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KI-generiert

Amurschmerle

Perccottus glenii

Amurschmerle (Perccottus glenii), gehört zur Familie Odontobutidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

12 cm, max 25 cm0-5 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Kompakter, leicht hochrückiger Körper mit kräftigem Kopf und vergleichsweise kurzer Schwanzregion; Perccottus glenii wirkt gedrungen und robust, was für einen benthischen Räuber typisch ist.
  • Maulstellung: Das Maul ist endständig (terminal) und erlaubt dem Fisch, bodennahe Beute wie Insektenlarven, Kleinkrebse und Jungfische aufzunehmen.
  • Der Rücken ist braun bis oliv, oft mit unregelmäßigen dunklen Flecken und Marmorierungen; der Bauch ist heller. Jungtiere sind kontrastreicher gezeichnet als alte Exemplare.
  • Breiter, kräftiger Kopf mit gut entwickelten Kiefern; keine Haftscheibe am Bauch wie bei Schmerlen, aber kräftige Brustflossen für benthisches Leben.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Amurschmerle sind Geschlechtsunterschiede nur schwach ausgeprägt; während der Laichzeit zeigen Männchen oft intensivere Zeichnung und etwas ausgeprägtere Brust- und Afterflossen.

Lebensraum

Die Amurschmerle besiedelt stehende bis langsam fließende Gewässer mit dichter Ufer- und Wasserpflanzenvegetation, flachen Buchten und viel Struktur durch Totholz oder Schilf.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, See, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet, Schlammgrund, Bodennah

Klimazone: Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 0 - 28 Grad C

pH-Wert: 6 - 9

Perccottus glenii stammt ursprünglich aus dem Amur-Becken und angrenzenden ostasiatischen Gewässern; die Amurschmerle wurde mehrfach nach Europa eingeschleppt und ist in vielen Mittel- und Osteuropa-Regionen etabliert, mit vereinzelten Nachweisen auch in Deutschland.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Generalist, Weichtierfresser

Die Amurschmerle ernährt sich überwiegend von Insektenlarven, Kleinkrebstieren, Schnecken, Fischlaich und kleinen Fischen; sie ist ein opportunistischer Räuber, der bodennahe Beute nutzt.

Beute: Bevorzugte Beute umfasst Chironomidenlarven, Amphibienlarven, Flohkrebse (Gammarus), kleine Weißfische und Fischlaich.

Bevorzugte Beute umfasst Chironomidenlarven
Amphibienlarven
Flohkrebse (Gammarus)

Verbreitung

Region: Ostasien, Europa

Länder: Deutschland

Perccottus glenii stammt ursprünglich aus dem Amur-Becken und angrenzenden ostasiatischen Gewässern; die Amurschmerle wurde mehrfach nach Europa eingeschleppt und ist in vielen Mittel- und Osteuropa-Regionen etabliert, mit vereinzelten Nachweisen auch in Deutschland.

Besonderheiten

  • Vornehmlich dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber aber oft in Schutzzonen; Aktivität variiert mit Temperatur und Tageszeit.
  • Die Art ist territorial und überwiegend einzeln oder in lockeren Kleingruppen anzutreffen; Männchen verteidigen Reviere während der Laichzeit.
  • Nicht wandernd; lokale Verlagerungen zur Nahrungssuche oder Revierbildung sind üblich.
  • Die Amurschmerle laicht an geschützten Stellen in Uferbereichen; Männchen legen ein Revier an und bewachen das Gelege.
  • Direkte Gefahren für Menschen sind nicht bekannt; als invasive Art stellt sie jedoch ein ökologisches Risiko dar.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser...Keine bedeutende kommerzielle Nutzung; die Art is...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Perciformes
Familie
Odontobutidae
Gattung
Perccottus
Art
glenii
Erstbeschreiber
Dybowski, 1877

Morphologie

Körperform
Kompakter, leicht hochrückiger Körper mit kräftigem Kopf und vergleichsweise kurzer Schwanzregion; Perccottus glenii wirkt gedrungen und robust, was für einen benthischen Räuber typisch ist.
Maulstellung
Das Maul ist endständig (terminal) und erlaubt dem Fisch, bodennahe Beute wie Insektenlarven, Kleinkrebse und Jungfische aufzunehmen.
Geschlechtsunterschiede
Beim Amurschmerle sind Geschlechtsunterschiede nur schwach ausgeprägt; während der Laichzeit zeigen Männchen oft intensivere Zeichnung und etwas ausgeprägtere Brust- und Afterflossen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Amurschmerle laicht an geschützten Stellen in Uferbereichen; Männchen legen ein Revier an und bewachen das Gelege.
Laichtyp
Substratlaicher mit männlicher Brutpflege; Gelege werden an Unterständen oder Pflanzen abgelegt.
Brutpflege
Männchen betreiben Brutpflege, bewachen das Gelege und belüften die Eier bis zum Schlupf.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Vornehmlich dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber aber oft in Schutzzonen; Aktivität variiert mit Temperatur und Tageszeit.
Sozialverhalten
Die Art ist territorial und überwiegend einzeln oder in lockeren Kleingruppen anzutreffen; Männchen verteidigen Reviere während der Laichzeit.
Wanderung
Nicht wandernd; lokale Verlagerungen zur Nahrungssuche oder Revierbildung sind üblich.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Paläarktis

Nutzung

Fischerei
Keine wirtschaftliche Bedeutung; gelegentlich in kleineren lokalen Fängen als Beifang.
Aquakultur
Keine relevante Bedeutung für Aquakultur.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
IUCN, FishBase, CABI Invasive Species Compendium, Fachliteratur zur Ichthyologie