FischLex
KI-generiert

Axolotl

Ambystoma mexicanum

Axolotl (Ambystoma mexicanum), gehört zur Familie Ambystomatidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

23 cm, max 30 cmmax 0.2 kgbis 15 Jahre0-6 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Beim Axolotl handelt es sich um einen neotenischen Schwanzlurch mit schlankem, langgestrecktem Körper, äußeren Kiemenbüscheln und einem auffälligen Rücken- und Schwanzflossensaum.
  • Maulstellung: Die Maulstellung beim Axolotl ist endständig und ermöglicht das Einsaugen von Beutetieren nahe am Bodengrund.
  • Wildfarbene Tiere zeigen eine olivbraune bis schwarz gefleckte Grundfärbung; Zuchtformen können weiß, gold oder leuzistisch sein. Die auffälligen äußeren Kiemen sind oft rötlich gefärbt.
  • Eine Besonderheit ist die Fähigkeit zur Neotenie: Axolotl verbleiben dauerhaft im Wasser und entwickeln keine Lungenatmung oder vollständige Metamorphose.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Axolotl sind Geschlechtsunterschiede meist schwach ausgeprägt. Erwachsene Männchen können eine etwas größere Kloake und schlankere Körperform als Weibchen zeigen.

Lebensraum

Diese Art lebt bevorzugt in kühlen, klaren Hochlandseen und Kanalsystemen rund um Mexiko-Stadt mit dichter Vegetation und strukturreichem Bodengrund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: See, Teich, Bodenlebend, Künstliches Gewässer

Klimazone: Subtropisch

Bodengrund: Schlamm, Pflanzenbestand

Temperatur: 15 - 22 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Axolotl beschränkt sich nahezu ausschließlich auf die Überreste der Seen Xochimilco und Chalco im Tal von Mexiko. In freier Natur ist Ambystoma mexicanum stark bedroht.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser

In seiner natürlichen Umgebung ernährt sich der Axolotl von kleinen Fischen, Insektenlarven, Krebstieren, Würmern und Weichtieren.

Beute: Kleine Fische, Mückenlarven, Flohkrebse, Schnecken.

Kleine Fische
Mückenlarven
Flohkrebse

Verbreitung

Region: Nordamerika, Mittelamerika

Länder: Mexiko

Das natürliche Verbreitungsgebiet des Axolotl beschränkt sich nahezu ausschließlich auf die Überreste der Seen Xochimilco und Chalco im Tal von Mexiko. In freier Natur ist Ambystoma mexicanum stark bedroht.

Besonderheiten

  • Axolotl sind überwiegend nachtaktiv, können aber auch in den Dämmerungsstunden aktiv werden.
  • Axolotl zeigen meist ein friedliches Gruppenverhalten, können bei Enge oder Futterknappheit aber zu Kannibalismus neigen.
  • Diese Art ist äußerst standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
  • Axolotl betreiben eine äußere Befruchtung: Das Männchen setzt Spermatophoren ab, die vom Weibchen aufgenommen werden.
  • Axolotl stellen keinerlei Risiko für den Menschen dar.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, WeichtierfresserAls Modellorganismus für Forschung, in der Aquar...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Amphibia
Ordnung
Urodela
Familie
Ambystomatidae
Gattung
Ambystoma
Art
mexicanum
Erstbeschreiber
Shaw, 1798
Synonyme
Mexikanischer Schwanzlurch, Mexikanischer Axolotl

Morphologie

Körperform
Beim Axolotl handelt es sich um einen neotenischen Schwanzlurch mit schlankem, langgestrecktem Körper, äußeren Kiemenbüscheln und einem auffälligen Rücken- und Schwanzflossensaum.
Maulstellung
Die Maulstellung beim Axolotl ist endständig und ermöglicht das Einsaugen von Beutetieren nahe am Bodengrund.
Geschlechtsunterschiede
Beim Axolotl sind Geschlechtsunterschiede meist schwach ausgeprägt. Erwachsene Männchen können eine etwas größere Kloake und schlankere Körperform als Weibchen zeigen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Axolotl betreiben eine äußere Befruchtung: Das Männchen setzt Spermatophoren ab, die vom Weibchen aufgenommen werden.
Laichtyp
Substratlaicher
Brutpflege
Elterliche Brutpflege findet nicht statt. Nach der Eiablage werden die Eier häufig angeheftet, aber nicht bewacht.
Inkubation
14 Tage

Verhalten

Aktivität
Axolotl sind überwiegend nachtaktiv, können aber auch in den Dämmerungsstunden aktiv werden.
Sozialverhalten
Axolotl zeigen meist ein friedliches Gruppenverhalten, können bei Enge oder Futterknappheit aber zu Kannibalismus neigen.
Wanderung
Diese Art ist äußerst standorttreu und zeigt kein ausgeprägtes Wanderverhalten.
Endemisch
Ja
Biogeographie
Nearktis

Nutzung

Fischerei
Axolotl werden nicht befischt. Zuchtformen sind ausschließlich für Labor und Liebhaberaquarien relevant.
Aquakultur
Die Art ist in der Labor- und Heimtierhaltung verbreitet, wird aber nicht für die kommerzielle Nahrung gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Anhang II
Chromosomenzahl
28
Quellen
FishBase, AmphibiaWeb, IUCN, Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 100 l

Temperatur

15 - 22 °C

pH-Wert

6.5 - 8

Karbonathärte

3 - 16 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Axolotl sind pflegeleicht, wenn ihnen artgerechte Bedingungen wie ausreichend Platz, kühles Wasser und strukturreiche Einrichtung geboten werden. Einsteiger sollten dennoch einige Grundregeln beachten, da sie empfindlich auf zu hohe Temperaturen und schlechte Wasserqualität reagieren.

Gruppengröße

Haltung alleine, zu zweit oder in kleinen Gruppen ist möglich. Jungtiere sollten getrennt aufgezogen werden, um Verletzungen durch Kannibalismus zu vermeiden.

Vergesellschaftung

Mit anderen Axolotl problemlos vergesellschaftbar. Keine Haltung mit Fischen, die an Kiemenbüscheln zupfen oder gefressen werden können.

Pflanzen

Wasserpflanzen werden meist toleriert, sollten aber robust sein, da Axolotl das Aquarium gerne umgestalten.

Strömung & Sauerstoff

Starke Strömung ist zu vermeiden, ein leichter Wasserwechsel wird dagegen gut vertragen.

Futterannahme

Künstliches Futter wie Pellets, Lebend- oder Frostfutter werden gerne angenommen. Keine ausschließliche Fütterung mit Leber oder rotem Fleisch.

überwinterung

Eine Haltung im Gartenteich ist nicht empfehlenswert, da die Temperaturansprüche schwierig einzuhalten sind und Flucht- sowie Prädationsgefahr besteht.

Nachzucht

Nachzucht gelingt regelmäßig bei Temperaturschwankungen und guter Fütterung. Eier sollten separiert und nach dem Schlupf die Jungtiere sortiert werden.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Gedämpft