FischLex
KI-generiert

Grottensalmler

Astyanax mexicanus

Grottensalmler (Astyanax mexicanus), gehört zur Familie Characidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

7 cm, max 12 cmbis 5 Jahre0-5 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Grottensalmler hat einen kompakten, seitlich leicht abgeflachten Körperbau, der im Höhlenhabitat besonders zur Orientierung dient.
  • Maulstellung: Beim Grottensalmler ist das endständige Maul gut auf die Aufnahme von Kleintieren und Pflanzenresten am Grund und in der Wassersäule angepasst.
  • In der Höhlenform fehlt die Pigmentierung völlig, sodass der Grottensalmler fast durchsichtig bis weiß erscheint. Die Oberflächenform hingegen ist silbrig mit einem dunklen Flankenband.
  • Die Höhlenform des Grottensalmlers ist durch den Verlust der Augen und eine starke Sensibilisierung der Seitenlinie gekennzeichnet.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Grottensalmler sind männliche Tiere meist etwas schlanker, während Weibchen einen runderen Bauch aufweisen; insgesamt ist der Dimorphismus gering.

Lebensraum

Grottensalmler kommen sowohl in klaren, fließenden Oberflächengewässern als auch als blinde Form in dunklen Tropfsteinhöhlen Nordmexikos vor.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Höhle

Klimazone: Subtropisch, Tropisch

Bodengrund: Kies, Fels / Stein

Temperatur: 20 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Astyanax mexicanus ist in Flüssen und Höhlen Mexikos, besonders im Höhlensystem der Sierra de El Abra, beheimatet. Die Oberflächenform reicht weiter nach Süden bis in nordzentralamerikanische Flusssysteme.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Algenfresser, Detritusfresser

Der Grottensalmler ernährt sich von kleinen Wirbellosen, Biofilm, Algen und organischen Resten, wobei bei der Höhlenform animalische Nahrung etwas überwiegt.

Beute: Insektenlarven, kleine Krebstiere, Detritus und gelegentlich fallende Nahrung von Fledermäusen in Höhlen.

Insektenlarven
kleine Krebstiere
Detritus und gelegentlich fallende Nahrung von Fledermäusen in Höhlen.

Verbreitung

Region: Nordamerika, Mittelamerika

Astyanax mexicanus ist in Flüssen und Höhlen Mexikos, besonders im Höhlensystem der Sierra de El Abra, beheimatet. Die Oberflächenform reicht weiter nach Süden bis in nordzentralamerikanische Flusssysteme.

Besonderheiten

  • In der Höhlenform zeigt der Grottensalmler überwiegend nachtaktive Verhaltensweisen, während die Oberflächenform auch tagaktiv ist.
  • Diese Art ist gesellig und hält sich meist in kleinen Gruppen auf; einzelne Tiere können jedoch auch gut allein zurechtkommen.
  • Der Grottensalmler ist standorttreu und zeigt keine größeren Wanderungen.
  • Die Eier werden freigelegt abgegeben und nicht bewacht.
  • Auch bei Haltung im Aquarium bestehen keine Risiken für Menschen.
Tagaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfr...Vor allem die Höhlenform des Grottensalmlers erf...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Characiformes
Unterordnung
Characoidei
Familie
Characidae
Unterfamilie
Stethaprioninae
Gattung
Astyanax
Art
mexicanus
Erstbeschreiber
De Filippi, 1853
Synonyme
Astyanax jordani, Blindhöhlensalmler, Blindsalmler

Morphologie

Körperform
Der Grottensalmler hat einen kompakten, seitlich leicht abgeflachten Körperbau, der im Höhlenhabitat besonders zur Orientierung dient.
Maulstellung
Beim Grottensalmler ist das endständige Maul gut auf die Aufnahme von Kleintieren und Pflanzenresten am Grund und in der Wassersäule angepasst.
Rückenflosse Hartstrahlen
2 - 3
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 9
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 4
Afterflosse Weichstrahlen
19 - 23
Wirbel
32 - 35
Seitenlinie
34 - 39
Geschlechtsunterschiede
Beim Grottensalmler sind männliche Tiere meist etwas schlanker, während Weibchen einen runderen Bauch aufweisen; insgesamt ist der Dimorphismus gering.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eier werden freigelegt abgegeben und nicht bewacht.
Laichtyp
Freilaicher
Brutpflege
Bei dieser Art findet keine Brutpflege nach dem Ablaichen statt.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
In der Höhlenform zeigt der Grottensalmler überwiegend nachtaktive Verhaltensweisen, während die Oberflächenform auch tagaktiv ist.
Sozialverhalten
Diese Art ist gesellig und hält sich meist in kleinen Gruppen auf; einzelne Tiere können jedoch auch gut allein zurechtkommen.
Wanderung
Der Grottensalmler ist standorttreu und zeigt keine größeren Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis, Neotropis

Nutzung

Fischerei
Kommerziell spielt die Art keine Rolle in der Fischerei.
Aquakultur
In Aquakultur nicht wirtschaftlich genutzt, wohl aber regelmäßig im Zierfischhandel vermehrt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
50
Quellen
FishBase, IUCN, wissenschaftliche Aquaristik-Publikationen

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 80 l

Temperatur

20 - 28 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

3 - 15 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Grottensalmler sind für fortgeschrittene Anfänger gut geeignet, verlangen aber konstante Wasserwerte und idealerweise ein Artbecken mit wenig Licht.

Gruppengröße

Idealerweise sollte eine kleine Gruppe ab 6 Exemplaren zusammen gehalten werden.

Vergesellschaftung

Mit friedlichen kleinen Fischen lässt sich die Art meist problemlos vergesellschaften.

Pflanzen

Die Art frisst in der Regel keine robusten Wasserpflanzen an.

Strömung & Sauerstoff

Eine leichte Strömung und gute Sauerstoffversorgung sind zu empfehlen.

Futterannahme

Im Aquarium akzeptiert die Art gern Flocken-, Frost- und Lebendfutter.

überwinterung

In Gartenteichen nicht geeignet, da temperatur- und lichtempfindlich.

Nachzucht

Leicht stimulierbar durch weiches, leicht saures Wasser und kühle Temperaturen zur Nachzucht.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Gedämpft