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Clownschmerle

Chromobotia macracanthus

Clownschmerle (Chromobotia macracanthus), gehoert zur Familie Botiidae, lebt in Süßwasser, und ernährt sich als Allesfresser.

20 cm, max 30 cmbis 20 JahreAllesfresser

Merkmale

  • Körperform: Mit länglichem, seitlich leicht abgeflachtem Körper und kräftigem Vorderteil ist die Clownschmerle typisch für Botiidae; ausgewachsene Tiere wirken kompakt und robust.
  • Maulstellung: Das unterständige Maul mit mehreren Barteln ermöglicht es der Clownschmerle, im Substrat nach Wirbellosen und Detritus zu suchen.
  • Charakteristisch sind leuchtend orange bis rötliche Flanken mit drei bis vier breiten, schwarzen Längsbändern sowie ein hellerer Bauch; Jungtiere zeigen die Bänder oft stärker kontrastiert.
  • Die Clownschmerle besitzt mehrfach ausgeprägte Barteln zum Aufspüren von Nahrung und eine suborbitale Abwehrspitze, die bei Bedrohung eingeklappt wird.
  • Geschlechtsunterschiede: Beim Clownschmerle unterscheiden sich Männchen und Weibchen äußerlich kaum; nur erfahrene Halter sehen in der Laichzeit leichte Unterschiede in Körperform und Kopfprofil.

Lebensraum

In langsam fließenden Flüssen, Nebenarmen und überschwemmten Waldgebieten sucht die Clownschmerle strukturierte Bereiche mit Wurzelwerk und Laub als Verstecke auf.

Wasserlebensraum: Süßwasser

Lebensraumtypen: Fluss, Bach, Überschwemmungsgebiet, Sumpf, Schlammgrund

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Sand, Schlamm, Detritus / Laub, Pflanzenbestand

Temperatur: 24 - 30 Grad C

pH-Wert: 6 - 7.5

Die Clownschmerle (Chromobotia macracanthus) kommt natürlich in Flusssystemen von Borneo und Sumatra vor; Populationen außerhalb dieses Bereichs sind meist eingeführt oder handelbedingt verbreitet.

Ernährung

Ernährungsweise: Allesfresser

Nahrungsschwerpunkte: Insektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfresser, Detritusfresser, Nahrungs-Generalist, Algenfresser, Aasfresser

Als vielseitiger Bodenfresser nimmt die Clownschmerle Insektenlarven, Krebstiere, Würmer, Aas und gelegentlich Algen auf und ergänzt ihre Nahrung mit organischem Substrat.

Beute: Bevorzugte Beute sind Insektenlarven, kleine Krebse und Bodentiere; in Aquarien werden auch Frost- und Lebendfutter sowie Granulate angenommen.

Bevorzugte Beute sind Insektenlarven
kleine Krebse und Bodentiere
in Aquarien werden auch Frost- und Lebendfutter sowie Granulate angenommen.

Verbreitung

Region: Südostasien

Länder: Indonesien, Malaysia

Die Clownschmerle (Chromobotia macracanthus) kommt natürlich in Flusssystemen von Borneo und Sumatra vor; Populationen außerhalb dieses Bereichs sind meist eingeführt oder handelbedingt verbreitet.

Besonderheiten

  • Bei Dämmerung und in der Nacht ist die Clownschmerle besonders aktiv, tagsüber verbleiben die Tiere oft in Gruppen versteckt unter Wurzeln und Steinen.
  • Sehr geselliges Verhalten zeigt sich in stabilen Gruppen; die Clownschmerle bildet oft enge Schwärme und profitiert von der Sicherheit in der Gruppe.
  • Stammtypisch sind keine weiten Wanderungen; lokale Verschiebungen in Regenzeiten sind möglich, großräumige Wanderungen fehlen.
  • Paarbildung und Laichablage an Pflanzen oder Substrat ohne nennenswerte Brutpflege zeichnen die Fortpflanzung aus.
  • Kann Parasiten oder externe Schadorganismen tragen; Aquaristische Einfuhr- und Quarantäne-Regeln sind zu beachten.
Dämmerungsaktiv, NachtaktivInsektenfresser, Krebstierfresser, Bodentierfress...Vor allem in der Aquaristik ist die Clownschmerle...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
ostariophysi
Ordnung
Cypriniformes
Familie
Botiidae
Unterfamilie
Botiinae
Gattung
Chromobotia
Art
macracanthus
Erstbeschreiber
Bleeker, 1852
Synonyme
Botia macracanthus

Morphologie

Körperform
Mit länglichem, seitlich leicht abgeflachtem Körper und kräftigem Vorderteil ist die Clownschmerle typisch für Botiidae; ausgewachsene Tiere wirken kompakt und robust.
Maulstellung
Das unterständige Maul mit mehreren Barteln ermöglicht es der Clownschmerle, im Substrat nach Wirbellosen und Detritus zu suchen.
Geschlechtsunterschiede
Beim Clownschmerle unterscheiden sich Männchen und Weibchen äußerlich kaum; nur erfahrene Halter sehen in der Laichzeit leichte Unterschiede in Körperform und Kopfprofil.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Paarbildung und Laichablage an Pflanzen oder Substrat ohne nennenswerte Brutpflege zeichnen die Fortpflanzung aus.
Laichtyp
Substrat- und Pflanzenlaicher, Laich wird abgelegt und nicht weiter betreut.
Brutpflege
Die Clownschmerle zeigt nach der Ablage keine ausgeprägte Brutpflege; Eltern und Nachwuchs sind nicht eng geschützt.

Verhalten

Aktivität
Bei Dämmerung und in der Nacht ist die Clownschmerle besonders aktiv, tagsüber verbleiben die Tiere oft in Gruppen versteckt unter Wurzeln und Steinen.
Sozialverhalten
Sehr geselliges Verhalten zeigt sich in stabilen Gruppen; die Clownschmerle bildet oft enge Schwärme und profitiert von der Sicherheit in der Gruppe.
Wanderung
Stammtypisch sind keine weiten Wanderungen; lokale Verschiebungen in Regenzeiten sind möglich, großräumige Wanderungen fehlen.
Endemisch
Nein
Biogeographie
Orientalis / Indomalaiische Region

Nutzung

Fischerei
Handel und Sammelung für den Aquarienmarkt haben in der Vergangenheit erhebliche Bedeutung gehabt; Wildfänge wurden intensiv exportiert.
Aquakultur
Gelegentliche erfolgreiche Zuchten sind dokumentiert; im Handel kommen sowohl wildgefangene als auch gezüchtete Tiere vor.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase; einschlägige Ichthyologie-Literatur; Fachartikel zur Botiidae und Aquaristik-Reports.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Artgerechte Haltung

Für Aquarium & Teich

Wasserwerte, Raum und Zusammenleben
Mindestbecken

ab 500 l

Temperatur

24 - 30 °C

pH-Wert

6 - 7.5

Karbonathärte

0 - 12 dKH

Schwimmzone

Bodennah, Mittlere Wasserschichten

Haltungsanspruch

Für die Haltung sind eine ausreichend große Gruppe, robuste Filterung und stabile Wasserwerte wichtig; adulte Tiere benötigen Platz und Verstecke, daher sollten Halter langfristig planen.

Gruppengröße

Für das Wohlbefinden empfiehlt sich eine Gruppe von mindestens sechs Tieren; kleiner gehaltene Einzeltiere zeigen oft Stress und verstecken sich dauerhaft.

Vergesellschaftung

Gut vergesellschaftbar mit friedlichen, größeren Gemeinschaftsarten; sehr kleine Fische und wirbellose Garnelen sind aufgrund von Fressverhalten gefährdet.

Pflanzen

Pflanzen können durch Graben und Aktivität beschädigt werden; robuste Bepflanzungen und fest verankerte Wurzeln reduzieren Verluste.

Strömung & Sauerstoff

Bevorzugt moderate Strömung mit gutem Sauerstoffangebot, gleichzeitig sind ruhige Bereiche für Verstecke wichtig.

Futterannahme

In Gefangenschaft nimmt die Clownschmerle gut Granulate, gefrorenes und lebendes Futter an; abwechslungsreiche Fütterung fördert Farbe und Vitalität.

Nachzucht

Zuchten sind möglich und werden durch Gruppenhaltung, saisonale Temperatur- und Futterwechsel sowie gute Versteckmöglichkeiten gefördert; Hobbynachzuchten kommen vor, bleiben jedoch nicht trivial.

Nachzuchtanspruch

Nur Zufallszuchten

Beleuchtung

Mittel