Afrikanischer Glasmesserfisch
Parapriacanthus ransonneti
Afrikanischer Glasmesserfisch (Parapriacanthus ransonneti), gehört zur Familie Apogonidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.
Merkmale
- Körperform: Dieser kleine Schwarmfisch weist einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper auf, der im Wasser fast durchsichtig erscheint.
- Maulstellung: Das endständige Maul des Afrikanischen Glasmesserfisches erleichtert ihm das Aufnehmen kleiner Beute im offenen Wasser.
- Die durchscheinende Färbung mit leicht silbrigem Glanz und ein dunkler Fleck auf dem Schwanzstiel zeichnen die Art aus.
- Viele Organe wie Wirbelsäule und Innereien sind durch die fast glasklare Haut sichtbar.
- Geschlechtsunterschiede: Beim Afrikanischen Glasmesserfisch gibt es keine deutlich ausgeprägten Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Lebensraum
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von küstennahen Korallenriffen Afrikas bis zum Indischen Ozean, wo die Tiere in kleinen Schwärmen über Sand- und Felsgrund leben.
Wasserlebensraum: Meerwasser
Lebensraumtypen: See, Küstengewässer, Korallenriff, Sandgrund
Klimazone: Tropisch
Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Korallenstruktur
Temperatur: 22 - 28 Grad C
pH-Wert: 7.8 - 8.5
Parapriacanthus ransonneti ist entlang der Ostküste Afrikas, im Roten Meer und weiten Teilen des Indischen Ozeans von Kenia bis zur Andamanensee verbreitet.
Ernährung
Ernährungsweise: Fleischfresser
Nahrungsschwerpunkte: Zooplanktonfresser, Insektenfresser, Krebstierfresser
Die Art ernährt sich hauptsächlich von Zooplankton, kleinen Krebstieren und winzigen Insektenlarven.
Beute: Ruderfußkrebse, Mysis, Insektenlarven
Verbreitung
Region: Indischer Ozean, Afrika südlich der Sahara
Länder: Kenia
Parapriacanthus ransonneti ist entlang der Ostküste Afrikas, im Roten Meer und weiten Teilen des Indischen Ozeans von Kenia bis zur Andamanensee verbreitet.
Galerie
Besonderheiten
- Glasmesserfische sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
- Diese friedlichen Fische halten sich im natürlichen Lebensraum in losen Gruppen bis kleinen Schwärmen auf.
- Die Art ist ortstreu und wandert nicht weiträumig.
- Das Weibchen legt Eier in Spalten oder zwischen Riffspalten ab, oft bewacht das Männchen das Gelege für kurze Zeit.
- Die Haltung im Aquarium birgt keine Risiken für Menschen.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- überordnung
- Acanthopterygii
- Ordnung
- Kurtiformes
- Familie
- Apogonidae
- Gattung
- Parapriacanthus
- Art
- ransonneti
- Erstbeschreiber
- Steindachner, 1870
- Synonyme
- Apogon ransonneti
Morphologie
- Körperform
- Dieser kleine Schwarmfisch weist einen hochrückigen, seitlich stark abgeflachten Körper auf, der im Wasser fast durchsichtig erscheint.
- Maulstellung
- Das endständige Maul des Afrikanischen Glasmesserfisches erleichtert ihm das Aufnehmen kleiner Beute im offenen Wasser.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 7 - 7
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 9 - 10
- Afterflosse Hartstrahlen
- 2 - 2
- Afterflosse Weichstrahlen
- 8 - 9
- Geschlechtsunterschiede
- Beim Afrikanischen Glasmesserfisch gibt es keine deutlich ausgeprägten Unterschiede zwischen den Geschlechtern.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Das Weibchen legt Eier in Spalten oder zwischen Riffspalten ab, oft bewacht das Männchen das Gelege für kurze Zeit.
- Laichtyp
- Substratlaicher
- Brutpflege
- Nach dem Laichen beaufsichtigt das Männchen in manchen Fällen für wenige Tage das Gelege.
- Inkubation
- 3 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Glasmesserfische sind vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv.
- Sozialverhalten
- Diese friedlichen Fische halten sich im natürlichen Lebensraum in losen Gruppen bis kleinen Schwärmen auf.
- Wanderung
- Die Art ist ortstreu und wandert nicht weiträumig.
- Endemisch
- Nein
- Biogeographie
- Afrotropis, Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Fischereilich hat die Art keine wirtschaftliche Bedeutung.
- Aquakultur
- Eine große Rolle in der Aquakultur spielt der Glasmesserfisch nicht.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase, IUCN, K. Fiedler: 'Meeresfische: 226 Arten', GBIF.
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 120 l
22 - 28 °C
7.8 - 8.5
8 - 18 dKH
Mittlere Wasserschichten
Die Pflege ist bei Beachtung stabiler Wasserverhältnisse auch für Fortgeschrittene möglich.
Eine Gruppenhaltung von mindestens 6 Tieren sorgt für weniger Stress und mehr arttypisches Verhalten.
Mit ruhigen, nicht allzu großen Mitbewohnern ist die Vergesellschaftung meist problemlos.
Pflanzen werden von der Art nicht gefressen oder beschädigt.
Eine moderate Strömung im Aquarium ist von Vorteil, starke Strömung sollte jedoch vermieden werden.
Im Aquarium werden meist Frostfutter, Lebendfutter und feines Granulat gerne angenommen.
Die Überwinterung im Freiland ist nicht möglich, da er tropisch und salzwassergebunden ist.
Eine gezielte Nachzucht in Gefangenschaft ist selten und erfordert ruhige, strukturierte Becken und qualitativ gutes Wasser.
Schwer
Anpassungsfähig

