FischLex
KI-generiert

Tigerbarbe

Puntigrus tetrazona

Tigerbarbe (Puntigrus tetrazona), gehoert zur Familie Cyprinidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

5 cm, max 7 cmbis 5 JahreAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Kompakter, seitlich abgeflachter Körper mit gedrungener Statur; Puntigrus tetrazona zeigt die typische Robustheit kleiner Cypriniden und einen relativ hohen Rücken im Vergleich zur Körperlänge.
  • Maulstellung: Endständig gelegenes Maul, das auf Aufnahme von kleinen Wirbellosen, Pflanzenteilen und Aufwuchs ausgelegt ist.
  • Auffällig sind vier bis fünf dunkle, senkrechte Bänder auf orange- bis olivfarbenem Grund; die Flossen sind bei ausgewachsenen Männchen häufig rötlich gefärbt, der Bauch heller, was einen dezenten Kontrast erzeugt.
  • Keine auffälligen Sonderorgane; wie andere Cypriniden werden Nahrungsteile mit Pharyngealzähnen verarbeitet und es fehlen echte Kieferzähne.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Tigerbarbe unterscheiden sich Männchen und Weibchen vor allem in der Färbung und Körperform: Männchen sind schlanker und zeigen intensivere Rot- und Schwarzzeichnungen, Weibchen erscheinen oft etwas runder und blasser.

Lebensraum

In der Natur bewohnt die Tigerbarbe flache, langsam fließende Gewässer mit dichter Vegetation, Überschwemmungsgebiete und pflanzenreiche Seitenarme, wo Verstecke und Laichpflanzen häufig sind.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Teich, Überschwemmungsgebiet, Feuchtgebiet, Künstliches Gewässer

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Kies, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 22 - 28 Grad C

pH-Wert: 6 - 7.5

Puntigrus tetrazona kommt naturnah in pflanzenreichen, seichten Gewässern Südostasiens vor; die Verbreitung erstreckt sich vor allem über Teile Sumatras und Borneos sowie angrenzende Festlandsbereiche.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Algenfresser, Detritusfresser, Nahrungs-Generalist, Krebstierfresser

Die Tigerbarbe ernährt sich opportunistisch von Insektenlarven, Kleinkrebstieren, Aufwuchs und pflanzlichen Bestandteilen; in Aquarien werden diese Tiere leicht an Flocken-, Frost- oder Lebendfutter herangeführt.

Beute: Vorzugsweise Wasserflöhe, Chironomidenlarven, weiche Aufwuchsalgen und abgestorbene Pflanzenreste.

Vorzugsweise Wasserflöhe
Chironomidenlarven
weiche Aufwuchsalgen und abgestorbene Pflanzenreste.

Verbreitung

Region: Südostasien, Ostasien

Länder: Indonesien, Malaysia

Puntigrus tetrazona kommt naturnah in pflanzenreichen, seichten Gewässern Südostasiens vor; die Verbreitung erstreckt sich vor allem über Teile Sumatras und Borneos sowie angrenzende Festlandsbereiche.

Besonderheiten

  • Tagsüber aktiv und in Gruppen häufig auffällig bewegungsfreudig; zur Laichzeit zeigen Männchen verstärkte Revier- und Balzaktivität.
  • Typischer Schwarmfisch: die Tigerbarbe lebt in Gruppen und zeigt innerhalb kleiner Schulen soziale Interaktionen; bei zu geringer Gruppengröße kann es zu verstärktem Nipping und Territorialverhalten kommen.
  • Keine ausgeprägten Wanderungen; populationslokal gebunden an saisonale Überflutungsbereiche.
  • Laicht als Freilaicher zwischen Pflanzen und in dichter Vegetation, die Eier werden nicht betreut.
  • Keine speziellen Risiken für Halter bekannt; bei unsachgemäßer Haltung können Sekundärprobleme wie Parasiten auftreten.
TagaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Algenfresser...Die Art ist wirtschaftlich kaum für die Fischere...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Cypriniformes
Familie
Cyprinidae
Gattung
Puntigrus
Art
tetrazona
Synonyme
Puntius tetrazona

Morphologie

Körperform
Kompakter, seitlich abgeflachter Körper mit gedrungener Statur; Puntigrus tetrazona zeigt die typische Robustheit kleiner Cypriniden und einen relativ hohen Rücken im Vergleich zur Körperlänge.
Maulstellung
Endständig gelegenes Maul, das auf Aufnahme von kleinen Wirbellosen, Pflanzenteilen und Aufwuchs ausgelegt ist.
Geschlechtsunterschiede
Beim Tigerbarbe unterscheiden sich Männchen und Weibchen vor allem in der Färbung und Körperform: Männchen sind schlanker und zeigen intensivere Rot- und Schwarzzeichnungen, Weibchen erscheinen oft etwas runder und blasser.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Laicht als Freilaicher zwischen Pflanzen und in dichter Vegetation, die Eier werden nicht betreut.
Laichtyp
Freilaicher zwischen Pflanzen, Eier werden gestreut
Brutpflege
Es findet keine Brutpflege statt; Eltern können die Eier oder Larven unter Umständen fressen, weshalb Separierung zum Brutschutz sinnvoll ist.
Inkubation
2 Tage

Verhalten

Aktivität
Tagsüber aktiv und in Gruppen häufig auffällig bewegungsfreudig; zur Laichzeit zeigen Männchen verstärkte Revier- und Balzaktivität.
Sozialverhalten
Typischer Schwarmfisch: die Tigerbarbe lebt in Gruppen und zeigt innerhalb kleiner Schulen soziale Interaktionen; bei zu geringer Gruppengröße kann es zu verstärktem Nipping und Territorialverhalten kommen.
Wanderung
Keine ausgeprägten Wanderungen; populationslokal gebunden an saisonale Überflutungsbereiche.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Kein Ziel der kommerziellen Nahrungsfischerei; Handel findet primär über die Aquaristik statt.
Aquakultur
In der Aquaristik weit verbreitet und oft in Heim- und Großzuchten nachgezüchtet, sodass Wildentnahmen vermindert werden können.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; GBIF; Fachliteratur zur Süßwasserfauna Südostasiens

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 80 l

Temperatur

22 - 28 °C

pH-Wert

6 - 7.5

Karbonathärte

5 - 12 dKH

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Für Heimaquarianer ist die Tigerbarbe eine der leichter zu haltenden Arten; beständige Wasserwerte, ein Schwarm und robuste Pflanzen erleichtern die Pflege.

Gruppengröße

Als Schwarmfisch sollte die Tigerbarbe mindestens in Gruppen von 6–8 Tieren gehalten werden; größere Gruppen reduzieren Rangstreit und fördern natürliches Sozialverhalten.

Vergesellschaftung

Gut vergesellschaftbar mit lebhaften, ähnlich großen Fischen; langfristig ungeeignet mit langflossigen, trägen Arten, da Nipping auftreten kann.

Pflanzen

Pflanzenverträglich, bevorzugt dicht bepflanzte Aquarien mit robusten Arten wie Vallisneria oder Javafarn, an empfindlichen Pflanzen kann gelegentlich genagt werden.

Strömung & Sauerstoff

Mäßige Strömung bevorzugt; natürliche Habitate sind oft langsam fließend bis stagnierend mit variabler Strömung.

Futterannahme

Sehr anpassungsfähig: nimmt Flocken-, Granulat- und Frostfutter sowie kleine Lebendfutterarten schnell an.

Nachzucht

Einfache Nachzucht im Aquarium durch Trennen eines schwangeren Paares oder durch Aufstellen dichter Pflanzen/Laichmatten; Aufzucht der Larven mit feinem Lebendfutter wie Infusorien und Artemia.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Anpassungsfähig