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KI-generiert

Afrikanischer Elefantenfisch

Campylomormyrus rhynchophorus

Afrikanischer Elefantenfisch (Campylomormyrus rhynchophorus), gehört zur Familie Mormyridae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

20 cm, max 30 cmbis 8 Jahre0-10 m TiefeFleischfresserKI-generiert

Merkmale

  • Körperform: Eine auffällig gestreckte, seitlich abgeflachte Form und der namensgebende, rüsselartige Fortsatz am Unterkiefer sind typische Merkmale des Afrikanischen Elefantenfischs.
  • Maulstellung: Beim Afrikanischen Elefantenfisch sitzt das Maul unterständig am rüsselartigen Fortsatz und erleichtert das Aufnehmen von Kleinlebewesen vom Gewässergrund.
  • Die Art besitzt ein einfarbig bräunlich bis graues Farbkleid mit dunklerem Rücken und hellerem Bauch, wobei Jungtiere etwas kontrastreicher gefärbt sein können.
  • Die verlängerte, rüsselartige Schnauze dient dem Aufspüren von Nahrung im Bodensediment. Zudem produziert die Art schwache elektrische Felder zur Orientierung und zur Beuteortung.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei Campylomormyrus rhynchophorus ist der Geschlechtsunterschied äußerlich kaum zu erkennen; manchmal sind geschlechtsreife Weibchen etwas fülliger.

Lebensraum

Typisch für den Afrikanischen Elefantenfisch sind langsam fließende, schlammige Flüsse und Überschwemmungsgebiete mit dichter Vegetation im tropischen West- und Zentralafrika.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, See, Überschwemmungsgebiet, Sumpf, Sandgrund

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 23 - 28 Grad C

pH-Wert: 6.2 - 7.5

Afrikanische Elefantenfische sind im Einzugsgebiet des Kongos und in angrenzenden westafrikanischen Flüssen verbreitet. Campylomormyrus rhynchophorus bevorzugt Regionen mit dichter Ufervegetation.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Krebstierfresser

Beim Afrikanischen Elefantenfisch stehen vor allem Wirbellose wie Insektenlarven, kleine Krebstiere und Würmer auf dem Speiseplan.

Beute: Mit dem elektrischen Sinn werden Beutetiere im Bodengrund aufgespürt.

Mit dem elektrischen Sinn werden Beutetiere im Bodengrund aufgespürt.

Verbreitung

Region: West- und Zentralafrika

Afrikanische Elefantenfische sind im Einzugsgebiet des Kongos und in angrenzenden westafrikanischen Flüssen verbreitet. Campylomormyrus rhynchophorus bevorzugt Regionen mit dichter Ufervegetation.

Besonderheiten

  • Die Art ist dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber hält sie sich bevorzugt in Deckung auf.
  • In ihrer natürlichen Umgebung leben Afrikanische Elefantenfische meist einzeln oder in lockeren Kleingruppen und zeigen ein ruhiges, teils scheues Verhalten.
  • Zur Fortpflanzung wandert Campylomormyrus rhynchophorus während der Regenzeit in überflutete Randbereiche.
  • Die Art ist Freilaicher und setzt ihre Eier bevorzugt in dicht bewachsene, flache Uferregionen ab.
  • Im Umgang sind keine speziellen Risiken für Aquarianer oder Verzehr bekannt.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, KrebstierfresserAfrikanische Elefantenfische werden gelegentlich...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Ostariophysi
Ordnung
Osteoglossiformes
Unterordnung
Notopteroidei
Familie
Mormyridae
Gattung
Campylomormyrus
Art
rhynchophorus
Erstbeschreiber
Boulenger, 1898
Synonyme
Gnathonemus rhynchophorus

Morphologie

Körperform
Eine auffällig gestreckte, seitlich abgeflachte Form und der namensgebende, rüsselartige Fortsatz am Unterkiefer sind typische Merkmale des Afrikanischen Elefantenfischs.
Maulstellung
Beim Afrikanischen Elefantenfisch sitzt das Maul unterständig am rüsselartigen Fortsatz und erleichtert das Aufnehmen von Kleinlebewesen vom Gewässergrund.
Rückenflosse Hartstrahlen
0 - 0
Rückenflosse Weichstrahlen
20 - 25
Afterflosse Hartstrahlen
0 - 0
Afterflosse Weichstrahlen
26 - 32
Wirbel
45 - 50
Geschlechtsunterschiede
Bei Campylomormyrus rhynchophorus ist der Geschlechtsunterschied äußerlich kaum zu erkennen; manchmal sind geschlechtsreife Weibchen etwas fülliger.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Art ist Freilaicher und setzt ihre Eier bevorzugt in dicht bewachsene, flache Uferregionen ab.
Laichtyp
Freiwasserlaicher
Brutpflege
Diese Art betreibt keine Brutpflege; der Laich bleibt ohne elterliche Fürsorge sich selbst überlassen.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Die Art ist dämmerungs- und nachtaktiv, tagsüber hält sie sich bevorzugt in Deckung auf.
Sozialverhalten
In ihrer natürlichen Umgebung leben Afrikanische Elefantenfische meist einzeln oder in lockeren Kleingruppen und zeigen ein ruhiges, teils scheues Verhalten.
Wanderung
Zur Fortpflanzung wandert Campylomormyrus rhynchophorus während der Regenzeit in überflutete Randbereiche.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Afrotropis

Nutzung

Fischerei
Nur für den lokalen Fang in Westafrika und das Export-Aquariengeschäft relevant.
Aquakultur
Eine geregelte Zucht findet fast ausschließlich im Hobbybereich statt und ist schwierig.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN, GBIF, Mormyridae-Fachliteratur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kulinarische Kerntemperatur

60 °C

Energie

90 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Mittel

Viele kleine Gräten, das Filetieren ist aufwändig.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Das Fleisch gilt als mild und wenig fett, regional als Speisefisch geschätzt, aber nicht kommerziell vermarktet.

  • Mild
Fleischstruktur

Das Fleisch ist zart und feinfaserig.

  • Zart
Verwertbare Teile

Vorwiegend das Filet wird genutzt.

Hautzubereitung

Die Haut lässt sich relativ einfach abziehen.

Zubereitungsarten

Braten oder Kochen in Suppen und Eintöpfen ist weit verbreitet.

  • Braten
  • Suppen / Fonds
Garzeit

Kurze Garzeiten bei mittlerer Hitze reichen meist aus.

Kräuter & Gewürze

Ingwer, Petersilie, etwas Chili und Zitronengras ergänzen den Eigengeschmack gut.

Beilagen

Gemüse, Reis oder Maniok passen zu traditionellen Gerichten.

Getränke

Leichte Weißweine oder erfrischende Limonaden eignen sich als Begleitung.

Vorbereitung

Auf sorgfältiges Entfernen der Gräten achten und das Filet trocken tupfen.

Warnhinweise

Keine bekannten toxischen Risiken bei Zubereitung oder Verzehr.

Sicheres Erhitzen

Der Gargrad beschreibt die gewünschte Konsistenz und ist keine Sicherheitsfreigabe. Zur Verringerung von Infektionsrisiken empfiehlt das BfR mindestens 70 °C für zwei Minuten an allen Stellen. Ciguatoxine werden durch Kochen oder Einfrieren nicht beseitigt.

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 300 l

Temperatur

23 - 28 °C

pH-Wert

6.2 - 7.5

Karbonathärte

1 - 8 dKH

Schwimmzone

Bodennah

Haltungsanspruch

Für erfahrene Aquarianer geeignet, da die Art empfindlich auf Wasserwerte und Stress reagiert.

Gruppengröße

Kleingruppenhaltung ist möglich, wenn ausreichend Platz und Verstecke geboten werden.

Vergesellschaftung

Am besten hält man die Art mit friedlichen, nicht zu kleinen Fischen zusammen.

Pflanzen

Wasserpflanzen werden geschätzt und nicht beschädigt.

Strömung & Sauerstoff

Leichte bis moderate Strömung ist für die Haltung empfehlenswert.

Futterannahme

Die Art nimmt im Aquarium Frost- und Lebendfutter gut an; Trockenfutter wird oft verweigert.

überwinterung

Eine Überwinterung im Teich ist unter mitteleuropäischen Bedingungen nicht möglich.

Nachzucht

Eine Nachzucht im Aquarium gelingt selten und erfordert besondere Wasserzusammensetzung und saisonale Simulation.

Nachzuchtanspruch

Schwer

Beleuchtung

Gedämpft