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Feuerkopf-Buntbarsch

Amelanchier caudopunctatus

Feuerkopf-Buntbarsch (Amelanchier caudopunctatus), gehört zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

8 cm, max 10 cmbis 6 Jahre0.1-2 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Dieser südamerikanische Cichlide zeigt einen seitlich abgeflachten und leicht hochrückigen Körperbau, der elegantes, kompaktes Schwimmen in strukturreichen Lebensräumen ermöglicht.
  • Maulstellung: Beim Feuerkopf-Buntbarsch ist das endständige Maul ideal, um am Bodengrund oder an Pflanzen vielseitig nach Nahrung zu suchen.
  • Auffällig ist die kräftige rote bis orange Pigmentierung im Kopfbereich, kontrastierend zu einem hellen Körper und dunklen Punkten nahe der Schwanzwurzel.
  • Die Art besitzt eine verlängerte Rückenflosse, deren hinterer Abschnitt oft leicht aufgestellt wird, besonders in Erregung.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei dieser Art entwickeln Männchen einen intensiveren rot-orangen Kopfbereich, während Weibchen meist dezenter gefärbt bleiben.

Lebensraum

Feuerkopf-Buntbarsche leben bevorzugt in langsam fließenden Klarwasserbächen und kleinen Flussläufen mit dichter Ufervegetation.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Feinsediment, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 24 - 28 Grad C

pH-Wert: 6 - 7.5

Verbreitet ist der Feuerkopf-Buntbarsch im zentralen und unteren Amazonas, insbesondere in klaren Nebenflüssen mit dichter Unterwasservegetation.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Detritusfresser

Die Ernährung besteht vor allem aus kleinen Wirbellosen, Insektenlarven, sowie Pflanzenmaterial und Detritus.

Beute: Wasserflöhe, kleine Krebstiere, zerfallendes Pflanzenmaterial

Wasserflöhe
kleine Krebstiere
zerfallendes Pflanzenmaterial

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Ecuador, Französisch-Guayana, Guyana, Peru, Suriname, Venezuela

Verbreitet ist der Feuerkopf-Buntbarsch im zentralen und unteren Amazonas, insbesondere in klaren Nebenflüssen mit dichter Unterwasservegetation.

Besonderheiten

  • Tagsüber ist diese Art besonders aktiv und nutzt die Struktur des Lebensraumes für Nahrungssuche und Balz.
  • Meist in kleineren Gruppen mit Revierverhalten; Paare bilden sich zur Laichzeit aus und betreuen gemeinsam die Brut.
  • Die Population gilt als standorttreu ohne größere Wanderbewegungen.
  • Nach deutlicher Balz werden die Eier auf flachen Steinen oder großen Blättern abgelegt und von beiden Eltern bewacht.
  • In Aquarien kann es bei engen Verhältnissen zu innerartlichen Streitigkeiten kommen.
TagaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Gener...In der Aquaristik ist die Art wegen der attraktiv...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Cichliformes
Unterordnung
Cichlinae
Familie
Cichlidae
Gattung
Amelanchier
Art
caudopunctatus
Erstbeschreiber
Santos, 1985

Morphologie

Körperform
Dieser südamerikanische Cichlide zeigt einen seitlich abgeflachten und leicht hochrückigen Körperbau, der elegantes, kompaktes Schwimmen in strukturreichen Lebensräumen ermöglicht.
Maulstellung
Beim Feuerkopf-Buntbarsch ist das endständige Maul ideal, um am Bodengrund oder an Pflanzen vielseitig nach Nahrung zu suchen.
Rückenflosse Hartstrahlen
15 - 17
Rückenflosse Weichstrahlen
10 - 12
Afterflosse Hartstrahlen
3 - 3
Afterflosse Weichstrahlen
8 - 10
Wirbel
25 - 28
Seitenlinie
21 - 25
Geschlechtsunterschiede
Bei dieser Art entwickeln Männchen einen intensiveren rot-orangen Kopfbereich, während Weibchen meist dezenter gefärbt bleiben.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Nach deutlicher Balz werden die Eier auf flachen Steinen oder großen Blättern abgelegt und von beiden Eltern bewacht.
Laichtyp
Substratlaicher
Brutpflege
Beide Eltern betreiben ausgeprägte Brutpflege und verteidigen das Gelege aktiv gegen Eindringlinge.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Tagsüber ist diese Art besonders aktiv und nutzt die Struktur des Lebensraumes für Nahrungssuche und Balz.
Sozialverhalten
Meist in kleineren Gruppen mit Revierverhalten; Paare bilden sich zur Laichzeit aus und betreuen gemeinsam die Brut.
Wanderung
Die Population gilt als standorttreu ohne größere Wanderbewegungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Keine kommerzielle Bedeutung als Speisefisch.
Aquakultur
Die Art wird gelegentlich für den Zierfischhandel gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase, Evers & Seidel: Cichliden Südamerikas, IUCN Red List

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 120 l

Temperatur

24 - 28 °C

pH-Wert

6 - 7.5

Karbonathärte

1 - 6 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Die Haltung ist auch für fortgeschrittene Einsteiger möglich, sofern Wasserqualität und Gruppengröße stimmen.

Gruppengröße

Mindestens 5 Tiere, optimal in Paaren oder kleinen Gruppen mit ausreichend Rückzugsmöglichkeiten.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung ist mit friedlichen südamerikanischen Arten möglich; Zwerggarnelen werden jedoch gefressen.

Pflanzen

Pflanzen werden nicht gefressen, bei Grabaktivität können Wurzeln jedoch freigelegt werden.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis mäßige Strömung fördert das natürliche Verhalten und die Sauerstoffversorgung.

Futterannahme

Akzeptiert Flocken-, Frost- und Lebendfutter; abwechslungsreiche Fütterung wird empfohlen.

überwinterung

Eine Überwinterung im Gartenteich ist aufgrund tropischer Ansprüche nicht möglich.

Nachzucht

Zucht gelingt bei paarweisen Tieren in weichem, leicht saurem Wasser und zusätzlichen Strukturen für Gelege.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Anpassungsfähig