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Fledermauswels

Platydoras armatulus

Fledermauswels (Platydoras armatulus), gehört zur Familie Doradidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

18 cm, max 24 cmbis 15 Jahre0.5-3 m TiefeAllesfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Dieser robuste Wels besitzt einen kräftigen, leicht abgeflachten Körper mit seitlich verlaufenden Knochenplatten, was ihm ein stacheliges Aussehen verleiht.
  • Maulstellung: Beim Fledermauswels ist das Maul endständig, wodurch er am Boden gezielt nach Futter suchen kann.
  • Charakteristisch für die Art sind die kontrastreichen, hellen Längsstreifen auf einem dunkelbraunen bis schwarzen Körper. Jungfische zeigen oft eine ausgeprägtere Streifenzeichnung.
  • Als bemerkenswertes Merkmal besitzt dieser Wels kräftige Knochenplatten und ausgeprägte Stacheln, die ihm Schutz vor Fressfeinden bieten.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Fledermauswels lässt sich das Geschlecht äußerlich kaum unterscheiden; Männchen können zur Laichzeit etwas schlanker erscheinen.

Lebensraum

Platydoras armatulus lebt bevorzugt in langsamen Nebenflüssen und Überschwemmungsgebieten Südamerikas und sucht tagsüber Verstecke im Wurzelgeflecht.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet, Sumpf

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 6 - 7.5

Platydoras armatulus ist im gesamten Amazonas- und Orinokobecken weit verbreitet. Sein Vorkommen erstreckt sich über Brasilien, Peru, Bolivien, Kolumbien, Venezuela, Guyana sowie Paraguay.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Detritusfresser, Krebstierfresser

Der Fledermauswels ernährt sich vornehmlich von Insektenlarven, kleineren Krebstieren, Würmern und organischem Detritus am Gewässerboden.

Beute: Zu seiner natürlichen Nahrung zählen unter anderem Insektenlarven, kleine Krebstiere, Würmer und Pflanzenreste.

Zu seiner natürlichen Nahrung zählen unter anderem Insektenlarven
kleine Krebstiere
Würmer und Pflanzenreste.

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Peru, Suriname, Venezuela, Paraguay

Platydoras armatulus ist im gesamten Amazonas- und Orinokobecken weit verbreitet. Sein Vorkommen erstreckt sich über Brasilien, Peru, Bolivien, Kolumbien, Venezuela, Guyana sowie Paraguay.

Besonderheiten

  • Nachts wird die Art aktiv und verlässt ihr Versteck, um nach Nahrung zu suchen.
  • Er zeigt sich meist friedlich, ist jedoch territorial gegenüber Artgenossen während der Brut. In Gruppenhaltung verstecken sich die Tiere gemeinsam.
  • Es handelt sich um eine standorttreue Art ohne ausgeprägtes Wanderverhalten.
  • Im Aquarium kommt es nur selten zu Nachzuchten, da besondere Bedingungen und weiches Wasser nötig sind.
  • Vorsicht beim Handling, da seine Stacheln schmerzhaft stechen können.
NachtaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Detritusfresse...Im Aquarienhobby ist der Fledermauswels aufgrund...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Siluriformes
Familie
Doradidae
Gattung
Platydoras
Art
armatulus
Erstbeschreiber
Valenciennes, 1840
Synonyme
Platydoras costatus

Morphologie

Körperform
Dieser robuste Wels besitzt einen kräftigen, leicht abgeflachten Körper mit seitlich verlaufenden Knochenplatten, was ihm ein stacheliges Aussehen verleiht.
Maulstellung
Beim Fledermauswels ist das Maul endständig, wodurch er am Boden gezielt nach Futter suchen kann.
Rückenflosse Hartstrahlen
1 - 1
Rückenflosse Weichstrahlen
6 - 7
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
7 - 8
Geschlechtsunterschiede
Beim Fledermauswels lässt sich das Geschlecht äußerlich kaum unterscheiden; Männchen können zur Laichzeit etwas schlanker erscheinen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Im Aquarium kommt es nur selten zu Nachzuchten, da besondere Bedingungen und weiches Wasser nötig sind.
Laichtyp
Substratlaicher
Brutpflege
Nach dem Ablegen der Eier bieten die Elterntiere keinen weiteren Schutz und zeigen keine Brutpflege.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Nachts wird die Art aktiv und verlässt ihr Versteck, um nach Nahrung zu suchen.
Sozialverhalten
Er zeigt sich meist friedlich, ist jedoch territorial gegenüber Artgenossen während der Brut. In Gruppenhaltung verstecken sich die Tiere gemeinsam.
Wanderung
Es handelt sich um eine standorttreue Art ohne ausgeprägtes Wanderverhalten.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei ist der Fledermauswels unbedeutend.
Aquakultur
Für die Zucht in Aquakultur spielt die Art kaum eine Rolle, jedoch werden Wildfänge für den Aquarienhandel exportiert.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
56
Quellen
FishBase, Baensch Aquarienatlas, IUCN Red List.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 180 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

6 - 7.5

Karbonathärte

1 - 8 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Die Haltung ist für Einsteiger möglich, sofern ein ausreichend großes Becken mit Verstecken, weichem Substrat und gedämpfter Beleuchtung bereitgestellt wird.

Gruppengröße

In Gruppen ab drei Exemplaren fühlen sich Fledermauswelse wohler, wenn genügend Rückzugsmöglichkeiten vorhanden sind.

Vergesellschaftung

Mit anderen friedlichen, südamerikanischen Fischen kann der Fledermauswels problemlos vergesellschaftet werden.

Pflanzen

Pflanzen werden vom Fledermauswels nicht beschädigt und dienen als willkommenes Versteck.

Strömung & Sauerstoff

Eine geringe bis moderate Strömung entspricht dem natürlichen Lebensraum dieser Art.

Futterannahme

Fledermauswelse nehmen Frost-, Lebend- und spezielles Sinkfutter gut an und lassen sich einfach an Ersatznahrung gewöhnen.

überwinterung

Eine Überwinterung im Gartenteich ist nicht zu empfehlen, da die Art wärmeliebend ist.

Nachzucht

Für eine gezielte Nachzucht werden weiches, leicht saures Wasser und dichte Verstecke benötigt; Nachzuchten sind sehr selten dokumentiert.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Gedämpft