Epaulettenhai
Hemiscyllium ocellatum
Epaulettenhai (Hemiscyllium ocellatum), gehoert zur Familie Hemiscylliidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Epaulettenhai besitzt einen schlanken, bodennahen Hai-Körper; Hemiscyllium ocellatum kann mit Brust- und Bauchflossen über Riffplatten laufen.
- Maulstellung: Der Epaulettenhai hat ein unterständiges Maul, mit dem er nachts Krabben, Garnelen und kleine Fische aus Riffspalten aufsaugt.
- Der Epaulettenhai ist hellbraun mit dunklen Punkten und einem großen schwarzen, hell umrandeten Schulterfleck hinter jeder Brustflosse.
- Der Epaulettenhai kann Sauerstoffmangel in flachen Gezeitentümpeln erstaunlich gut tolerieren und seine Flossen zum Laufen einsetzen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Epaulettenhai sind reife Männchen an den Klaspern erkennbar; Weibchen werden oft etwas kräftiger.
Lebensraum
Der Epaulettenhai lebt auf flachen Korallenriffen, Riffdächern, Gezeitentümpeln und Lagunen Nordaustraliens und Neuguineas.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: Lagune, Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff, Bodenlebend
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 24 - 29 Grad C
pH-Wert: 7.9 - 8.4
Der Epaulettenhai (Hemiscyllium ocellatum) kommt in flachen tropischen Riffgebieten Nordaustraliens und um Neuguinea vor.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser, Weichtierfresser, Fischfresser, Bodentierfresser
Der Epaulettenhai ernährt sich von Krabben, Garnelen, Würmern, Schnecken, kleinen Fischen und anderen bodennahen Wirbellosen.
Beute: Nachts sucht der Epaulettenhai in Riffspalten nach hartschaligen Krebstieren und kleinen Riffbewohnern.
Verbreitung
Region: Australien, Ozeanien, Pazifik, Indischer Ozean
Länder: Australien, Papua-Neuguinea
Der Epaulettenhai (Hemiscyllium ocellatum) kommt in flachen tropischen Riffgebieten Nordaustraliens und um Neuguinea vor.
Galerie
Besonderheiten
- Der Epaulettenhai ist überwiegend nachtaktiv und ruht tagsüber versteckt im Riff.
- Der Epaulettenhai lebt meist einzeln oder in lockerer Nähe zu Artgenossen und zeigt keinen Schwarmverband.
- Der Epaulettenhai ist standorttreu auf flachen Riffen und zeigt keine weiten Wanderungen.
- Der Epaulettenhai legt paarige Eikapseln auf dem Substrat ab, aus denen voll entwickelte Junghaie schlüpfen.
- Beim Epaulettenhai ist respektvoller Abstand wichtig; das größere Risiko besteht in Lebensraumverlust und Fang für den Handel.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Chondrichthyes
- Ordnung
- Orectolobiformes
- Familie
- Hemiscylliidae
- Gattung
- Hemiscyllium
- Art
- ocellatum
- Erstbeschreiber
- (Bonnaterre, 1788)
Morphologie
- Körperform
- Der Epaulettenhai besitzt einen schlanken, bodennahen Hai-Körper; Hemiscyllium ocellatum kann mit Brust- und Bauchflossen über Riffplatten laufen.
- Maulstellung
- Der Epaulettenhai hat ein unterständiges Maul, mit dem er nachts Krabben, Garnelen und kleine Fische aus Riffspalten aufsaugt.
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Epaulettenhai sind reife Männchen an den Klaspern erkennbar; Weibchen werden oft etwas kräftiger.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Der Epaulettenhai legt paarige Eikapseln auf dem Substrat ab, aus denen voll entwickelte Junghaie schlüpfen.
- Laichtyp
- Eikapseln auf Substrat
- Brutpflege
- Der Epaulettenhai betreibt nach der Ablage der Eikapseln keine Brutpflege.
- Inkubation
- 120 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Der Epaulettenhai ist überwiegend nachtaktiv und ruht tagsüber versteckt im Riff.
- Sozialverhalten
- Der Epaulettenhai lebt meist einzeln oder in lockerer Nähe zu Artgenossen und zeigt keinen Schwarmverband.
- Wanderung
- Der Epaulettenhai ist standorttreu auf flachen Riffen und zeigt keine weiten Wanderungen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Australis, Ozeanien
Nutzung
- Fischerei
- Der Epaulettenhai hat keine bedeutende kommerzielle Fischerei.
- Aquakultur
- Der Epaulettenhai wird in Schauaquarien und spezialisierten Anlagen nachgezogen.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase; GBIF; IUCN Red List; Eschmeyer's Catalog of Fishes.
