Amerikanischer Albino-Wels
Ictalurus furcatus
Amerikanischer Albino-Wels (Ictalurus furcatus), gehört zur Familie Ictaluridae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Der Amerikanische Albino-Wels besitzt einen langgestreckten, kräftigen Körper, der an große Flüsse angepasst ist.
- Maulstellung: Beim Amerikanischen Albino-Wels liegt das Maul endständig und ist groß, was ihm das Erfassen größerer Beute im Freiwasser erleichtert.
- Die Art zeichnet sich durch eine nahezu pigmentlose, blassrosa bis weißliche Färbung aus, wobei Flossen und Barteln leicht transparent erscheinen.
- Markant beim Amerikanischen Albino-Wels sind die langen Barteln am Maul, die als Sinnesorgane dienen.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Amerikanischen Albino-Wels zeigen ausgewachsene Männchen in der Laichzeit teilweise leicht dunklere Färbung und kräftigere Kopfpartien.
Lebensraum
Diese Welsart bevorzugt große Ströme, Stauseen und weitläufige Seen mit mittelschneller Strömung und schlammigem bis sandigem Untergrund.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: Fluss, See, Stausee, Sandgrund, Schlammgrund
Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt
Bodengrund: Sand, Schlamm
Temperatur: 7 - 28 Grad C
pH-Wert: 6.5 - 8.2
Der Amerikanische Albino-Wels, Ictalurus furcatus, stammt ursprünglich aus großen Flusssystemen wie dem Mississippi, Missouri und Ohio sowie deren Seen und Stauseen in den südlichen und zentralen USA. Die Art wurde auch in Gewässern Mexikos nachgewiesen.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser, Aasfresser
Ictalurus furcatus verschlingt Fische, Krebstiere, Insekten, Muscheln und pflanzliches sowie detritisches Material.
Beute: Bevorzugt werden Fischbrut, Flusskrebse, größere Insektenlarven und gelegentlich Aas.
Verbreitung
Region: Nordamerika, Mittelamerika
Länder: Mexiko, Vereinigte Staaten
Der Amerikanische Albino-Wels, Ictalurus furcatus, stammt ursprünglich aus großen Flusssystemen wie dem Mississippi, Missouri und Ohio sowie deren Seen und Stauseen in den südlichen und zentralen USA. Die Art wurde auch in Gewässern Mexikos nachgewiesen.
Galerie
Besonderheiten
- Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, sucht aber tagsüber Deckung.
- Am häufigsten sieht man den Amerikanischen Albino-Wels einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen, wobei sie territorial sein können.
- Blue catfish unternehmen saisonale Wanderungen im Flusssystem, um passende Laichplätze zu erreichen.
- Die Eiablage erfolgt meist versteckt zwischen Geäst, Steinen oder in Ufernischen. Männchen bewachen das Gelege bis zum Schlupf.
- Vorsicht bei der Handhabung, da die Brust- und Rückenflossen spitze, wehrhafte Strahlen besitzen können.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Ostariophysi
- Ordnung
- Siluriformes
- Unterordnung
- Siluroidei
- Familie
- Ictaluridae
- Gattung
- Ictalurus
- Art
- furcatus
- Erstbeschreiber
- Valenciennes, 1840
- Synonyme
- Blue Catfish, Blauer Wels, Ictalurus furcatus
Morphologie
- Körperform
- Der Amerikanische Albino-Wels besitzt einen langgestreckten, kräftigen Körper, der an große Flüsse angepasst ist.
- Maulstellung
- Beim Amerikanischen Albino-Wels liegt das Maul endständig und ist groß, was ihm das Erfassen größerer Beute im Freiwasser erleichtert.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 1 - 1
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 6 - 8
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 27 - 33
- Wirbel
- 45 - 48
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Amerikanischen Albino-Wels zeigen ausgewachsene Männchen in der Laichzeit teilweise leicht dunklere Färbung und kräftigere Kopfpartien.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Eiablage erfolgt meist versteckt zwischen Geäst, Steinen oder in Ufernischen. Männchen bewachen das Gelege bis zum Schlupf.
- Laichtyp
- Höhlenlaicher, mit elterlicher Gelegebewachung.
- Brutpflege
- Männchen betreiben während der Brutzeit intensive Gelegebewachung, bis die Larven frei schwimmen.
- Inkubation
- 7 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, sucht aber tagsüber Deckung.
- Sozialverhalten
- Am häufigsten sieht man den Amerikanischen Albino-Wels einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen, wobei sie territorial sein können.
- Wanderung
- Blue catfish unternehmen saisonale Wanderungen im Flusssystem, um passende Laichplätze zu erreichen.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Nearktis
Nutzung
- Fischerei
- In vielen US-Bundesstaaten wird der Amerikanische Albino-Wels wirtschaftlich gefischt, besonders in großen Flüssen und Stauseen.
- Aquakultur
- Wird zunehmend in der Teichwirtschaft genutzt, da die Art schnell wächst und sich gut an Futter gewöhnt.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Chromosomenzahl
- 58
- Quellen
- FishBase, IUCN, GBIF, Jenkins (2011): 'Blue Catfish'. Inland Fishes of North America.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Am Wasser
Für Angler
Fang, Methode und verantwortungsvoller UmgangFrühling, Sommer
Abenddämmerung, Nacht
Mittel
Gezielt fängt man diesen Fisch am besten beim Grund- oder Posenangeln mit Naturködern, große Exemplare auch beim Schleppfischen.
Aussichtsreich sind lebende oder tote Köderfische, große Würmer oder Fleischstreifen.
Erfolg versprechen Buhnenfelder, tiefe Außenkurven von Flüssen sowie Staubereiche an Kraftwerken.
Stabile Karpfenruten mit starker Schnur und robustem Haken sind ideal; Kescher für Großfische einplanen.
Trübes Wasser und leicht steigende Pegel führen oft zu verstärkter Beißlust.
Im Winter ziehen sich größere Exemplare in tiefe Flussabschnitte zurück und sind weniger aktiv.
Bisse erfolgen meist energisch und plötzlich, wobei die Pose oder Spitze kräftig abtaucht.
Im Drill liefern große Tiere ausdauernde Fluchten, sie nutzen oft ihr Gewicht und Strömung.
Greife vorsichtig, um Stichen an den Stachelstrahlen vorzubeugen, und verwende einen gummierten Großkescher.
Schwarzer Amur, Karpfen und kleinere Kanalwelse.
Pigmentlose Haut, lange Barteln, gegabelte Schwanzflosse und kräftige Stacheln an Brust- und Rückenflosse.
Lokale Vorschriften zur Mindestgröße und Fangmenge beachten, Fangbegrenzungen können variieren.
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
In der Küche
Für Küche
Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung60 °C
90 kcal / 100 g
19 g / 100 g
Mager
Wenig Gräten, Hauptgräte leicht zu entfernen.
Mittel
Das Fleisch ist weiß, fein und fast fettfrei, mit mildem, leicht süßlichem Geschmack.
Leicht fest, aber dennoch zart, nach dem Garen angenehm saftig.
Filets und Rückenstück, gelegentlich Kiemenbögen für Suppen.
Die Haut wird in der Regel abgezogen, da sie zäh ist.
Geeignet zum Braten, Grillen, Räuchern oder für Eintöpfe und Suppen. Auch zum Panieren und Frittieren.
Filets brauchen etwa 8–12 Minuten, Rückenstücke je nach Dicke etwas länger.
Petersilie, Zitronenpfeffer, Knoblauch, Schnittlauch und Dill passen hervorragend.
Kartoffelpüree, Maisbrot, frisches Gemüse und Wildreis harmonieren gut.
Trockener Weißwein, helles Bier oder Kräuterlimonade lassen sich gut dazu servieren.
Vor dem Garen empfiehlt es sich, die Filets in Zitronensaft zu marinieren und sorgfältig zu entgräten.
Roher Verzehr wird nicht empfohlen, da Süßwasserparasiten möglich sind.
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 1000 l
ab 5000 l
7 - 28 °C
6.5 - 8.2
2 - 15 dKH
Mittlere Wasserschichten, Bodennah
Dieser große Wels eignet sich wegen seiner Endgröße kaum für das typische Heim-Aquarium und ist nur für große Ausstellungsanlagen geeignet.
Zur Zucht sollten Paare oder kleine Gruppen gehalten werden, für Freilandhaltung genügt Einzelhaltung.
Vergesellschaftung nur mit robusten, ähnlich großen Fischen praktikabel, kleinere Fische werden gefressen.
Der Boden wird regelmäßig durchwühlt, weshalb nur robuste oder fest verankerte Wasserpflanzen Bestand haben.
Starke Strömung schätzt diese Art, vor allem in naturnahen Haltungsformen.
Im Teich oder Großaquarium akzeptiert er Frostfutter, Pellets, Fischstücke und gelegentlich Lebendfutter.
Kann in großen, tiefen Teichen mit ausreichend Sauerstoff auch in kühlen Wintern sicher überleben.
Zur Nachzucht benötigen die Tiere größere Höhlen, niedrige Wassertemperaturen und stabile Wasserwerte im Frühling oder Frühsommer.
Schwer
Gedämpft

