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Geigenrochen

Pseudobatos percellens

Südamerikanischer Geigenrochen (Pseudobatos percellens), gehoert zur Familie Rhinobatidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

60 cm, max 100 cmbis 10 Jahre0-100 m TiefeFleischfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Geigenrochen besitzt einen rochenartig abgeflachten Vorderkörper mit langem, haiähnlichem Schwanzabschnitt; diese guitarfish-typische Körperform ist an bodennahes Leben auf Sand- und Schlammböden angepasst.
  • Maulstellung: Beim Geigenrochen liegt das Maul auf der Unterseite des Kopfes; diese ventrale Maulstellung passt zur Aufnahme bodenlebender Beute.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Geigenrochen insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; demersal; küstennahe Sand- und Schlammböden.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Küstengewässer, Bodennah

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm

Temperatur: 20 - 28 Grad C

pH-Wert: 7.9 - 8.4

Der Geigenrochen Pseudobatos percellens ist ein mariner, demersaler Geigenrochen des Atlantiks. FishBase nennt den westlichen Atlantik von der Karibik bis Brasilien, möglicherweise weiter südlich bis Nordargentinien, sowie tropische Gewässer des östlichen Atlantiks vor Westafrika.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Die Nahrungssuche ist bei dem Geigenrochen stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Geigenrochen Organismen, die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Als Beute bevorzugt Der Geigenrochen Organismen
die von seinem jeweiligen Lebensraum abhängen.

Verbreitung

Region: Südamerika, Karibik, Atlantik

Länder: Argentinien, Brasilien

Der Geigenrochen Pseudobatos percellens ist ein mariner, demersaler Geigenrochen des Atlantiks. FishBase nennt den westlichen Atlantik von der Karibik bis Brasilien, möglicherweise weiter südlich bis Nordargentinien, sowie tropische Gewässer des östlichen Atlantiks vor Westafrika.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Geigenrochen stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Geigenrochen von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Geigenrochen unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Geigenrochen darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Geigenrochen bestehen keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Der Geigenrochen oft von Be...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Elasmobranchii
überordnung
Batoidea
Ordnung
Rhinopristiformes
Familie
Rhinobatidae
Gattung
Pseudobatos
Art
percellens
Erstbeschreiber
Walbaum, 1792

Morphologie

Körperform
Der Geigenrochen besitzt einen rochenartig abgeflachten Vorderkörper mit langem, haiähnlichem Schwanzabschnitt; diese guitarfish-typische Körperform ist an bodennahes Leben auf Sand- und Schlammböden angepasst.
Maulstellung
Beim Geigenrochen liegt das Maul auf der Unterseite des Kopfes; diese ventrale Maulstellung passt zur Aufnahme bodenlebender Beute.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Geigenrochen insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Geigenrochen darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Geigenrochen als Freilaicher oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Geigenrochen betreibt in der Regel wenig bis keine Brutpflege, wobei es artenspezifische Ausnahmen geben kann.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Geigenrochen stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Geigenrochen von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Geigenrochen unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Neotropis

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Geigenrochen das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Geigenrochen für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

90 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Geigenrochen sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.

Filetieren

Mittel

Geschmacksprofil

Geigenrochen kann festes, mildes Fleisch liefern; unsaubere Lagerung führt schnell zu ammoniakartigen Fehlnoten.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Geigenrochen ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Geigenrochen sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Geigenrochen wird die raue Haut in der Regel entfernt; sauberes Ausbluten und Kühlen sind besonders wichtig.

Zubereitungsarten

Geigenrochen eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.

Garzeit

Die Garzeit von Geigenrochen richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.

Kräuter & Gewürze

Zu Geigenrochen passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Geigenrochen passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Geigenrochen passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Geigenrochen sollte sofort gekühlt, sauber ausgenommen und korrekt gelagert werden, damit kein ammoniakartiger Geschmack entsteht.

Warnhinweise

Bei Geigenrochen sind schnelle Kühlung, sauberes Ausnehmen und Schadstoff-/Quecksilberhinweise zu beachten; große Räuber nicht regelmäßig verzehren.