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Bitterlingskärpfling

Girardinichthys viviparus

Bitterlingskärpfling (Girardinichthys viviparus), gehört zur Familie Goodeidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

4 cm, max 6 cmbis 2 Jahre0.2-2 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Bitterlingskärpfling besitzt einen kompakten, leicht seitlich abgeflachten Körper mit kurzer Rückenpartie.
  • Maulstellung: Das endständige Maul unterstützt beim Bitterlingskärpfling das Aufnehmen kleiner Beutetiere an Oberfläche und im Mittelwasser.
  • Die Grundfärbung reicht von oliv bis gelblich-braun, mit metallischem Glanz. Männchen zeigen teils auffällige Flecken oder Farbakzente an den Flossen.
  • Ein spezielles Merkmal ist die lebendgebärende Fortpflanzung, charakteristisch für Vertreter der Familie Goodeidae.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Bitterlingskärpfling sind die Männchen deutlich kleiner, aber auffälliger gefärbt als die Weibchen, die eher schlicht erscheinen.

Lebensraum

Bitterlingskärpflinge leben bevorzugt in vegetationsreichen, langsam fließenden Flüssen und Seen mit klarem Wasser.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Teich

Klimazone: Gemäßigt, Subtropisch

Bodengrund: Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 16 - 25 Grad C

pH-Wert: 7 - 8

Girardinichthys viviparus ist endemisch in Quellgebieten des zentralmexikanischen Hochlands, vor allem im Becken um Mexiko-Stadt.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Zooplanktonfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser, Algenfresser

Der Bitterlingskärpfling ernährt sich vor allem von Insektenlarven, kleinen Krebstieren und Algenaufwuchs in seinem natürlichen Lebensraum.

Beute: Kleinkrebse, Insektenlarven, Plankton, etwas Algen

Kleinkrebse
Insektenlarven
Plankton

Verbreitung

Region: Nordamerika, Mittelamerika

Länder: Mexiko

Girardinichthys viviparus ist endemisch in Quellgebieten des zentralmexikanischen Hochlands, vor allem im Becken um Mexiko-Stadt.

Besonderheiten

  • Typisch für diese Art ist eine überwiegend tagaktive Lebensweise mit lebhaften Nahrungssuchen am hellen Uferbereich.
  • In freier Wildbahn treten Bitterlingskärpflinge meist in kleinen Gruppen oder losen Trupps auf, seltener einzeln.
  • Es findet keine saisonale Migration statt; die Art bleibt standorttreu.
  • Die Art ist lebendgebärend: befruchtete Eier entwickeln sich im Mutterleib, Nachwuchs wird als kleine, selbstständige Jungfische geboren.
  • Es sind keine Risiken oder Gefahren für den Menschen durch diesen Fisch bekannt.
TagaktivInsektenfresser, Zooplanktonfresser, Nahrungs-Gen...Bitterlingskärpflinge sind regional als interess...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Cyprinodontea
Ordnung
Cyprinodontiformes
Familie
Goodeidae
Unterfamilie
Goodeinae
Gattung
Girardinichthys
Art
viviparus
Erstbeschreiber
Bustamante, 1837
Synonyme
Goodea vivipara, Xenendum viviparum

Morphologie

Körperform
Der Bitterlingskärpfling besitzt einen kompakten, leicht seitlich abgeflachten Körper mit kurzer Rückenpartie.
Maulstellung
Das endständige Maul unterstützt beim Bitterlingskärpfling das Aufnehmen kleiner Beutetiere an Oberfläche und im Mittelwasser.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
8 - 12
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
7 - 11
Geschlechtsunterschiede
Beim Bitterlingskärpfling sind die Männchen deutlich kleiner, aber auffälliger gefärbt als die Weibchen, die eher schlicht erscheinen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Lebendgebärend
Modus
Die Art ist lebendgebärend: befruchtete Eier entwickeln sich im Mutterleib, Nachwuchs wird als kleine, selbstständige Jungfische geboren.
Laichtyp
Lebendgebärend (Ovoviviparie)
Brutpflege
Nach der Geburt der Jungfische erfolgt keine elterliche Brutpflege.
Inkubation
30 Tage

Verhalten

Aktivität
Typisch für diese Art ist eine überwiegend tagaktive Lebensweise mit lebhaften Nahrungssuchen am hellen Uferbereich.
Sozialverhalten
In freier Wildbahn treten Bitterlingskärpflinge meist in kleinen Gruppen oder losen Trupps auf, seltener einzeln.
Wanderung
Es findet keine saisonale Migration statt; die Art bleibt standorttreu.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Nearktis

Nutzung

Fischerei
Für die kommerzielle Fischerei hat diese Art keinerlei Bedeutung.
Aquakultur
Von Interesse in Erhaltungszuchtprogrammen, gelegentlich auch in der Aquaristik nachgezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, Goodeid Working Group, GBIF

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 60 l

Temperatur

16 - 25 °C

pH-Wert

7 - 8

Karbonathärte

5 - 15 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Oberfläche

Haltungsanspruch

Die Haltung von Girardinichthys viviparus gilt für erfahrene Aquarianer als gut machbar, erfordert stabile Wasserwerte.

Gruppengröße

Eine Gruppenhaltung von 6–10 Tieren fördert das natürliche Verhalten und reduziert Aggressionen.

Vergesellschaftung

Die Vergesellschaftung mit friedlichen, robusten Fischen ähnlicher Größe ist meist problemlos.

Pflanzen

Pflanzen werden beim Bitterlingskärpfling geschont; Bepflanzung bietet Deckung für Jungtiere.

Strömung & Sauerstoff

Ein leicht bewegtes Wasser mit moderater Strömung fördert das Wohlbefinden.

Futterannahme

Im Aquarium nehmen sie gern Frost- und Lebendfutter sowie ausgewählte Flocken- oder Granulate an.

überwinterung

Diese tropisch-subtropische Art ist für eine Überwinterung im Gartenteich nicht geeignet.

Nachzucht

Für Nachzuchten sollte auf Temperaturstabilität, strukturierte Beckenbepflanzung und Futtervielfalt geachtet werden.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel