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KI-generiert

Butterfisch

Pholis gunnellus

Butterfisch (Pholis gunnellus), gehört zur Familie Pholidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

18 cm, max 25 cmbis 8 Jahre0-100 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Schlanker, aalförmiger Körper mit leicht seitlicher Abflachung; die extrem lange, fast durchgehende Rückenflosse ist typisch für Pholis gunnellus und unterstützt das schlängelnde Schwimmen zwischen Tang und Steinen.
  • Maulstellung: Beim Butterfisch sitzt das kleine, endständige Maul vorn am Kopf und eignet sich zum Auflesen kleiner Beutetiere am Bodensubstrat und in Algenpolstern.
  • Bräunliche bis olivfarbene Grundfärbung mit unregelmäßigen, dunklen Querbändern und marmorierten Flecken; der Bauch ist heller. Entlang des Ansatzes der Rückenflosse liegen oft kleine helle Punkte, die im Tang- und Felsbewuchs für gute Tarnung sorgen.
  • Auffällig ist die sehr lange Rückenflosse, die nahe am Kopf beginnt und bis zur Schwanzwurzel reicht. Bauchflossen fehlen, die Haut ist schleimig und schuppenarm – Anpassungen an das Leben zwischen Felsen, Tang und Seegras.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Butterfisch unterscheiden sich Männchen und Weibchen nur schwach; während der Laichzeit wirken Weibchen fülliger, deutliche Farbunterschiede fehlen.

Lebensraum

Küstennahe Flachwasserzonen des Nordatlantiks, besonders Gezeitenbereiche, Fels- und Seegraszonen sowie Häfen und Buchten. Die Art versteckt sich tagsüber unter Steinen, in Felsspalten und zwischen Tangbündeln; sie toleriert auch Brackwasser in Ästuaren.

Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: See, Ästuar, Küstengewässer, Felsriff, Seegraswiese, Bodennah

Klimazone: Gemäßigt, Subpolar

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Pflanzenbestand

Temperatur: 0 - 18 Grad C

Der Butterfisch Pholis gunnellus bewohnt den Nordatlantik auf beiden Seiten: In Europa von Nordnorwegen und der Barentssee südwärts über die Nordsee bis in den Golf von Biskaya, lokal in der westlichen Ostsee. Im westlichen Atlantik reicht das Vorkommen von Labrador bis Neuengland. Die Art ist küstennah und häufig in Gezeitenzonen anzutreffen.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Generalist

Die Nahrung besteht überwiegend aus bodenlebenden Wirbellosen. Häufig frisst die Art kleine Krebstiere und Borstenwürmer, die zwischen Tang, Muschelschalen und Steinen gesucht werden.

Beute: Amphipoden, Isopoden, kleine Garnelen, Vielborster (Polychaeten) und winzige Weichtiere werden bevorzugt aufgenommen.

Amphipoden
Isopoden
kleine Garnelen

Verbreitung

Region: Europa, Nordamerika, Atlantik, Nordsee, Ostsee

Länder: Belgien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Norwegen, Estland, Finnland, Litauen, Lettland, Polen, Russland, Schweden

Der Butterfisch Pholis gunnellus bewohnt den Nordatlantik auf beiden Seiten: In Europa von Nordnorwegen und der Barentssee südwärts über die Nordsee bis in den Golf von Biskaya, lokal in der westlichen Ostsee. Im westlichen Atlantik reicht das Vorkommen von Labrador bis Neuengland. Die Art ist küstennah und häufig in Gezeitenzonen anzutreffen.

Besonderheiten

  • Überwiegend dämmerungs- bis nachtaktiv; tagsüber hält sich der Fisch versteckt und wird mit einsetzender Dämmerung aktiver auf Nahrungssuche.
  • Meist einzelgängerisch oder paarweise; in geeigneten Versteckhabitaten können mehrere Individuen nahe beieinander vorkommen, ohne ausgeprägtes Territorialverhalten zu zeigen.
  • Standorttreu mit kleinen saisonalen Verschiebungen zwischen Flachwasser und etwas tieferen Bereichen.
  • Laicht in der kalten Jahreszeit in Felsspalten oder unter Steinen; klebrige Eier werden in Ballen abgelegt. Regionale Beobachtungen berichten von begrenzter Bewachung der Gelege, die Larven schlüpfen nach längerer Entwicklung in kaltem Wasser und leben zunächst pelagisch.
  • Keine speziellen Risiken; beim Zurücksetzen feuchte Hände verwenden, da die Haut empfindlich ist.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivKrebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfres...Kein bedeutender Speisefisch; gelegentlicher Beif...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Percomorphacea
Ordnung
Perciformes
Unterordnung
Zoarcoidei
Familie
Pholidae
Gattung
Pholis
Art
gunnellus
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758
Synonyme
Blennius gunnellus

Morphologie

Körperform
Schlanker, aalförmiger Körper mit leicht seitlicher Abflachung; die extrem lange, fast durchgehende Rückenflosse ist typisch für Pholis gunnellus und unterstützt das schlängelnde Schwimmen zwischen Tang und Steinen.
Maulstellung
Beim Butterfisch sitzt das kleine, endständige Maul vorn am Kopf und eignet sich zum Auflesen kleiner Beutetiere am Bodensubstrat und in Algenpolstern.
Geschlechtsunterschiede
Beim Butterfisch unterscheiden sich Männchen und Weibchen nur schwach; während der Laichzeit wirken Weibchen fülliger, deutliche Farbunterschiede fehlen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Laicht in der kalten Jahreszeit in Felsspalten oder unter Steinen; klebrige Eier werden in Ballen abgelegt. Regionale Beobachtungen berichten von begrenzter Bewachung der Gelege, die Larven schlüpfen nach längerer Entwicklung in kaltem Wasser und leben zunächst pelagisch.
Laichtyp
Substratlaicher in Spalten und unter Steinen
Brutpflege
Begrenzte Brutpflege ist dokumentiert: Ein Elternteil verbleibt zeitweise am Gelege und schützt es vor Störungen, ausgeprägte Nestverteidigung fehlt jedoch.
Inkubation
45 Tage

Verhalten

Aktivität
Überwiegend dämmerungs- bis nachtaktiv; tagsüber hält sich der Fisch versteckt und wird mit einsetzender Dämmerung aktiver auf Nahrungssuche.
Sozialverhalten
Meist einzelgängerisch oder paarweise; in geeigneten Versteckhabitaten können mehrere Individuen nahe beieinander vorkommen, ohne ausgeprägtes Territorialverhalten zu zeigen.
Wanderung
Standorttreu mit kleinen saisonalen Verschiebungen zwischen Flachwasser und etwas tieferen Bereichen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis, Nearktis

Nutzung

Fischerei
Geringe fischereiliche Bedeutung; tritt lokal als Beifang in Reusen, Stellnetzen und Kleingeräten auf.
Aquakultur
Keine Aquakultur; die Art eignet sich nicht für wirtschaftliche Aufzucht.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; IUCN Red List; GBIF; FAO und regionale Nordsee-/Ostsee-Faunenwerke.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 300 l

Temperatur

0 - 18 °C

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Die Haltung ist etwas für erfahrene Kaltwasser-Meeresaquarianer: stabile niedrige Temperaturen, reichlich Verstecke, Sauerstoff und sauberes Meer- bzw. Brackwasser sind Voraussetzung.

Gruppengröße

Einzeln oder als Paar mit vielen Verstecken pflegen; mehrere Tiere nur in großen, strukturierten Becken.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung mit friedlichen Kaltwasser-Meeresfischen aus Nordsee/Ostsee ist möglich. Aggressive oder wärmeliebende Arten vermeiden.

Pflanzen

Frisst keine Makroalgen oder Seegräser; dichte Bepflanzung mit Kelp- oder Seegras-Attrappen sowie Steinhöhlen fördert natürliches Verhalten.

Strömung & Sauerstoff

Mittelstarke Wasserbewegung mit hohem Sauerstoffgehalt orientiert an Gezeitenströmungen ist ideal.

Futterannahme

Nimmt Frostfutter wie Mysis, Krillfein, Artemia-Nauplien und feines Muschelfleisch an; Lebendfutter steigert die Futterannahme in der Eingewöhnung.

überwinterung

Nicht geeignet für Gartenteiche; braucht kaltes, salzhaltiges Wasser und Meeresbedingungen.

Nachzucht

Nachzuchten sind nicht etabliert; vermutet werden Winterkühlung, kurze Tage und enge Spalten als Eiablageplatz in Kombination mit ruhigen Beckenabschnitten.

Nachzuchtanspruch

Nicht etabliert

Beleuchtung

Gedämpft