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Steinfisch

Synanceia verrucosa

Steinfisch (Synanceia verrucosa), gehoert zur Familie Synanceiidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

20 cm, max 40 cmmax 1.5 kg0-60 m TiefeFleischfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Steinfisch hat einen gedrungenen, flachen Körperbau mit durch wulstige Hautlappen unterbrochener Kontur, wodurch er im Substrat kaum auffällt.
  • Maulstellung: Das endständige Maul des Steinfisches erlaubt ein schnelles Einsaugen von Beutetieren bei plötzlichen Angriffen aus dem Hinterhalt.
  • Die Färbung ist unregelmäßig marmoriert in Brauntönen bis Grau und passt sich durch Variabilität der Umgebung an; oft sind dunkle Flecken und helle Schattierungen kombiniert, so dass der Steinfisch wie ein Stück Korallenboden oder Fels erscheint.
  • Die Art besitzt kräftige, mit Giftdrüsen verbundene Hartstrahlen auf dem Rücken sowie warzige Hautlappen und tiefe Cutis, die zur Tarnung und zum Schutz dienen.
  • Geschlechtsunterschiede: Bei Steinfischen sind Geschlechter äußerlich kaum zu unterscheiden; sexuelle Unterschiede sind in der Regel nur an inneren Merkmalen oder während der Fortpflanzungszeit erkennbar.

Lebensraum

Steinfische leben überwiegend bodennah auf Korallenriffen, felsigen Riffkanten und sandigen Bereichen mit Trümmersubstrat; sie halten sich oft gut getarnt an Rändern von Gezeitenzonen und in seichten Lagunen auf.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Lagune, Küstengewässer, Korallenriff, Felsriff, Sandgrund, Schlammgrund, Bodennah, Bodenlebend

Klimazone: Tropisch, Subtropisch

Bodengrund: Sand, Fels / Stein, Schlamm, Korallenstruktur

Temperatur: 20 - 30 Grad C

In weiten Teilen des Indopazifiks bewohnt Synanceia verrucosa Korallen- und Felsriffe von Ostafrika bis zum Zentralpazifik; die Art ist entlang tropischer Küstengewässer verbreitet und kommt in geschützten Lagunen ebenso wie an Riffkanten vor.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Nahrungsschwerpunkte: Fischfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser, Weichtierfresser

Als Lauerjäger ernährt sich der Steinfisch überwiegend von Fischen und größeren bodennahen Krebstieren, die er mit einem schnellen Einsaugstoß erbeutet.

Beute: Beute umfasst kleine Rifffische, Garnelen und Krabben sowie gelegentlich Weichtiere; Beutetiere werden direkt vor dem Körper angegriffen und eingesaugt.

Beute umfasst kleine Rifffische
Garnelen und Krabben sowie gelegentlich Weichtiere
Beutetiere werden direkt vor dem Körper angegriffen und eingesaugt.

Verbreitung

Region: Indischer Ozean, Pazifik

In weiten Teilen des Indopazifiks bewohnt Synanceia verrucosa Korallen- und Felsriffe von Ostafrika bis zum Zentralpazifik; die Art ist entlang tropischer Küstengewässer verbreitet und kommt in geschützten Lagunen ebenso wie an Riffkanten vor.

Besonderheiten

  • Vorwiegend dämmerungs- bis nachtaktiv, die Art ruht tagsüber oft gut getarnt; Jagdaktivität steigt in der Dämmerung und nachts an.
  • Steinfische sind Einzelgänger und zeigen keine soziale Gruppenbildung; jedes Individuum hält sich gewöhnlich in einem eigenen Revier oder Versteck auf.
  • Die Fortpflanzung erfolgt über die Ablage von Eiern; detaillierte Verhaltensweisen sind wenig dokumentiert, und es gibt keine ausgeprägte Brutpflege.
  • Kontakt mit den dorsalstacheln kann zu heftigen Schmerzen, lokalen Gewebeschäden und systemischen Effekten führen; antivenin wird in einigen Regionen eingesetzt.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivFischfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser...Die Art hat nur geringe wirtschaftliche Bedeutung...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Scorpaeniformes
Familie
Synanceiidae
Gattung
Synanceia
Art
verrucosa
Erstbeschreiber
Bloch & Schneider, 1801
Synonyme
Synanceia nana, Synanceia horrida

Morphologie

Körperform
Der Steinfisch hat einen gedrungenen, flachen Körperbau mit durch wulstige Hautlappen unterbrochener Kontur, wodurch er im Substrat kaum auffällt.
Maulstellung
Das endständige Maul des Steinfisches erlaubt ein schnelles Einsaugen von Beutetieren bei plötzlichen Angriffen aus dem Hinterhalt.
Rückenflosse Hartstrahlen
12 - 13
Geschlechtsunterschiede
Bei Steinfischen sind Geschlechter äußerlich kaum zu unterscheiden; sexuelle Unterschiede sind in der Regel nur an inneren Merkmalen oder während der Fortpflanzungszeit erkennbar.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzung erfolgt über die Ablage von Eiern; detaillierte Verhaltensweisen sind wenig dokumentiert, und es gibt keine ausgeprägte Brutpflege.
Laichtyp
Substratnahe Eiablage, ohne bekannte elterliche Fürsorge.
Brutpflege
Bekannte Brutpflege fehlt; nach der Eiablage verbleiben die Eier üblicherweise ohne weiteren elterlichen Schutz.

Verhalten

Aktivität
Vorwiegend dämmerungs- bis nachtaktiv, die Art ruht tagsüber oft gut getarnt; Jagdaktivität steigt in der Dämmerung und nachts an.
Sozialverhalten
Steinfische sind Einzelgänger und zeigen keine soziale Gruppenbildung; jedes Individuum hält sich gewöhnlich in einem eigenen Revier oder Versteck auf.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region, Australis, Ozeanien, Afrotropis

Nutzung

Fischerei
Keine bedeutende gezielte Fischerei; die Art tritt gelegentlich als Beifang auf und wird lokal vereinzelt genutzt, ist jedoch wirtschaftlich unbedeutend.
Aquakultur
Keine etablierte Aquakultur; Haltung und Zucht sind wegen Gefährlichkeit und speziellen Haltungsanforderungen kaum relevant.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; Fishes of Australia; regionale Bestimmungsbücher zum Indopazifik; einschlägige Fachliteratur zur Familie Synanceiidae