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Ramirez-Buntbarsch

Microgeophagus ramirezi

Ramirez-Buntbarsch (Microgeophagus ramirezi), gehoert zur Familie Cichlidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

4 cm, max 6 cmbis 3 Jahre0.2-2 m TiefeAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Kompakt und seitlich abgeflacht wirkt der Körper gedrungen; die ausgeprägten Flossenmale bei ausgewachsenen Tieren prägen das Erscheinungsbild.
  • Maulstellung: Das Maul ist endständig bis leicht subterminal und erlaubt das Aufsammeln kleiner Beutetiere vom Bodengrund.
  • Auffällig sind gelblich bis rosa Körpergrundfarbe mit metallisch-blauen Punkten und einem dunklen Fleck seitlich; Rückenpartie ist oft dunkler, der Bauch heller gezeichnet.
  • Erwachsene Tiere zeigen verlängerte Flossenstrahlen bei Männchen und teilweise irisierende Schuppenpunkte, die bei Balz stark zur Geltung kommen.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Ramirez-Buntbarsch sind Männchen in der Regel schlanker und besitzen längere, spitz zulaufende Dorsal- und Caudalflossen; Weibchen sind meist kleiner mit abgerundeterer Zeichnung.

Lebensraum

In der Natur bewohnt Microgeophagus ramirezi ruhige, langsam fließende Flussarme mit sandigem Substrat, Blattlagern und dichter Vegetation.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Teich, Überschwemmungsgebiet, Sandgrund

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 24 - 30 Grad C

pH-Wert: 5 - 7.5

Ursprünglich kommt Microgeophagus ramirezi aus den Flusssystemen Nordwest-Südamerikas, vor allem dem Orinoko-Becken; die Art ist dort in ruhigen Nebenarmen und Überschwemmungsgebieten verbreitet.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Generalist, Algenfresser

In freier Wildbahn ernährt sich die Art überwiegend von Kleintierchen im Substrat, Insektenlarven und mikroskopischen Organismen; im Aquarium werden Frost-, Lebend- und Trockenfutter gut angenommen.

Beute: Kleine Wirbellose, Insektenlarven, gelegentlich Algenauflagen und Aufwuchs werden gezielt vom Boden aufgelesen.

Kleine Wirbellose
Insektenlarven
gelegentlich Algenauflagen und Aufwuchs werden gezielt vom Boden aufgelesen.

Verbreitung

Region: Südamerika

Länder: Venezuela, Kolumbien

Ursprünglich kommt Microgeophagus ramirezi aus den Flusssystemen Nordwest-Südamerikas, vor allem dem Orinoko-Becken; die Art ist dort in ruhigen Nebenarmen und Überschwemmungsgebieten verbreitet.

Besonderheiten

  • Tagesaktiv und am Boden nach Beute suchend; Balz und Revierverhalten zeigen sich besonders in den Morgenstunden.
  • Paarbildend und territorial gegenüber Artgenossen während der Brut; außerhalb der Fortpflanzungszeit können einzelne Paare oder kleine Gruppen friedlich koexistieren.
  • Paarbildende Substratlaicher mit ausgeprägter Elternpflege beider Elternteile.
TagaktivInsektenfresser, Bodentierfresser, Nahrungs-Gener...Hauptsächlich in der Aquaristik beliebt; es gibt...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
Ordnung
Cichliformes
Familie
Cichlidae
Gattung
Microgeophagus
Art
ramirezi
Synonyme
Apistogramma ramirezi (veraltet)

Morphologie

Körperform
Kompakt und seitlich abgeflacht wirkt der Körper gedrungen; die ausgeprägten Flossenmale bei ausgewachsenen Tieren prägen das Erscheinungsbild.
Maulstellung
Das Maul ist endständig bis leicht subterminal und erlaubt das Aufsammeln kleiner Beutetiere vom Bodengrund.
Geschlechtsunterschiede
Beim Ramirez-Buntbarsch sind Männchen in der Regel schlanker und besitzen längere, spitz zulaufende Dorsal- und Caudalflossen; Weibchen sind meist kleiner mit abgerundeterer Zeichnung.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Paarbildende Substratlaicher mit ausgeprägter Elternpflege beider Elternteile.
Laichtyp
Paarbildender Substratlaicher, Eier werden auf flachem Untergrund oder in geringer Höhle abgelegt.
Brutpflege
Beide Eltern beteiligen sich an Bewachung und Belüftung der Eier sowie an der Betreuung der Jungfische bis nach dem Freischwimmen.
Inkubation
3 Tage

Verhalten

Aktivität
Tagesaktiv und am Boden nach Beute suchend; Balz und Revierverhalten zeigen sich besonders in den Morgenstunden.
Sozialverhalten
Paarbildend und territorial gegenüber Artgenossen während der Brut; außerhalb der Fortpflanzungszeit können einzelne Paare oder kleine Gruppen friedlich koexistieren.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Keine relevante Bedeutung für die kommerzielle Fischerei; die Art wird in geringerem Umfang für den Aquarienhandel gezüchtet und gehandelt.
Aquakultur
In der Aquaristik sind gezielte Zuchten etabliert; großindustrielle Aquakultur spielt keine Rolle.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; Fachliteratur zu Cichlidae; Aquarium-Literatur

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 80 l

Temperatur

24 - 30 °C

pH-Wert

5 - 7.5

Karbonathärte

0 - 8 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Im Aquarium mittlere Ansprüche: stabile Wasserwerte, warmes weiches Wasser und strukturierte Einrichtung mit Verstecken sind wichtig; Temperaturschwankungen vermeiden.

Gruppengröße

Paarhaltung wird empfohlen; bei größeren Aquarien können kleine Gruppen mit einem Männchen gepflegt werden, wobei Revierbildung zu beachten ist.

Vergesellschaftung

Gut mit friedlichen, nicht zu kleinen Beifischen kombinierbar; territoriales Verhalten gegenüber ähnlichen Arten möglich.

Pflanzen

Pflanzenfreundlich, profitiert von dichten Bepflanzungen und Wurzelstrukturen; empfindet grobe Umwälzung als Stressfaktor.

Strömung & Sauerstoff

Bevorzugt ruhige bis schwach fließende Biotope mit geringer Strömung.

Futterannahme

Akzeptiert leicht Frostfutter, Mückenlarven, hochwertige Granulate und gelegentlich lebende Nahrung; Zuchtpaare sollten proteinreich gefüttert werden.

Nachzucht

Für erfolgreiche Nachzucht sind weiches, leicht saures Wasser, Plätze zum Laichen (flache Steine oder Höhlen) und ruhige Umgebungen wichtig; Eltern kümmern sich intensiv um die Jungen.

Nachzuchtanspruch

Einfach

Beleuchtung

Mittel