ist gedrungen, leicht oval und im Querschnitt nahezu rund. Seine Haut besitzt keine Schuppen.
Maulstellung
Beim Grünengitterten Kugelfisch liegt das Maul endständig, was das Zerbeißen harter Nahrung wie Schnecken erleichtert.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 12
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
9 - 11
Geschlechtsunterschiede
Beim Grünengitterten Kugelfisch lassen sich Männchen und Weibchen äußerlich nur schwer unterscheiden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Fortpflanzung werden Eier in flachem Wasser an Pflanzen oder Bodenmaterial abgelegt, es folgt keine Brutpflege.
Laichtyp
Substratlaicher
Brutpflege
Beim Grünengitterten Kugelfisch erfolgt nach dem Laichen keine Brutpflege.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Grünengitterte Kugelfische sind überwiegend tagaktiv, durchsuchen tagsüber den Boden nach Beute.
Sozialverhalten
Diese Kugelfisch-Art lebt meist einzeln oder in kleinen Gruppen und kann gegenüber Artgenossen territorial werden.
Wanderung
Die Tiere bleiben meist standorttreu, unternehmen aber saisonale Wanderungen zwischen Süß- und Brackwasserzweigen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
In der Fischerei ist die Art belanglos und wird meist nicht gezielt gefangen.
Aquakultur
Aquaristisch ist die Art bedeutend, für die Zucht besteht aber erhöhter Aufwand.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
44
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, Mergus Aquarienatlas

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 200 l

Temperatur

24 - 28 °C

pH-Wert

7.5 - 8.5

Karbonathärte

5 - 20 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Aquarienhaltung erfordert Erfahrung mit Brackwasser, stabile Wasserwerte und abwechslungsreiche, harte Kost.

Gruppengröße

Junge Tiere können in Gruppen gehalten werden, erwachsene Kugelfische benötigen Einzelhaltung oder sehr große Becken.

Vergesellschaftung

Nur mit robusten, nicht zu kleinen Fischen halten und ausreichend Verstecke bieten.

Pflanzen

Pflanzen werden meist verschont, können aber beschädigt werden, wenn Beute gesucht wird.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis mittlere Strömung ist vorteilhaft, starker Wasserwechsel ist unerlässlich.

Futterannahme

Im Aquarium werden Frostfutter, Schnecken, kleine Krebse und Muschelfleisch gut angenommen.

überwinterung

Eine Überwinterung im Freiland ist wegen der Temperaturansprüche nicht ratsam.

Nachzucht

Nachzuchten gelingen selten. Weiche Pflanzen für Eiablage und starkes Aufsalzen, nachfolgendes Umsetzen der Eier notwendig.

Nachzuchtanspruch

Nur für Spezialisten

Beleuchtung

Mittel