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Amerikanischer Albino-Wels

Ictalurus furcatus

Amerikanischer Albino-Wels (Ictalurus furcatus), gehört zur Familie Ictaluridae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

60 cm, max 165 cmmax 68 kgbis 20 Jahre2-40 m TiefeAllesfresserKI-unterstuetzt

Merkmale

  • Körperform: Der Amerikanische Albino-Wels besitzt einen langgestreckten, kräftigen Körper, der an große Flüsse angepasst ist.
  • Maulstellung: Beim Amerikanischen Albino-Wels liegt das Maul endständig und ist groß, was ihm das Erfassen größerer Beute im Freiwasser erleichtert.
  • Die Art zeichnet sich durch eine nahezu pigmentlose, blassrosa bis weißliche Färbung aus, wobei Flossen und Barteln leicht transparent erscheinen.
  • Markant beim Amerikanischen Albino-Wels sind die langen Barteln am Maul, die als Sinnesorgane dienen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Amerikanischen Albino-Wels zeigen ausgewachsene Männchen in der Laichzeit teilweise leicht dunklere Färbung und kräftigere Kopfpartien.

Lebensraum

Diese Welsart bevorzugt große Ströme, Stauseen und weitläufige Seen mit mittelschneller Strömung und schlammigem bis sandigem Untergrund.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Stausee, Sandgrund, Schlammgrund

Klimazone: Subtropisch, Gemäßigt

Bodengrund: Sand, Schlamm

Temperatur: 7 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.5 - 8.2

Der Amerikanische Albino-Wels, Ictalurus furcatus, stammt ursprünglich aus großen Flusssystemen wie dem Mississippi, Missouri und Ohio sowie deren Seen und Stauseen in den südlichen und zentralen USA. Die Art wurde auch in Gewässern Mexikos nachgewiesen.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser, Weichtierfresser, Bodentierfresser, Aasfresser

Ictalurus furcatus verschlingt Fische, Krebstiere, Insekten, Muscheln und pflanzliches sowie detritisches Material.

Beute: Bevorzugt werden Fischbrut, Flusskrebse, größere Insektenlarven und gelegentlich Aas.

Bevorzugt werden Fischbrut
Flusskrebse
größere Insektenlarven und gelegentlich Aas.

Verbreitung

Region: Nordamerika, Mittelamerika

Länder: Mexiko, Vereinigte Staaten

Der Amerikanische Albino-Wels, Ictalurus furcatus, stammt ursprünglich aus großen Flusssystemen wie dem Mississippi, Missouri und Ohio sowie deren Seen und Stauseen in den südlichen und zentralen USA. Die Art wurde auch in Gewässern Mexikos nachgewiesen.

Besonderheiten

  • Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, sucht aber tagsüber Deckung.
  • Am häufigsten sieht man den Amerikanischen Albino-Wels einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen, wobei sie territorial sein können.
  • Blue catfish unternehmen saisonale Wanderungen im Flusssystem, um passende Laichplätze zu erreichen.
  • Die Eiablage erfolgt meist versteckt zwischen Geäst, Steinen oder in Ufernischen. Männchen bewachen das Gelege bis zum Schlupf.
  • Vorsicht bei der Handhabung, da die Brust- und Rückenflossen spitze, wehrhafte Strahlen besitzen können.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser...Der Amerikanische Albino-Wels ist ein populärer...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Siluriformes
Unterordnung
Siluroidei
Familie
Ictaluridae
Gattung
Ictalurus
Art
furcatus
Erstbeschreiber
Valenciennes, 1840
Synonyme
Blue Catfish, Blauer Wels, Ictalurus furcatus

Morphologie

Körperform
Der Amerikanische Albino-Wels besitzt einen langgestreckten, kräftigen Körper, der an große Flüsse angepasst ist.
Maulstellung
Beim Amerikanischen Albino-Wels liegt das Maul endständig und ist groß, was ihm das Erfassen größerer Beute im Freiwasser erleichtert.
Rückenflosse Hartstrahlen
1 - 1
Rückenflosse Weichstrahlen
6 - 8
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
27 - 33
Wirbel
45 - 48
Geschlechtsunterschiede
Beim Amerikanischen Albino-Wels zeigen ausgewachsene Männchen in der Laichzeit teilweise leicht dunklere Färbung und kräftigere Kopfpartien.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Eiablage erfolgt meist versteckt zwischen Geäst, Steinen oder in Ufernischen. Männchen bewachen das Gelege bis zum Schlupf.
Laichtyp
Höhlenlaicher, mit elterlicher Gelegebewachung.
Brutpflege
Männchen betreiben während der Brutzeit intensive Gelegebewachung, bis die Larven frei schwimmen.
Inkubation
7 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv, sucht aber tagsüber Deckung.
Sozialverhalten
Am häufigsten sieht man den Amerikanischen Albino-Wels einzelgängerisch oder in kleinen Gruppen, wobei sie territorial sein können.
Wanderung
Blue catfish unternehmen saisonale Wanderungen im Flusssystem, um passende Laichplätze zu erreichen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Nearktis

Nutzung

Fischerei
In vielen US-Bundesstaaten wird der Amerikanische Albino-Wels wirtschaftlich gefischt, besonders in großen Flüssen und Stauseen.
Aquakultur
Wird zunehmend in der Teichwirtschaft genutzt, da die Art schnell wächst und sich gut an Futter gewöhnt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
58
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, Jenkins (2011): 'Blue Catfish'. Inland Fishes of North America.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Frühling, Sommer

Angelzeit

Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Mittel

Angelmethoden

Gezielt fängt man diesen Fisch am besten beim Grund- oder Posenangeln mit Naturködern, große Exemplare auch beim Schleppfischen.

Empfohlene Köder

Aussichtsreich sind lebende oder tote Köderfische, große Würmer oder Fleischstreifen.

Fangplätze

Erfolg versprechen Buhnenfelder, tiefe Außenkurven von Flüssen sowie Staubereiche an Kraftwerken.

Ausrüstung

Stabile Karpfenruten mit starker Schnur und robustem Haken sind ideal; Kescher für Großfische einplanen.

Wetter & Mond

Trübes Wasser und leicht steigende Pegel führen oft zu verstärkter Beißlust.

Winterverhalten

Im Winter ziehen sich größere Exemplare in tiefe Flussabschnitte zurück und sind weniger aktiv.

Bissanzeige

Bisse erfolgen meist energisch und plötzlich, wobei die Pose oder Spitze kräftig abtaucht.

Drillverhalten

Im Drill liefern große Tiere ausdauernde Fluchten, sie nutzen oft ihr Gewicht und Strömung.

Landung & Abhaken

Greife vorsichtig, um Stichen an den Stachelstrahlen vorzubeugen, und verwende einen gummierten Großkescher.

Typischer Beifang

Schwarzer Amur, Karpfen und kleinere Kanalwelse.

Schnell erkennen

Pigmentlose Haut, lange Barteln, gegabelte Schwanzflosse und kräftige Stacheln an Brust- und Rückenflosse.

Regelhinweis

Lokale Vorschriften zur Mindestgröße und Fangmenge beachten, Fangbegrenzungen können variieren.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

60 °C

Energie

90 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Wenig Gräten, Hauptgräte leicht zu entfernen.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch ist weiß, fein und fast fettfrei, mit mildem, leicht süßlichem Geschmack.

Fleischstruktur

Leicht fest, aber dennoch zart, nach dem Garen angenehm saftig.

Verwertbare Teile

Filets und Rückenstück, gelegentlich Kiemenbögen für Suppen.

Hautzubereitung

Die Haut wird in der Regel abgezogen, da sie zäh ist.

Zubereitungsarten

Geeignet zum Braten, Grillen, Räuchern oder für Eintöpfe und Suppen. Auch zum Panieren und Frittieren.

Garzeit

Filets brauchen etwa 8–12 Minuten, Rückenstücke je nach Dicke etwas länger.

Kräuter & Gewürze

Petersilie, Zitronenpfeffer, Knoblauch, Schnittlauch und Dill passen hervorragend.

Beilagen

Kartoffelpüree, Maisbrot, frisches Gemüse und Wildreis harmonieren gut.

Getränke

Trockener Weißwein, helles Bier oder Kräuterlimonade lassen sich gut dazu servieren.

Vorbereitung

Vor dem Garen empfiehlt es sich, die Filets in Zitronensaft zu marinieren und sorgfältig zu entgräten.

Warnhinweise

Roher Verzehr wird nicht empfohlen, da Süßwasserparasiten möglich sind.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 1000 l

Mindestteich

ab 5000 l

Temperatur

7 - 28 °C

pH-Wert

6.5 - 8.2

Karbonathärte

2 - 15 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Dieser große Wels eignet sich wegen seiner Endgröße kaum für das typische Heim-Aquarium und ist nur für große Ausstellungsanlagen geeignet.

Gruppengröße

Zur Zucht sollten Paare oder kleine Gruppen gehalten werden, für Freilandhaltung genügt Einzelhaltung.

Vergesellschaftung

Vergesellschaftung nur mit robusten, ähnlich großen Fischen praktikabel, kleinere Fische werden gefressen.

Pflanzen

Der Boden wird regelmäßig durchwühlt, weshalb nur robuste oder fest verankerte Wasserpflanzen Bestand haben.

Strömung & Sauerstoff

Starke Strömung schätzt diese Art, vor allem in naturnahen Haltungsformen.

Futterannahme

Im Teich oder Großaquarium akzeptiert er Frostfutter, Pellets, Fischstücke und gelegentlich Lebendfutter.

überwinterung

Kann in großen, tiefen Teichen mit ausreichend Sauerstoff auch in kühlen Wintern sicher überleben.

Nachzucht

Zur Nachzucht benötigen die Tiere größere Höhlen, niedrige Wassertemperaturen und stabile Wasserwerte im Frühling oder Frühsommer.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Gedämpft