Buckelstirn-Flathead
Platycephalus indicus
Buckelstirn-Flathead (Platycephalus indicus), gehört zur Familie Platycephalidae, lebt in Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Körper zeigt eine typische stark abgeflachte, dorsoventral komprimierte Form mit breitem Kopfbereich, was für Platycephalus indicus namensgebend ist.
- Maulstellung: Beim Buckelstirn-Flathead liegt das Maul endständig und groß, was das Auflauern und Ansaugen von Beute am Boden erleichtert.
- Die Art zeigt eine sandfarbene, marmorierte Fleckenzeichnung mit dunkler Musterung, die zur Tarnung am Meeresboden beiträgt.
- Charakteristisch ist der breite, abgeplattete Kopf mit bestachelten Knochenplatten, die als Schutz dienen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Buckelstirn-Flathead sind keine auffälligen Geschlechtsunterschiede äußerlich erkennbar.
Lebensraum
Platycephalus indicus bevorzugt sandige oder schlammige Küstenbereiche und Flussmündungen im westlichen Indopazifik.
Wasserlebensraum: Süßwasser, Brackwasser, Meerwasser
Lebensraumtypen: Fluss, Ästuar, Küstengewässer, Sandgrund, Schlammgrund, Bodennah
Klimazone: Tropisch, Subtropisch
Bodengrund: Sand, Schlamm
Temperatur: 18 - 30 Grad C
pH-Wert: 7.2 - 8.4
Der Buckelstirn-Flathead (Platycephalus indicus) ist im gesamten Indischen Ozean, von Ostafrika bis nach Japan, Südostasien und Nordaustralien verbreitet, oft in Küsten- und Brackwasserzonen.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser
Der Buckelstirn-Flathead ernährt sich vor allem von kleineren Fischen, Garnelen und Krebsen, die er am Boden aufspürt.
Beute: Bevorzugt werden Grundfische, Krabben, Garnelen, gelegentlich auch andere wirbellose Tiere.
Verbreitung
Region: Indischer Ozean, Pazifik, Ostasien, Südostasien, Australien
Länder: Japan
Der Buckelstirn-Flathead (Platycephalus indicus) ist im gesamten Indischen Ozean, von Ostafrika bis nach Japan, Südostasien und Nordaustralien verbreitet, oft in Küsten- und Brackwasserzonen.
Galerie
Besonderheiten
- Diese Art ist überwiegend in der Dämmerung und Nacht aktiv, kann aber auch tagsüber Beute machen.
- Platycephalus indicus gilt als eher einzelgängerisch und verteidigt gelegentlich kleine Territorien am Bodengrund.
- Im Allgemeinen ist die Art standorttreu und zeigt nur geringe Wanderbewegungen nahe der Küste.
- Die Fortpflanzung erfolgt durch Ablaichen im freien Wasser in Küstennähe.
- Bei unsachgemäßem Umgang besteht geringes Stichverletzungsrisiko durch die Dorsal- und Kiemendeckelstacheln.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Scorpaeniformes
- Unterordnung
- Platycephaloidei
- Familie
- Platycephalidae
- Gattung
- Platycephalus
- Art
- indicus
- Erstbeschreiber
- Linnaeus, 1758
- Synonyme
- Callionymus indicus, Silurus cayman
Morphologie
- Körperform
- Der Körper zeigt eine typische stark abgeflachte, dorsoventral komprimierte Form mit breitem Kopfbereich, was für Platycephalus indicus namensgebend ist.
- Maulstellung
- Beim Buckelstirn-Flathead liegt das Maul endständig und groß, was das Auflauern und Ansaugen von Beute am Boden erleichtert.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 9 - 10
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 11 - 12
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 11 - 12
- Seitenlinie
- 48 - 54
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Buckelstirn-Flathead sind keine auffälligen Geschlechtsunterschiede äußerlich erkennbar.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzung erfolgt durch Ablaichen im freien Wasser in Küstennähe.
- Laichtyp
- Freiwasserlaicher
- Brutpflege
- Buckelstirn-Flatheads zeigen keine Brutpflege, die Eier werden dem Schicksal überlassen.
- Inkubation
- 3 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Diese Art ist überwiegend in der Dämmerung und Nacht aktiv, kann aber auch tagsüber Beute machen.
- Sozialverhalten
- Platycephalus indicus gilt als eher einzelgängerisch und verteidigt gelegentlich kleine Territorien am Bodengrund.
- Wanderung
- Im Allgemeinen ist die Art standorttreu und zeigt nur geringe Wanderbewegungen nahe der Küste.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region, Afrotropis
Nutzung
- Fischerei
- Wirtschaftlich ist die Art lokal bedeutend und wird auf Märkten in Indien, Südostasien und Australien angeboten.
- Aquakultur
- Es gibt bisher keine bedeutsame Aquakultur für diese Art.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, FAO, GBIF, regional fisheries reports
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangSommer, Herbst
Nacht, Morgendämmerung
Einfach
Häufig wird die Art mit Grundangel, Langleinen oder Stellnetzen gefangen.
Fischfetzen, Garnelen oder kleine Köderfische sind besonders erfolgreich.
Küstenbereiche mit sandigem Grund, Mündungsgebiete und tiefe Buchten sind meist erfolgreiche Fangstellen.
Robuste Grundangeln mit abriebfesten Vorfächern werden empfohlen.
Nach Stürmen und bei abnehmendem Wasserstand ist die Beißlaune oft besser.
Die Aktivität sinkt bei kühleren Temperaturen etwas, Fänge sind aber weiterhin möglich.
Die Bisse sind meist kräftig und lassen sich deutlich an der Rutenspitze erkennen.
Im Drill zeigt die Art kurze, kräftige Fluchten, gibt aber schnell nach.
Vorsicht bei der Landung wegen der scharfen Flossenstrahlen, Kescher mit feinem Netz reduzieren Verletzungsgefahr.
Bei der Fischerei treten häufig weitere Grundfische wie Plattfische oder kleine Barsche als Beifang auf.
Breiter, abgeflachter Kopf, sandfarbenes Muster mit dunkler Fleckung und zwei Rückenflossen.
Regionale Mindestmaße und Schonzeiten beachten, da sich Vorschriften je nach Land unterscheiden können.
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
105 kcal / 100 g
21 g / 100 g
Mager
Wenige große Gräten machen das Filetieren leicht.
Einfach
Das Fleisch ist weiß, zart und wird als mild im Geschmack geschätzt.
Die Textur ist angenehm fest und leicht blättrig, ohne dominante Gräten.
Filet, Koteletts und große Stücke eignen sich besonders gut.
Die feste Haut lässt sich vor dem Garen leicht abziehen.
Braten, Grillen und Dämpfen heben die zarte Textur hervor, auch für Suppen geeignet.
Filets benötigen 5–8 Minuten, dicke Stücke etwas länger.
Milder Pfeffer, Limette, Koriander, Dill und ein Hauch Ingwer passen ausgezeichnet.
Reis, asiatische Gemüsepfannen und frische Salate eignen sich als Beilagen.
Trockener Weißwein oder leichter asiatischer Bierstil harmonieren gut.
Vor dem Garen das Filet gründlich entwässern und eventuell kurz mit Limettensaft marinieren.
Keine speziellen Warnhinweise bekannt, sorgfältige Kühlung und Frische sind wichtig.

