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Gemeiner Schützenfisch

Toxotes chatareus

Gemeiner Schützenfisch (Toxotes chatareus), gehört zur Familie Toxotidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

25 cm, max 40 cmmax 1.2 kgbis 7 Jahre0.1-5 m TiefeFleischfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Körper des Gemeinen Schützenfischs ist seitlich abgeflacht und kompakt gebaut, was ihm ermöglicht, in dichten Mangroven und Flussmündungen geschickt zu manövrieren.
  • Maulstellung: Das endständige Maul des Gemeinen Schützenfisches ist an die Jagd von Beute über Wasseroberflächen angepasst und kann beim Beutefang gezielt nach vorne ausgestoßen werden.
  • Die Art zeigt eine silbrige Grundfarbe mit auffälligen dunklen Flecken entlang der Flanken, wobei der Rücken dunkler als der Bauch ist.
  • Ein charakteristisches Merkmal ist die Fähigkeit des Schützenfischs, mit einem gezielten Wasserstrahl über dem Wasserspiegel Insekten von Ästen oder Blättern zu schießen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Gemeinen Schützenfisch ist äußerlich kaum ein Unterschied zwischen den Geschlechtern erkennbar.

Lebensraum

Der Gemeine Schützenfisch bewohnt Mangrovengebiete, Flussmündungen sowie Süß- und Brackwasserbereiche in Asien und Australien.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Mangrove, Küstengewässer

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 24 - 30 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Der Gemeine Schützenfisch (Toxotes chatareus) kommt von Indien und Südostasien bis Nordaustralien vor und besiedelt sowohl Süß- als auch Brackwasserbereiche.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Fischfresser, Krebstierfresser

Die Nahrung besteht vorrangig aus Insekten, die gezielt von überhängenden Ästen geschossen werden, aber auch Kleinfische und andere kleine Tiere werden gefressen.

Beute: Fluginsekten, Krebstiere, kleine Fische, Spinnen.

Fluginsekten
Krebstiere
kleine Fische

Verbreitung

Region: Südostasien, Australien, Ostasien, Südasien

Länder: Indien

Der Gemeine Schützenfisch (Toxotes chatareus) kommt von Indien und Südostasien bis Nordaustralien vor und besiedelt sowohl Süß- als auch Brackwasserbereiche.

Besonderheiten

  • Diese Art ist tagaktiv und verbringt viel Zeit damit, nach Beute über dem Wasser Ausschau zu halten.
  • Gemeine Schützenfische zeigen häufig Gruppenverhalten, vor allem in jüngeren Lebensphasen, können später aber territorial werden.
  • Die Art ist überwiegend standorttreu, wandert jedoch zur Fortpflanzung gelegentlich kurze Strecken ins Süßwasser.
  • Zur Laichzeit legen Weibchen zahlreiche kleine Eier ab, die dann frei im Wasser schweben.
  • Keine Risiken für den Menschen oder die Haltungsumgebung bekannt.
TagaktivInsektenfresser, Fischfresser, KrebstierfresserVor allem in der Aquaristik ist diese Art wegen i...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Familie
Toxotidae
Gattung
Toxotes
Art
chatareus
Erstbeschreiber
Hamilton, 1822
Synonyme
Toxotes jaculatrix chatareus, Sciaena chatareus

Morphologie

Körperform
Der Körper des Gemeinen Schützenfischs ist seitlich abgeflacht und kompakt gebaut, was ihm ermöglicht, in dichten Mangroven und Flussmündungen geschickt zu manövrieren.
Maulstellung
Das endständige Maul des Gemeinen Schützenfisches ist an die Jagd von Beute über Wasseroberflächen angepasst und kann beim Beutefang gezielt nach vorne ausgestoßen werden.
Rückenflosse Hartstrahlen
4 - 5
Rückenflosse Weichstrahlen
11 - 13
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
15 - 17
Seitenlinie
38 - 46
Geschlechtsunterschiede
Beim Gemeinen Schützenfisch ist äußerlich kaum ein Unterschied zwischen den Geschlechtern erkennbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Zur Laichzeit legen Weibchen zahlreiche kleine Eier ab, die dann frei im Wasser schweben.
Laichtyp
Freilaicher, Eier werden im offenen Wasser abgegeben.
Brutpflege
Der Gemeine Schützenfisch zeigt keine Brutpflege; die Eier treiben im Wasser und entwickeln sich ohne weitere Betreuung.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Diese Art ist tagaktiv und verbringt viel Zeit damit, nach Beute über dem Wasser Ausschau zu halten.
Sozialverhalten
Gemeine Schützenfische zeigen häufig Gruppenverhalten, vor allem in jüngeren Lebensphasen, können später aber territorial werden.
Wanderung
Die Art ist überwiegend standorttreu, wandert jedoch zur Fortpflanzung gelegentlich kurze Strecken ins Süßwasser.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region, Australis

Nutzung

Fischerei
Eine nennenswerte Bedeutung für die kommerzielle Fischerei besteht nicht.
Aquakultur
In der Zierfischzucht werden gemeine Schützenfische regelmäßig gehalten.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase; IUCN Red List; Günther Sterba: Süßwasserfische der Welt.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

95 kcal / 100 g

Eiweiß

20 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Enthält wenige, gut erkennbare Gräten.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch gilt als mild und besitzt eine zarte Textur. Hauptsächlich wird er jedoch nicht als Speisefisch genutzt.

Fleischstruktur

Das Fleisch ist fettarm und leicht blättrig.

Verwertbare Teile

Filets und Rückenstück.

Hautzubereitung

Die Haut ist genießbar, sollte jedoch vor dem Braten oder Grillen abgezogen werden.

Zubereitungsarten

Geeignet zum Braten in der Pfanne, Grillen oder Dünsten.

Garzeit

Filets benötigen 8-10 Minuten bei mittlerer Hitze.

Kräuter & Gewürze

Koriander, Limette, Ingwer und Zitronengras passen hervorragend.

Beilagen

Reisgerichte, asiatische Gemüsepfannen sowie frische Salate sind ideal.

Getränke

Leichte Weißweine oder grüner Tee harmonieren gut.

Vorbereitung

Die Filets vor der Zubereitung kurz wässern, um eventuelle Restgeschmackstoffe aus Mangrovenwasser zu entfernen.

Warnhinweise

Keine toxikologischen Risiken für den Menschen bekannt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 450 l

Temperatur

24 - 30 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

3 - 20 dKH

Schwimmzone

Oberfläche, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Diese Art benötigt ein großes Aquarium mit stabilem Wasser, Luftkontakt und vielen Verstecken; sie ist für fortgeschrittene Aquarianer geeignet.

Gruppengröße

Vor allem Jungtiere sollten in Gruppen ab 5 Individuen gehalten werden; ältere Tiere können aggressiver werden.

Vergesellschaftung

Mit anderen robusten Arten aus ähnlichen Lebensräumen möglich, kleine Fische werden jedoch als Beute betrachtet.

Pflanzen

Gut geeignet für robuste Pflanzen; empfindliche Arten können von Spritzwasser geschädigt werden.

Strömung & Sauerstoff

Eine leichte Strömung wird bevorzugt, starke Strömung ist zu vermeiden.

Futterannahme

In Gefangenschaft akzeptiert die Art Futterinsekten, Krustentiere und gelegentlich gestreifte kleine Fische.

überwinterung

Eine Überwinterung im Freien ist nicht möglich, da die Art ganzjährig hohe Temperaturen benötigt.

Nachzucht

Die Zucht gelingt nur selten und erfordert kontrollierte Wasserwerte, viel Platz und simulierbaren Wechsel zwischen Salz- und Süßwasser.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Hell