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KI-generiert

Breitnasen-Nadel

Syngnathus typhle

Breitnasen-Nadel (Syngnathus typhle), gehört zur Familie Syngnathidae, lebt in Brackwasser, Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

20 cm, max 35 cmbis 4 Jahre0-30 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Langgestreckter, sehr schmaler Körper mit deutlicher seitlicher Kompression und starren Körperringen; die Form erlaubt ruhiges zwischen Seegras zu schaukeln und mit minimaler Bewegung zu fangen.
  • Maulstellung: Die Breitnasen-Nadel besitzt ein röhrenförmiges Maul zur Saugfütterung, das gezielt kleine Krebse und Plankton einsaugt.
  • Die Grundfarbe reicht von bräunlich bis oliv, häufig mit unregelmäßiger Marmorierung und einem helleren Bauch (Countershading). Jungfische wirken oft kontrastreicher gefleckt und verschmelzen gut mit Seegraspolstern.
  • Der Körper ist von ringförmigen Knochenplatten umgeben, das Maul ist röhrenförmig und dient als saugender Fangapparat; die Schwanzregion kann bei Männchen eine Bruttasche ausbilden.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Breitnasen-Nadel tragen die Männchen eine ausgeprägte Bruttasche am Bauch-/Schwanzansatz zur Austragung der Eier; ansonsten sind die Geschlechter äußerlich ähnlich.

Lebensraum

Die Breitnasen-Nadel besiedelt flache Küstenbereiche, Seegraswiesen und brackige Buchten; sie hält sich bevorzugt in Vegetationsfeldern wie Seegras oder großen Makroalgen auf, wo sie ruhend auf Beute lauert.

Wasserlebensraum: Brackwasser, Meerwasser

Lebensraumtypen: Ästuar, Küstengewässer, Seegraswiese, Sandgrund, Schlammgrund, Künstliches Gewässer

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 4 - 22 Grad C

Die Breitnasen-Nadel (Syngnathus typhle) kommt entlang der europäischen Küsten vor, von Norwegen und dem Ärmelkanal über die Nordsee und die Ostsee bis ins westliche Mittelmeer. Typische Vorkommen sind flache Seegraswiesen und geschützte Buchten.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Krebstierfresser, Zooplanktonfresser, Bodentierfresser

Die Nahrung besteht überwiegend aus kleinen Krebstieren und anderen Kleintieren, die mit dem röhrenförmigen Maul eingesaugt werden.

Beute: Vorzugskost sind Copepoden, Amphipoden, kleine Krebstierlarven und gelegentlich Fischlarven bzw. Benthoslarven.

Vorzugskost sind Copepoden
Amphipoden
kleine Krebstierlarven und gelegentlich Fischlarven bzw. Benthoslarven.

Verbreitung

Region: Europa, Nordsee, Ostsee, Mittelmeer, Atlantik, Westasien, Nordafrika

Länder: Belgien, Deutschland, Dänemark, Frankreich, Vereinigtes Königreich, Niederlande, Norwegen, Estland, Finnland, Litauen, Lettland, Polen, Russland, Schweden, Albanien, Bosnien und Herzegowina, Zypern, Algerien, Ägypten, Spanien, Griechenland, Kroatien, Israel, Italien, Libanon, Libyen, Marokko, Montenegro, Malta, Palästinensische Gebiete, Slowenien, Syrien, Tunesien, Türkei

Die Breitnasen-Nadel (Syngnathus typhle) kommt entlang der europäischen Küsten vor, von Norwegen und dem Ärmelkanal über die Nordsee und die Ostsee bis ins westliche Mittelmeer. Typische Vorkommen sind flache Seegraswiesen und geschützte Buchten.

Besonderheiten

  • In Küstensäumen und Seegrasfeldern ist die Art überwiegend tagaktiv und nutzt Tageslichtphasen zur Jagd; bei Störung verharrt sie oft reglos in der Vegetation.
  • Gewöhnlich einzeln oder paarweise anzutreffen; die Breitnasen-Nadel zeigt keine starken Schwarmbildungen und vermeidet aggressive Konfrontationen.
  • Die Art ist standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen; lokale Verlagerungen erfolgen saisonal entlang geeigneter Habitatbänder.
  • Die Eiablage erfolgt in das Brutgebiet des Männchens: Weibchen übertragen die Eier, die vom Männchen in einer Bruttasche oder an der Schwanzunterseite bebrütet werden.
TagaktivKrebstierfresser, Zooplanktonfresser, Bodentierfr...Die Art hat nur geringe wirtschaftliche Bedeutung...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Syngnathiformes
Unterordnung
Syngnathoidei
Familie
Syngnathidae
Gattung
Syngnathus
Art
typhle
Erstbeschreiber
Linnaeus, 1758

Morphologie

Körperform
Langgestreckter, sehr schmaler Körper mit deutlicher seitlicher Kompression und starren Körperringen; die Form erlaubt ruhiges zwischen Seegras zu schaukeln und mit minimaler Bewegung zu fangen.
Maulstellung
Die Breitnasen-Nadel besitzt ein röhrenförmiges Maul zur Saugfütterung, das gezielt kleine Krebse und Plankton einsaugt.
Geschlechtsunterschiede
Beim Breitnasen-Nadel tragen die Männchen eine ausgeprägte Bruttasche am Bauch-/Schwanzansatz zur Austragung der Eier; ansonsten sind die Geschlechter äußerlich ähnlich.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Ovovivipar
Modus
Die Eiablage erfolgt in das Brutgebiet des Männchens: Weibchen übertragen die Eier, die vom Männchen in einer Bruttasche oder an der Schwanzunterseite bebrütet werden.
Brutpflege
Die Brutpflege übernimmt das Männchen, das die Eier in einer Bruttasche inkubiert und die Embryonen bis zur Freilasung versorgt.

Verhalten

Aktivität
In Küstensäumen und Seegrasfeldern ist die Art überwiegend tagaktiv und nutzt Tageslichtphasen zur Jagd; bei Störung verharrt sie oft reglos in der Vegetation.
Sozialverhalten
Gewöhnlich einzeln oder paarweise anzutreffen; die Breitnasen-Nadel zeigt keine starken Schwarmbildungen und vermeidet aggressive Konfrontationen.
Wanderung
Die Art ist standorttreu und unternimmt keine weiten Wanderungen; lokale Verlagerungen erfolgen saisonal entlang geeigneter Habitatbänder.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Keine nennenswerte Bedeutung für die Fischerei; Fänge sind meist Beifang in kleinen Küstenfischereien.
Aquakultur
Für kommerzielle Aquakultur ohne Bedeutung; Nachzuchten existieren vorwiegend in Forschung und spezialisierten Einrichtungen.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; IUCN Red List; Fachliteratur zu Syngnathidae und Seegrasökologie
Teilprüfung am 22. Oktober 2026 (siehe Korrekturbericht für geprüfte Felder):
https://researcharchive.calacademy.org/research/ichthyology/catalog/fishcatget.asp?genus=Syngnathus&tbl=species
Begriffskorrektur am 22. Oktober 2026: Unbelegte spezielle Habitatcodes aus früheren Teilwort-Ableitungen entfernt; keine neuen Lebensraumbehauptungen. Definitionen: https://oceanservice.noaa.gov/facts/pelagic.html ; https://www.fao.org/4/y4449e/y4449e04.htm

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 200 l

Temperatur

4 - 22 °C

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Für die Aquarienhaltung sind spezialisierte Bedingungen und lebendfutterreiche Systeme nötig; die Haltung eignet sich nur für erfahrene Pfleger.

Gruppengröße

Kleine Gruppen oder Paare; in Aquarien empfiehlt sich eine Vergesellschaftung mit ruhigen, nicht-aggressiven Arten und mindestens zwei Individuen.

Vergesellschaftung

Friedliche Mitbewohner sind kleinbleibende, ruhige Fischarten; kräftige oder nahrungskonkurrenzstarke Arten sind ungeeignet.

Pflanzen

Seegras, feine Makroalgen und dichte Pflanzenstrukturen sind vorteilhaft, da sie Tarnung und Jagdsubstrat bieten.

Strömung & Sauerstoff

Bevorzugt niedrige bis mäßige Strömung, die Nahrung in Form von Plankton und Kleinkrebstieren zuführt, ohne die Tiere zu überlasten.

Futterannahme

In Gefangenschaft ist die Nahrungsannahme selektiv; Tiere akzeptieren vorzugsweise lebendfutter wie Copepoden, Artemia und kleinere Krustentiergruppen, Anfütterung ist nötig.

Nachzucht

Nachzucht ist schwierig, erfordert konstante Wasserqualität, reichhaltiges Lebendfutter und geeignete Brutplätze; Männchen tragen die Eier bis zur Freilasung.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Mittel