Entenschnabelaal
Nettastoma solitarium
Entenschnabelaal (Nettastoma solitarium), gehoert zur Familie Nettastomatidae, lebt in Süßwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Entenschnabelaal besitzt einen langen, aalförmigen Körper; Nettastoma solitarium steht stellvertretend für tief lebende Entenschnabelaale mit spitzem Kopf.
- Maulstellung: Der Entenschnabelaal hat ein verlängertes endständiges Maul, mit dem er kleine Fische und Krebstiere im weichen Tiefseegrund ergreift.
- Der Entenschnabelaal ist hell bis bräunlich und meist unauffällig gefärbt, passend zu sandigem oder schlammigem Tiefseeboden.
- Auffällig am Entenschnabelaal sind der lange Aal-Körper, die spitze Schnauze und der durchgehende Flossensaum.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Entenschnabelaal sind äußere Geschlechtsunterschiede kaum bekannt.
Lebensraum
Der Entenschnabelaal lebt demersal auf weichem Tiefseegrund in warmen Meeren und wird nur selten beobachtet.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Meerwasser
Lebensraumtypen: Bach, See, Sandgrund, Schlammgrund, Bodennah, Tiefsee
Klimazone: Tropisch, Subtropisch
Bodengrund: Sand, Schlamm, Feinsediment
Temperatur: 4 - 12 Grad C
pH-Wert: 7.6 - 8.2
Der Entenschnabelaal (Nettastoma solitarium) wird hier als vorsichtige Artzuordnung für den deutschen Sammelnamen genutzt; Entenschnabelaale sind tief lebende Meeresfische der Familie Nettastomatidae.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser
Der Entenschnabelaal frisst kleine bodennahe Fische, Garnelen und andere Tiefsee-Wirbellose.
Beute: Beim Entenschnabelaal sind schlanke Tiefsee-Kleinfische und Krebstiere naheliegende Beute.
Verbreitung
Region: Indischer Ozean, Pazifik
Der Entenschnabelaal (Nettastoma solitarium) wird hier als vorsichtige Artzuordnung für den deutschen Sammelnamen genutzt; Entenschnabelaale sind tief lebende Meeresfische der Familie Nettastomatidae.
Galerie
Besonderheiten
- Der Entenschnabelaal ist wahrscheinlich dämmerungs- bis nachtaktiv und lebt verborgen am Tiefseeboden.
- Der Entenschnabelaal lebt vermutlich einzeln und wird selten in Gruppen beobachtet.
- Der Entenschnabelaal ist ein mariner Tiefseefisch ohne bekannte Süßwasserwanderung.
- Der Entenschnabelaal laicht im Meer; Aallarven entwickeln sich als leptocephale Larven im Freiwasser.
- Beim Entenschnabelaal bestehen für Menschen keine besonderen artspezifischen Risiken; Schutz- und Fangregeln sind lokal zu beachten.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Anguilliformes
- Familie
- Nettastomatidae
- Gattung
- Nettastoma
- Art
- solitarium
- Erstbeschreiber
- Castle & Smith, 1981
Morphologie
- Körperform
- Der Entenschnabelaal besitzt einen langen, aalförmigen Körper; Nettastoma solitarium steht stellvertretend für tief lebende Entenschnabelaale mit spitzem Kopf.
- Maulstellung
- Der Entenschnabelaal hat ein verlängertes endständiges Maul, mit dem er kleine Fische und Krebstiere im weichen Tiefseegrund ergreift.
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Entenschnabelaal sind äußere Geschlechtsunterschiede kaum bekannt.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Der Entenschnabelaal laicht im Meer; Aallarven entwickeln sich als leptocephale Larven im Freiwasser.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher mit Leptocephalus-Larven
- Brutpflege
- Der Entenschnabelaal betreibt keine Brutpflege.
Verhalten
- Aktivität
- Der Entenschnabelaal ist wahrscheinlich dämmerungs- bis nachtaktiv und lebt verborgen am Tiefseeboden.
- Sozialverhalten
- Der Entenschnabelaal lebt vermutlich einzeln und wird selten in Gruppen beobachtet.
- Wanderung
- Der Entenschnabelaal ist ein mariner Tiefseefisch ohne bekannte Süßwasserwanderung.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Der Entenschnabelaal ist kein gezielter kommerzieller Speisefisch.
- Aquakultur
- Der Entenschnabelaal hat keine Aquakulturrelevanz.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase; GBIF; IUCN Red List; Eschmeyer's Catalog of Fishes; Hinweis: Die Zuordnung des deutschen Trivialnamens ist nicht eindeutig und sollte redaktionell geprüft werden..
