Perl-Danio
Danio margaritatus
Perl-Danio (Danio margaritatus), gehoert zur Familie Cyprinidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.
Merkmale
- Körperform: Klein und gedrungen mit einer typischen Spindelgestalt; der schlanke Rumpf ist für schwarmbildendes Schwimmen in pflanzenreichen Stillgewässern angepasst.
- Maulstellung: Das Maul ist endständig angeordnet und erlaubt das gezielte Aufnehmen kleiner Beutetiere und Futterpartikel im Freiwasser.
- Die Grundfarbe ist dunkel bis oliv, überzogen von zahlreichen kleinen, perlenartigen weißen Punkten; Flossen können rötliche bis orange Farbtöne zeigen, besonders bei adulten Männchen.
- Es liegen keine außergewöhnlichen anatomischen Sonderstrukturen vor; typisch sind jedoch die dicht verteilten, schimmernden Punktemuster, die den Artnamen begründen.
- Geschlechtsunterschiede: Bei Perl-Danio unterscheiden sich die Geschlechter meist in Färbung und Körperkontur: Männchen sind intensiver gefärbt mit klareren Perlflecken und schlankerem Körper, während Weibchen oft rundlicher und blasser erscheinen.
Lebensraum
Perl-Danio lebt in flachen, oft stark bewachsenen Tümpeln, Reisfeldern und langsam fließenden Seitenarmen mit dichter Vegetation und viel Laub- bzw. Detritusauflage.
Wasserlebensraum: Süßwasser
Lebensraumtypen: Bach, Teich
Klimazone: Tropisch, Subtropisch
Bodengrund: Feinsediment, Detritus / Laub, Pflanzenbestand
Temperatur: 20 - 26 Grad C
pH-Wert: 6 - 7.5
Entdeckt Anfang der 2000er Jahre in der Region um Hopong im Shan State, Myanmar, kommt Danio margaritatus in sehr begrenzten, vegetationsreichen Stillgewässern vor. Die Verbreitung ist lokal begrenzt und liegt im südostasiatischen Tiefland.
Ernährung
Ernährungsweise: Allesfresser
Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Zooplanktonfresser, Nahrungs-Generalist
In der Natur ernährt sich das Perl-Danio vorwiegend von Mikroorganismen, Wasserflöhen, Insektenlarven und anderen kleinen Wirbellosen; in der Haltung akzeptiert es auch Flocken- und Kleinpellets.
Beute: Bevorzugte Nahrung umfasst Wasserflöhe, Mückenlarven und feine Zooplankter; Jungfische fressen überwiegend Mikroorganismen und frisch geschlüpfte Artemia.
Verbreitung
Region: Südostasien, Nordamerika
Länder: Myanmar
Entdeckt Anfang der 2000er Jahre in der Region um Hopong im Shan State, Myanmar, kommt Danio margaritatus in sehr begrenzten, vegetationsreichen Stillgewässern vor. Die Verbreitung ist lokal begrenzt und liegt im südostasiatischen Tiefland.
Galerie
Besonderheiten
- Die Art ist tagsüber aktiv und bewegt sich in kleinen bis mittleren Schwärmen in der Wassersäule, dabei werden Pflanzenbereiche und freie Wasserzonen gleichermaßen genutzt.
- Perl-Danio ist ein geselliger Schwarmfisch; in Gruppen zeigt die Art ein ruhiges, kooperatives Sozialverhalten und geringe Aggression gegenüber ähnlich großen, friedlichen Arten.
- Lokale Populationsbewegungen sind möglich, großräumige Wanderungen werden nicht dokumentiert.
- Die Fortpflanzung erfolgt als Freilaichen in dichter Vegetation; Weibchen streuen die Eier über Pflanzen, während keine Brutpflege durch die Eltern stattfindet.
Weitere Informationen
Taxonomie
- Klasse
- Actinopterygii
- Ordnung
- Cypriniformes
- Familie
- Cyprinidae
- Gattung
- Danio
- Art
- margaritatus
- Synonyme
- Celestichthys margaritatus
Morphologie
- Körperform
- Klein und gedrungen mit einer typischen Spindelgestalt; der schlanke Rumpf ist für schwarmbildendes Schwimmen in pflanzenreichen Stillgewässern angepasst.
- Maulstellung
- Das Maul ist endständig angeordnet und erlaubt das gezielte Aufnehmen kleiner Beutetiere und Futterpartikel im Freiwasser.
- Rückenflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Rückenflosse Weichstrahlen
- 7 - 9
- Afterflosse Hartstrahlen
- 0 - 0
- Afterflosse Weichstrahlen
- 11 - 13
- Geschlechtsunterschiede
- Bei Perl-Danio unterscheiden sich die Geschlechter meist in Färbung und Körperkontur: Männchen sind intensiver gefärbt mit klareren Perlflecken und schlankerem Körper, während Weibchen oft rundlicher und blasser erscheinen.
Fortpflanzung
- Fortpflanzungstyp
- Eierlegend
- Modus
- Die Fortpflanzung erfolgt als Freilaichen in dichter Vegetation; Weibchen streuen die Eier über Pflanzen, während keine Brutpflege durch die Eltern stattfindet.
- Laichtyp
- Freilaicher in Pflanzenbeständen; Eier werden in der Vegetation abgelegt.
- Brutpflege
- Es gibt keine Brutpflege; nach dem Ablaichen werden Eltern nicht in die Aufzucht eingebunden und sollten bei gezielter Nachzucht entfernt werden.
- Inkubation
- 2 Tage
Verhalten
- Aktivität
- Die Art ist tagsüber aktiv und bewegt sich in kleinen bis mittleren Schwärmen in der Wassersäule, dabei werden Pflanzenbereiche und freie Wasserzonen gleichermaßen genutzt.
- Sozialverhalten
- Perl-Danio ist ein geselliger Schwarmfisch; in Gruppen zeigt die Art ein ruhiges, kooperatives Sozialverhalten und geringe Aggression gegenüber ähnlich großen, friedlichen Arten.
- Wanderung
- Lokale Populationsbewegungen sind möglich, großräumige Wanderungen werden nicht dokumentiert.
- Endemisch
- Ja
- Biogeographie
- Orientalis / Indomalaiische Region
Nutzung
- Fischerei
- Kein Bedeutung für die kommerzielle Fischerei; der Handel erfolgt überwiegend im Aquariumshandel als Zuchtfisch.
- Aquakultur
- Für die Aquaristik ist Danio margaritatus relevant; Hobbyzüchter haben zuverlässige Nachzuchtverfahren entwickelt, wodurch Wildentnahmen reduziert werden können.
Schutz & Quellen
- CITES
- Nicht gelistet
- Quellen
- FishBase; Originalbeschreibungen und spezialisierte Aquaristikliteratur; IUCN-Kriterien (Allgemeine Referenzen gesammelt).
Praxiswissen
Für wen ist dieser Fisch interessant?
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Artgerechte Haltung
Für Aquarium & Teich
Wasserwerte, Raum und Zusammenlebenab 40 l
20 - 26 °C
6 - 7.5
4 - 12 dKH
Mittlere Wasserschichten
Für gepflegte Gesellschaftsaquarien ist das Perl-Danio gut geeignet; wichtig sind stabile Wasserwerte, dichte Bepflanzung und eine Schwarmgröße von mindestens sechs Tieren.
Als Schwarmfisch sollte das Perl-Danio in Gruppen von mindestens sechs bis zehn Exemplaren gepflegt werden, kleinere Gruppen zeigen Stress und reduzierte Färbung.
Gut vergesellschaftbar mit friedlichen Kleinfischen und Garnelen; vor großen räuberischen Arten schützen, da Jungfische leicht gefressen werden.
Pflanzenfreundlich; dichte Bepflanzung wird toleriert und für Laichaktivitäten sogar bevorzugt.
Bevorzugt ruhige bis leicht mäßige Strömungen; starke Fließbewegung ist nicht nötig und belastet die kleinen Fische.
Akzeptiert Flockenfutter, Mikropellets sowie lebende oder gefrorene Kleinnahrung wie Artemia und Daphnien, was die Fütterung in Gefangenschaft unkompliziert macht.
Die Nachzucht gelingt in bepflanzten Gesellschafts- oder Zuchtbecken; dichte Pflanzen bzw. Laub bieten Ablageplätze, und eine getrennte Aufzucht der Larven erhöht die Überlebensrate.
Einfach
Mittel

