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KI-generiert

Feuerstachelaal

Mastacembelus armatus

Feuerstachelaal (Mastacembelus armatus), gehört zur Familie Mastacembelidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

60 cm, max 90 cmmax 1.5 kgbis 18 Jahre0.2-5 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Die Art zeigt einen auffällig langgestreckten, schlangenförmigen Körper, der ihr ein aalartiges Aussehen verleiht.
  • Maulstellung: Beim Feuerstachelaal sitzt das Maul terminal und leicht unterständig, was ihn für die Nahrungssuche am Bodengrund prädestiniert.
  • Typisch ist eine hellbraune bis gelbliche Grundfarbe mit unregelmäßigen, dunklen, oft netzartigen Linien und Flecken, die wie ein Reifenmuster wirken.
  • Charakteristisch sind die stachelartigen Flossenstrahlen an Rücken und After sowie die lang ausgezogene Schnauze.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Feuerstachelaal ist der Geschlechtsunterschied äußerlich nur schwer erkennbar. Weibchen werden häufig etwas kräftiger.

Lebensraum

Flüsse, Seen und Kanäle mit sandigem oder schlammigem Boden bilden den bevorzugten Lebensraum von Mastacembelus armatus. Pflanzenbewuchs wird gerne genutzt.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, See, Sandgrund, Schlammgrund

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 7.5

Der Feuerstachelaal ist weit verbreitet in Flusssystemen Indiens, Bangladeschs, Pakistans, Sri Lankas bis nach Myanmar, Thailand und Malaysia. Dort findet man ihn in langsam bis mäßig fließenden Gewässern.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Fischfresser, Bodentierfresser, Krebstierfresser

Hauptsächlich ernährt sich Mastacembelus armatus von kleinen Fischen, Wirbellosen, Krebstieren und Insektenlarven, die er am Grund aufspürt.

Beute: Würmer, kleine Garnelen, Fischbrut, Mückenlarven.

Würmer
kleine Garnelen
Fischbrut

Verbreitung

Region: Südasien, Südostasien, Ostasien

Länder: Myanmar, Malaysia, Thailand

Der Feuerstachelaal ist weit verbreitet in Flusssystemen Indiens, Bangladeschs, Pakistans, Sri Lankas bis nach Myanmar, Thailand und Malaysia. Dort findet man ihn in langsam bis mäßig fließenden Gewässern.

Besonderheiten

  • Feuerstachelaale sind meist dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber verstecken sie sich in Höhlen oder im Bodengrund.
  • Jungtiere zeigen mitunter Schwarmverhalten, ausgewachsene Tiere sind meist einzelgängerisch und können gegenüber Artgenossen territorial sein.
  • Die Art gilt als standorttreu und unternimmt keine weiträumigen Wanderungen.
  • Die Fortpflanzung erfolgt durch Laichen, wobei das Weibchen die Eier über Pflanzen oder Wurzeln abgibt, meist während der Regenzeit.
  • Die kräftigen Wehrstacheln an Rücken- und Afterflosse können kleinere Verletzungen verursachen.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Fischfresser, Bodentierfresser...Die Art ist ein beliebter Aquarienfisch und wird...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Synbranchiformes
Unterordnung
Synbranchoidei
Familie
Mastacembelidae
Gattung
Mastacembelus
Art
armatus
Erstbeschreiber
(Lacepède, 1800)
Synonyme
Macrognathus armatus, Mastacembelus unicolor

Morphologie

Körperform
Die Art zeigt einen auffällig langgestreckten, schlangenförmigen Körper, der ihr ein aalartiges Aussehen verleiht.
Maulstellung
Beim Feuerstachelaal sitzt das Maul terminal und leicht unterständig, was ihn für die Nahrungssuche am Bodengrund prädestiniert.
Geschlechtsunterschiede
Beim Feuerstachelaal ist der Geschlechtsunterschied äußerlich nur schwer erkennbar. Weibchen werden häufig etwas kräftiger.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt durch Laichen, wobei das Weibchen die Eier über Pflanzen oder Wurzeln abgibt, meist während der Regenzeit.
Laichtyp
Freilaicher, Eiablage über Pflanzen oder Wurzeln
Brutpflege
Feuerstachelaale betreiben keine Brutpflege, die Eier werden nach dem Ablaichen sich selbst überlassen.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Feuerstachelaale sind meist dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber verstecken sie sich in Höhlen oder im Bodengrund.
Sozialverhalten
Jungtiere zeigen mitunter Schwarmverhalten, ausgewachsene Tiere sind meist einzelgängerisch und können gegenüber Artgenossen territorial sein.
Wanderung
Die Art gilt als standorttreu und unternimmt keine weiträumigen Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Von lokaler Bedeutung in einigen Regionen als Speisefisch gefangen.
Aquakultur
In Aquarien weltweit als Zierfisch gefragt, gezielte Nachzucht ist selten.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, IUCN, Günther Sterba: Süßwasserfische der Welt

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

62 °C

Energie

95 kcal / 100 g

Eiweiß

18 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Wenig störende Gräten, gut filetierbar.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist mild und mager, bei frischem Fang angenehm im Geschmack.

Fleischstruktur

Zart und leicht fest im Biss.

Verwertbare Teile

Filets, Rückenstücke

Hautzubereitung

Haut lässt sich nach Erhitzen gut abziehen, sollte vor dem Garen entfernt werden.

Zubereitungsarten

Geeignet zum Braten, Räuchern oder Dünsten. Auch gebacken schmeckt das Fleisch sehr gut.

Garzeit

Filetstücke benötigen je nach Dicke etwa 8–12 Minuten.

Kräuter & Gewürze

Ingwer, Zitronengras, Koriandergrün und etwas Pfeffer runden das Aroma ab.

Beilagen

Reis, asiatische Gemüsepfannen, Kokosmilch-Soßen

Getränke

Leichte Weißweine oder aromatische Grüntees

Vorbereitung

Filets gründlich säubern und von der Haut befreien; Frischfisch vor dem Garen leicht salzen.

Warnhinweise

Innereien vor dem Verzehr vollständig entfernen, keine speziellen Risiken bekannt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 400 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

6.5 - 7.5

Karbonathärte

1 - 12 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Für erfahrene Halter geeignet, große Aquarien und viele Verstecke sind unabdingbar.

Gruppengröße

Jungfische können in kleinen Gruppen gehalten werden, adulte Tiere jedoch besser einzeln.

Vergesellschaftung

Verträglich mit größeren, robusten Fischen, kleine Beifische werden als Beute betrachtet.

Pflanzen

Stabile, wurzelnde Pflanzen wie Javafarn oder Anubias werden meist verschont; Umgrabaktivität kann schwache Pflanzen entwurzeln.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis mäßige Strömung, ruhige Zonen und dicht bepflanzte Bereiche bieten Rückzugsmöglichkeiten.

Futterannahme

Meist nehmen sie Frost- und Lebendfutter bereitwillig an, gelegentlich auch Pellets.

Nachzucht

Nachzucht im Aquarium ist sehr selten, braucht weiches, warmes Wasser und Regenzeit-Simulation.

Nachzuchtanspruch

Nur für Spezialisten

Beleuchtung

Gedämpft