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KI-generiert

Großmaulbüffelfisch

Ictiobus cyprinellus

Großmaulbüffelfisch (Ictiobus cyprinellus), gehört zur Familie Catostomidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Planktonfresser.

60 cm, max 125 cmmax 36 kgbis 112 Jahre1-20 m TiefePlanktonfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Mit seiner hochrückigen, seitlich abgeflachten Gestalt wirkt der Großmaulbüffelfisch massig und imponierend. Der Körper ist kräftig gebaut und seitlich zusammengepresst.
  • Maulstellung: Beim Großmaulbüffelfisch sitzt das endständige Maul weit vorn und ist leicht oberständig, was das effiziente Filtrieren von Nahrungspartikeln im offenen Wasser erleichtert.
  • Die Körperfärbung ist meist grau bis olivbraun, dabei zeigt sich ein heller Bauch im Kontrast zum dunkleren Rücken, was ein klassisches Gegenfarbmuster ergibt.
  • Charakteristisch für die Art ist das große, gut entwickelte Maul ohne Barteln sowie eine sehr lange Rückenflosse mit vielen Weichstrahlen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Großmaulbüffelfisch sind äußerliche Geschlechtsunterschiede schwach ausgeprägt und vor allem während der Laichzeit anhand von Laichausschlag beim Männchen erkennbar.

Lebensraum

Großmaulbüffelfische bewohnen vorwiegend langsame Flüsse, große Seen und Stauseen mit schlammigem oder sandigem Grund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Stausee, Überschwemmungsgebiet, Sandgrund, Schlammgrund

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm, Feinsediment

Temperatur: 4 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.8 - 8

Die Art ist im Mississippi-Missouri-Flusssystem, den Großen Seen und angrenzenden Gewässern in den USA und Teilen Kanadas verbreitet. Auch im nördlichen Mexiko ist der Großmaulbüffelfisch lokal präsent.

Ernährung

Ernährungsweise: Planktonfresser

Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Phytoplanktonfresser, Bodentierfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser, Algenfresser

Großmaulbüffelfische ernähren sich überwiegend von Zooplankton, kleinen Krebstieren, Insektenlarven und Algen. Das große Maul ermöglicht effizientes Filtrieren im offenen Wasser.

Beute: Wasserflöhe, Ruderfußkrebse, Insektenlarven, pflanzliche Schwebstoffe

Wasserflöhe
Ruderfußkrebse
Insektenlarven

Verbreitung

Region: Nordamerika, Mittelamerika

Länder: Vereinigte Staaten, Kanada, Mexiko

Die Art ist im Mississippi-Missouri-Flusssystem, den Großen Seen und angrenzenden Gewässern in den USA und Teilen Kanadas verbreitet. Auch im nördlichen Mexiko ist der Großmaulbüffelfisch lokal präsent.

Besonderheiten

  • Meist sind diese Fische tagaktiv und nutzen die frühen Morgen- und Abendstunden intensiv zur Nahrungssuche.
  • Großmaulbüffelfische leben meist in lockeren Gruppen und zeigen kaum ausgeprägtes Territorialverhalten.
  • Während der Laichzeit wandern sie in seichte Uferregionen von Seen oder Flüssen.
  • Zur Fortpflanzung ziehen die Tiere in flache, überschwemmte Uferbereiche, wo sie die Eier an Pflanzen oder Substrat abgeben.
  • Für Aquarianer ist der Großmaulbüffelfisch wegen seiner enormen Endgröße und dem hohen Platzbedarf nicht geeignet.
Tagaktiv, DämmerungsaktivZooplanktonfresser, Phytoplanktonfresser, Bodenti...Die Art wird sowohl in der Sport- als auch in der...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Cypriniformes
Unterordnung
Cyprinoidei
Familie
Catostomidae
Gattung
Ictiobus
Art
cyprinellus
Erstbeschreiber
Valenciennes, 1844
Synonyme
Catostomus cyprinellus

Morphologie

Körperform
Mit seiner hochrückigen, seitlich abgeflachten Gestalt wirkt der Großmaulbüffelfisch massig und imponierend. Der Körper ist kräftig gebaut und seitlich zusammengepresst.
Maulstellung
Beim Großmaulbüffelfisch sitzt das endständige Maul weit vorn und ist leicht oberständig, was das effiziente Filtrieren von Nahrungspartikeln im offenen Wasser erleichtert.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
27 - 35
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
7 - 8
Wirbel
41 - 43
Seitenlinie
40 - 43
Geschlechtsunterschiede
Beim Großmaulbüffelfisch sind äußerliche Geschlechtsunterschiede schwach ausgeprägt und vor allem während der Laichzeit anhand von Laichausschlag beim Männchen erkennbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Fortpflanzung ziehen die Tiere in flache, überschwemmte Uferbereiche, wo sie die Eier an Pflanzen oder Substrat abgeben.
Laichtyp
Freilaicher an Pflanzen und Substrat
Brutpflege
Eine Brutpflege findet beim Großmaulbüffelfisch nicht statt.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Meist sind diese Fische tagaktiv und nutzen die frühen Morgen- und Abendstunden intensiv zur Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Großmaulbüffelfische leben meist in lockeren Gruppen und zeigen kaum ausgeprägtes Territorialverhalten.
Wanderung
Während der Laichzeit wandern sie in seichte Uferregionen von Seen oder Flüssen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis

Nutzung

Fischerei
In Teilen Nordamerikas ist der Großmaulbüffelfisch Ziel von kommerziellen und Subsistenzfischereien.
Aquakultur
Eine kommerzielle Zucht findet kaum statt, vereinzelt wird er zur Bestandsstützung in natürliche Gewässer eingesetzt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
100
Quellen
FishBase, IUCN Red List, North American Catostomidae Monograph

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer

Angelzeit

Vormittag, Nachmittag

Schwierigkeit

Mittel

Regelhinweis

In Nordamerika gelten regional Fanglimitierungen und Schonzeiten. Bitte lokale Bestimmungen beachten.

Angelmethoden

Erfolgreich gefangen werden kann der Großmaulbüffelfisch mit schweren Grund- und Posenmontagen, vereinzelt auch mit Fliegenrute im Sommer.

Empfohlene Köder

Fangversuche erfolgen beständig mit Mais, Würmern oder Köderteigen, wobei natürliche Partikel oft die besten Erfolge bringen.

  • Partikelköder
  • Teige
  • Würmer
Fangplätze

Vielversprechende Plätze sind flache Uferbereiche, ruhige Buchten und Altarme in großen Seen sowie langsam fließenden Strömen.

Ausrüstung

Robuste Karpfenausrüstung mit kräftiger Rute, großer Rolle und geräumigem Kescher ist empfehlenswert. Schnurdurchmesser von mindestens 0,30 mm.

Wetter & Mond

Erhöhte Aktivität zeigt die Art nach leichter Trübung und steigenden Temperaturen im Frühjahr.

Winterverhalten

Im Winter sind die Tiere wenig aktiv und halten sich in tieferen Bereichen auf, der Fang ist dann deutlich erschwert.

Bissanzeige

Bisse äußern sich meist in zaghaften Anhebungen oder Abziehen der Pose, kräftige Abzüge sind selten.

Drillverhalten

Im Drill zeigt der Großmaulbüffelfisch kraftvolle, zähe Fluchten, aber nur selten spektakuläre Sprünge.

Landung & Abhaken

Aufgrund der Größe empfiehlt sich ein großflächiger, knotenloser Kescher und schonender Umgang mit dem Fisch. Nach Fang sichere Rückführung ins Wasser.

Typischer Beifang

Typisch ist der Beifang von Karpfen, Saugern oder anderen Großfischen dieser Gewässerregion.

Schnell erkennen

Charakteristisch sind das große, endständige Maul, die lange Rückenflosse sowie der mächtige, hochrückige Körperbau.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

62 °C

Energie

97 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Mittel

Der Großmaulbüffelfisch besitzt einen moderaten Anteil an Gräten, feines Filetieren wird empfohlen.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist mild im Geschmack und leicht süßlich, erinnert an Karpfen, jedoch mit weniger erdigem Aroma.

  • Mild
Fleischstruktur

Die Textur ist fest und leicht blättrig, eignet sich gut für Suppen oder Räuchern.

  • Fest
Verwertbare Teile

Filets und Rückenstück, nach Entfernen der Hauptgräten.

Hautzubereitung

Die Haut sollte vor der Zubereitung abgezogen werden, da sie zäh ist.

Zubereitungsarten

Der Fisch eignet sich zum Kochen, Backen, Räuchern und für Suppen.

  • Backen
  • Räuchern
  • Suppen / Fonds
Garzeit

Filetstücke benötigen in Pfanne oder Ofen rund 10–15 Minuten, ganze Fische bis zu 30 Minuten.

Kräuter & Gewürze

Petersilie, Dill, Zitrone, weißer Pfeffer, Lorbeerblatt

Beilagen

Kartoffeln, Wurzelgemüse, Reis oder frische Salate passen hervorragend dazu.

Getränke

Trockener Weißwein oder leichtes Bier unterstreichen die milden Aromen.

Vorbereitung

Filets sollten von den Hauptgräten befreit und gut gewässert werden, um restliche Geschmacksstoffe zu entfernen.

Warnhinweise

Keine bekannten toxikologischen Risiken beim menschlichen Verzehr.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.