Flossenloser Fledermausfisch
Ogcocephalus darwini
Flossenloser Fledermausfisch (Ogcocephalus darwini), gehört zur Familie Ogcocephalidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Dieser markante Fledermausfisch besitzt einen stark abgeflachten Körper mit breitem Kopf und seitlich ausladenden, keulenförmigen Brustflossen.
- Maulstellung: Beim Flossenlosen Fledermausfisch ist das Maul leicht unterständig, was es ihm ermöglicht, am Meeresboden effektiv nach Beute zu suchen.
- Die Haut ist meist graubraun bis oliv und zeigt einen charakteristischen roten Mund. Jungtiere können blasser wirken.
- Markant ist das rohrartig umgebaute erstes Rückflossenelement, das als Köder dient. Die stark umgewandelten Brustflossen werden als 'Beine' genutzt.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Flossenlosen Fledermausfisch gibt es keine deutlichen äußerlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen.
Lebensraum
Ogcocephalus darwini lebt auf sandigen oder felsigen Meeresböden in Küstennähe, häufig in höheren Tiefen rund um die Galapagosinseln.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Küstengewässer, Felsriff, Sandgrund, Bodenlebend
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Sand, Fels / Stein
Temperatur: 20 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.8 - 8.4
Der Flossenlose Fledermausfisch ist vor allem rund um die Galapagosinseln und an den Küsten von Peru zu finden. Vorkommen wurden auch an tieferen Stellen des östlichen tropischen Pazifiks nachgewiesen.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser
Er ernährt sich vorwiegend von kleinen Krebstieren, Weichtieren, Würmern und gelegentlich kleinen Fischen, die er am Boden aufspürt.
Beute: Garnelen, Borstenwürmer und kleine Grundfische werden aktiv gesucht und gefressen.
Verbreitung
Region: Pazifik, Südamerika
Länder: Peru
Der Flossenlose Fledermausfisch ist vor allem rund um die Galapagosinseln und an den Küsten von Peru zu finden. Vorkommen wurden auch an tieferen Stellen des östlichen tropischen Pazifiks nachgewiesen.
Galerie
Besonderheiten
- Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und jagt in den ruhigen Stunden um Sonnenuntergang.
- Flossenlose Fledermausfische sind meist Einzelgänger und zeigen wenig Sozialverhalten außerhalb der Fortpflanzung.
- Die Art gilt als Standorttreu und bleibt meist im selben Küstenabschnitt.
- Die Eiablage erfolgt vermutlich pelagisch im freien Wasser, doch Details zur Fortpflanzung sind kaum untersucht.
- Es bestehen keine Risiken für Menschen. Berührungen sind ungefährlich.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Lophiiformes
- Unterordnung
- Ogcocephaloidei
- Familie
- Ogcocephalidae
- Gattung
- Ogcocephalus
- Art
- darwini
- Erstbeschreiber
- Hubbs, 1958
Morphologie
- Körperform
- Dieser markante Fledermausfisch besitzt einen stark abgeflachten Körper mit breitem Kopf und seitlich ausladenden, keulenförmigen Brustflossen.
- Maulstellung
- Beim Flossenlosen Fledermausfisch ist das Maul leicht unterständig, was es ihm ermöglicht, am Meeresboden effektiv nach Beute zu suchen.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 3 - 4
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 5 - 6
- Afterflosse Hartstrahlen
- 2 - 3
- Afterflosse Weichstrahlen
- 4 - 5
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Flossenlosen Fledermausfisch gibt es keine deutlichen äußerlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Eiablage erfolgt vermutlich pelagisch im freien Wasser, doch Details zur Fortpflanzung sind kaum untersucht.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher
- Brutpflege
- Nach der Eiablage findet keine weitere Brutpflege statt.
Verhalten
- Aktivität
- Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und jagt in den ruhigen Stunden um Sonnenuntergang.
- Sozialverhalten
- Flossenlose Fledermausfische sind meist Einzelgänger und zeigen wenig Sozialverhalten außerhalb der Fortpflanzung.
- Wanderung
- Die Art gilt als Standorttreu und bleibt meist im selben Küstenabschnitt.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- Diese Art hat keinerlei Bedeutung für die kommerzielle Fischerei.
- Aquakultur
- Für die Aquakultur eignet sich Ogcocephalus darwini nicht, da Haltungserfolge sehr selten sind.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, Galapagos Conservation Trust, Smithsonian

