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Flossenloser Fledermausfisch

Ogcocephalus darwini

Flossenloser Fledermausfisch (Ogcocephalus darwini), gehört zur Familie Ogcocephalidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

25 cm, max 40 cm3-76 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Dieser markante Fledermausfisch besitzt einen stark abgeflachten Körper mit breitem Kopf und seitlich ausladenden, keulenförmigen Brustflossen.
  • Maulstellung: Beim Flossenlosen Fledermausfisch ist das Maul leicht unterständig, was es ihm ermöglicht, am Meeresboden effektiv nach Beute zu suchen.
  • Die Haut ist meist graubraun bis oliv und zeigt einen charakteristischen roten Mund. Jungtiere können blasser wirken.
  • Markant ist das rohrartig umgebaute erstes Rückflossenelement, das als Köder dient. Die stark umgewandelten Brustflossen werden als 'Beine' genutzt.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Flossenlosen Fledermausfisch gibt es keine deutlichen äußerlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen.

Lebensraum

Ogcocephalus darwini lebt auf sandigen oder felsigen Meeresböden in Küstennähe, häufig in höheren Tiefen rund um die Galapagosinseln.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Felsriff, Sandgrund, Bodenlebend

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein

Temperatur: 20 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.8 - 8.4

Der Flossenlose Fledermausfisch ist vor allem rund um die Galapagosinseln und an den Küsten von Peru zu finden. Vorkommen wurden auch an tieferen Stellen des östlichen tropischen Pazifiks nachgewiesen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser

Er ernährt sich vorwiegend von kleinen Krebstieren, Weichtieren, Würmern und gelegentlich kleinen Fischen, die er am Boden aufspürt.

Beute: Garnelen, Borstenwürmer und kleine Grundfische werden aktiv gesucht und gefressen.

Garnelen
Borstenwürmer und kleine Grundfische werden aktiv gesucht und gefressen.

Verbreitung

Region: Pazifik, Südamerika

Länder: Peru

Der Flossenlose Fledermausfisch ist vor allem rund um die Galapagosinseln und an den Küsten von Peru zu finden. Vorkommen wurden auch an tieferen Stellen des östlichen tropischen Pazifiks nachgewiesen.

Besonderheiten

  • Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und jagt in den ruhigen Stunden um Sonnenuntergang.
  • Flossenlose Fledermausfische sind meist Einzelgänger und zeigen wenig Sozialverhalten außerhalb der Fortpflanzung.
  • Die Art gilt als Standorttreu und bleibt meist im selben Küstenabschnitt.
  • Die Eiablage erfolgt vermutlich pelagisch im freien Wasser, doch Details zur Fortpflanzung sind kaum untersucht.
  • Es bestehen keine Risiken für Menschen. Berührungen sind ungefährlich.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfress...Ogcocephalus darwini spielt keine wirtschaftliche...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Lophiiformes
Unterordnung
Ogcocephaloidei
Familie
Ogcocephalidae
Gattung
Ogcocephalus
Art
darwini
Erstbeschreiber
Hubbs, 1958

Morphologie

Körperform
Dieser markante Fledermausfisch besitzt einen stark abgeflachten Körper mit breitem Kopf und seitlich ausladenden, keulenförmigen Brustflossen.
Maulstellung
Beim Flossenlosen Fledermausfisch ist das Maul leicht unterständig, was es ihm ermöglicht, am Meeresboden effektiv nach Beute zu suchen.
Rückenflosse Hartstrahlen
3 - 4
Rückenflosse Weichstrahlen
5 - 6
Afterflosse Hartstrahlen
2 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
4 - 5
Geschlechtsunterschiede
Beim Flossenlosen Fledermausfisch gibt es keine deutlichen äußerlichen Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eiablage erfolgt vermutlich pelagisch im freien Wasser, doch Details zur Fortpflanzung sind kaum untersucht.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Nach der Eiablage findet keine weitere Brutpflege statt.

Verhalten

Aktivität
Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv und jagt in den ruhigen Stunden um Sonnenuntergang.
Sozialverhalten
Flossenlose Fledermausfische sind meist Einzelgänger und zeigen wenig Sozialverhalten außerhalb der Fortpflanzung.
Wanderung
Die Art gilt als Standorttreu und bleibt meist im selben Küstenabschnitt.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Ozeanien

Nutzung

Fischerei
Diese Art hat keinerlei Bedeutung für die kommerzielle Fischerei.
Aquakultur
Für die Aquakultur eignet sich Ogcocephalus darwini nicht, da Haltungserfolge sehr selten sind.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN, Galapagos Conservation Trust, Smithsonian