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Skalar

Pterophyllum scalare

Skalar (Pterophyllum scalare), gehoert zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

12 cm, max 15 cmbis 10 Jahre0.1-10 m TiefeAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Skalar besitzt einen stark seitlich abgeflachten, hochrückigen Körper, der ihm eine dreieckige Silhouette und gute Manövrierfähigkeit zwischen Pflanzen bietet.
  • Maulstellung: Der Skalar hat ein endständig gelegenes Maul, das ihm erlaubt, sowohl im Freiwasser als auch an Pflanzen und Substraten nach Kleintieren und Algen zu picken.
  • Der Skalar ist wildtypisch silbrig mit vier bis fünf dunklen, vertikalen Bändern und heller Bauchseite; in der Aquaristik treten zahlreiche Zuchtformen wie Marmor, Koi und Weiss mit stark variierender Zeichnung auf.
  • Der Skalar zeichnet sich durch stark verlängerte Rücken- und Afterflossen sowie einen hohen Körperquerschnitt aus, was ihm sein charakteristisches, laterales Profil verleiht.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Skalar unterscheiden sich Männchen und Weibchen meist nur geringfügig; geschlechtsreife Männchen zeigen jedoch oft spitzere Flossen und ausgeprägtere Stirnpartien als Weibchen.

Lebensraum

Der Skalar bewohnt langsame Flussabschnitte, überschwemmte Wälder und Seitenarme mit dichter Vegetation, wo er sich zwischen Pflanzen und Wurzeln versteckt.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Überschwemmungsgebiet, Sumpf, Bodennah

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 24 - 30 Grad C

pH-Wert: 4.5 - 7

Der Skalar (Pterophyllum scalare) stammt aus dem Amazonasbecken und kommt in langsamen Nebenarmen, Überschwemmungsgebieten und ruhigen Flussabschnitten in Teilen Brasiliens, Perus und Kolumbiens vor.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfresser, Nahrungs-Generalist, Detritusfresser

Der Skalar ernährt sich in der Natur von Insektenlarven, kleinen Krebstieren und Zooplankton sowie gelegentlich Pflanzenteilen und Detritus.

Beute: Der Skalar frisst bevorzugt Insektenlarven, Wasserflöhe und kleine Krebse, nimmt aber in Aquarien auch Flocken-, Granulat- und Frostfutter an.

Der Skalar frisst bevorzugt Insektenlarven
Wasserflöhe und kleine Krebse
nimmt aber in Aquarien auch Flocken-

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Brasilien, Peru, Kolumbien

Der Skalar (Pterophyllum scalare) stammt aus dem Amazonasbecken und kommt in langsamen Nebenarmen, Überschwemmungsgebieten und ruhigen Flussabschnitten in Teilen Brasiliens, Perus und Kolumbiens vor.

Besonderheiten

  • Der Skalar ist tagaktiv und zeigt insbesondere am Vormittag und in der Dämmerung auffällige Futtersuchaktivität.
  • Der Skalar bildet juvenile Schwärme, paarbildende Erwachsene und verteidigt beim Brüten ein Revier; das Sozialverhalten ist abhängig von Besatzdichte und Struktur des Aquariums.
  • Der Skalar bildet in der Regel monogame Paare, die gemeinsam Eier auf einer glatten Oberfläche absitzen und die Brut bis zum freien Schwimmen der Jungfische betreuen.
  • Der Skalar stellt kein bekanntes Risiko für Menschen dar; beim Handel sind jedoch parasitäre und bakterielle Infektionen möglich, die auf Haltungsmängel zurückgehen.
Tagaktiv, DämmerungsaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Zooplanktonfre...Der Skalar ist weltweit ein bedeutender Zierfisch...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Cichliformes
Familie
Cichlidae
Gattung
Pterophyllum
Art
scalare
Erstbeschreiber
Schultze, 1823
Synonyme
Platax scalare, Pterophyllum altum (historisch verwandt)

Morphologie

Körperform
Der Skalar besitzt einen stark seitlich abgeflachten, hochrückigen Körper, der ihm eine dreieckige Silhouette und gute Manövrierfähigkeit zwischen Pflanzen bietet.
Maulstellung
Der Skalar hat ein endständig gelegenes Maul, das ihm erlaubt, sowohl im Freiwasser als auch an Pflanzen und Substraten nach Kleintieren und Algen zu picken.
Geschlechtsunterschiede
Beim Skalar unterscheiden sich Männchen und Weibchen meist nur geringfügig; geschlechtsreife Männchen zeigen jedoch oft spitzere Flossen und ausgeprägtere Stirnpartien als Weibchen.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Der Skalar bildet in der Regel monogame Paare, die gemeinsam Eier auf einer glatten Oberfläche absitzen und die Brut bis zum freien Schwimmen der Jungfische betreuen.
Laichtyp
Substratlaicher an Blättern, Wurzeln oder Steinen; Paare dichten und bewachen die Gelege.
Brutpflege
Der Skalar betreibt biparentale Brutpflege: Beide Eltern bewachen die Eier, hauchen sie durch und schützen die Jungfische nach dem Schlupf.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Der Skalar ist tagaktiv und zeigt insbesondere am Vormittag und in der Dämmerung auffällige Futtersuchaktivität.
Sozialverhalten
Der Skalar bildet juvenile Schwärme, paarbildende Erwachsene und verteidigt beim Brüten ein Revier; das Sozialverhalten ist abhängig von Besatzdichte und Struktur des Aquariums.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Der Skalar hat keine kommerzielle Bedeutung als Nahrungsfisch; seine wirtschaftliche Relevanz liegt in der Aquaristik.
Aquakultur
Der Skalar ist in der Aquaristik von großer Bedeutung und wird weltweit in vielen Zuchtlinien gehalten und vermehrt.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Chromosomenzahl
48
Quellen
FishBase; Kullander (2003) Cichlidae; Axelrod & Burgess, Aquarium Fish (Pflegehinweise); IUCN (NE)

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 150 l

Temperatur

24 - 30 °C

pH-Wert

4.5 - 7

Schwimmzone

Mittlere Wasserschichten, Bodennah

Haltungsanspruch

Der Skalar eignet sich für gepflegte Aquarianer mit Erfahrung in der Kontrolle von Temperatur, Wasserchemie und sozialer Struktur; besonders erforderlich sind ein hoher Aufbau und ruhige Wasserverhältnisse.

Gruppengröße

Im Aquarium empfiehlt sich entweder eine vergesellschaftete Gruppe von mindestens sechs Jungfischen zur Reduktion von Aggression oder ein festes Zuchtpaar; dichte Besatzverhältnisse fördern Stress.

Vergesellschaftung

Der Skalar ist mit friedlichen mittelgroßen bis großen Arten vergesellschaftbar, sollte aber nicht mit aggressiven oder sehr kleinen Fischen kombiniert werden, die als Beute gelten könnten.

Pflanzen

Der Skalar profitiert von dichter Bepflanzung mit hohen, robusten Pflanzen, an denen er Rinde und Blätter als Laichsubstrat nutzt.

Strömung & Sauerstoff

Der Skalar bevorzugt langsame bis mäßige Strömung und ruhige Bereiche im Aquarium.

Futterannahme

Der Skalar nimmt in Gefangenschaft bereitwillig ein Spektrum aus Flocken-, Granulat- und Frostfutter sowie gelegentlich lebende Kleintiere an.

Nachzucht

Für die Nachzucht des Skalars werden warmes, weiches, leicht saures Wasser, ein ruhiger Bereich mit glatten Flächen als Substrat und ein paarweise etabliertes Tierpaar empfohlen.

Nachzuchtanspruch

Mittel

Beleuchtung

Mittel