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Barrakuda

Sphyraena barracuda

Großer Barrakuda (Sphyraena barracuda), gehoert zur Familie Sphyraenidae, lebt in Meerwasser, und ernährt sich als Fleischfresser.

140 cm, max 200 cmmax 50 kgbis 14 Jahre0-100 m TiefeFleischfresser

Merkmale

  • Körperform: Der Barrakuda (Sphyraena barracuda) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
  • Geschlechtsunterschiede: Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barrakuda insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Lebensraum

Salzwasser; pelagisch; Korallenriffe, Mangroven und offenes Wasser.

Wasserlebensraum: Meerwasser

Lebensraumtypen: Mangrove, Korallenriff, Ozeanisches Freiwasser

Klimazone: Tropisch

Bodengrund: Korallenstruktur

Temperatur: 20 - 30 Grad C

pH-Wert: 8 - 8.4

Der Barrakuda Sphyraena barracuda ist nicht auf den Pazifik beschränkt. FishBase nennt Vorkommen im Indo-Pazifik sowie im westlichen und östlichen Atlantik; deshalb ist der Oberpunkt Salzwasser fachlich sauberer als ein einzelner Ozean-Unterpunkt.

Ernährung

Ernährungsweise: Fleischfresser

Die Nahrungssuche ist bei dem Barrakuda stark von den lokal verfügbaren Nahrungsquellen abhängig.

Beute: Als Beute bevorzugt Der Barrakuda Organismen, die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.

Als Beute bevorzugt Der Barrakuda Organismen
die im jeweiligen Lebensraum vorkommen.

Verbreitung

Region: Südamerika, Atlantik, Pazifik

Länder: Brasilien

Der Barrakuda Sphyraena barracuda ist nicht auf den Pazifik beschränkt. FishBase nennt Vorkommen im Indo-Pazifik sowie im westlichen und östlichen Atlantik; deshalb ist der Oberpunkt Salzwasser fachlich sauberer als ein einzelner Ozean-Unterpunkt.

Besonderheiten

  • Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barrakuda stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
  • Das Sozialverhalten variiert bei dem Barrakuda von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
  • Der Barrakuda unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
  • Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barrakuda darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
  • Beim sachgemäßen Umgang mit dem Barrakuda bestehen im Normalfall keine ausgeprägten Gefahren.
Für den Menschen ist Der Barrakuda oft von Bedeu...

Weitere Informationen

Taxonomie

Klasse
Actinopterygii
überordnung
Acanthopterygii
Ordnung
Carangiformes
Familie
Sphyraenidae
Gattung
Sphyraena
Art
barracuda
Erstbeschreiber
Edwards, 1771

Morphologie

Körperform
Der Barrakuda (Sphyraena barracuda) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt.
Seitenlinie
Der Barrakuda besitzt in der Regel eine ausgebildete Seitenlinie zur sensorischen Wahrnehmung in seinem Habitat.
Geschlechtsunterschiede
Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen können bei dem Barrakuda insbesondere während der Laichphase sichtbar werden.

Fortpflanzung

Fortpflanzungstyp
Eierlegend
Modus
Die Fortpflanzungsstrategie ist bei dem Barrakuda darauf ausgelegt, eine möglichst hohe Überlebensrate der Brut zu sichern.
Laichtyp
Abhängig von der evolutionären Anpassung agiert Der Barrakuda als Freilaicher, Schaumnestbauer oder Substratlaicher.
Brutpflege
Der Barrakuda betreibt artspezifische Brutpflege, die vom evolutionären Hintergrund abhängt.

Verhalten

Aktivität
Der Aktivitätsrhythmus korreliert bei dem Barrakuda stark mit dem Lichteinfall und der Nahrungsverfügbarkeit.
Sozialverhalten
Das Sozialverhalten variiert bei dem Barrakuda von strikt solitär bis hin zu ausgeprägter Schwarmbildung.
Wanderung
Der Barrakuda unternimmt oft jahreszeitliche oder fortpflanzungsbedingte Wanderungen.
Endemisch
Nein

Nutzung

Fischerei
Oft ist Der Barrakuda das Ziel kommerzieller Fangflotten oder tritt als relevanter Beifang auf.
Aquakultur
In zunehmendem Maße wird Der Barrakuda für die Aquakultur erforscht oder bereits wirtschaftlich gezüchtet.

Schutz & Quellen

CITES
Nicht gelistet
Quellen
FishBase, IUCN Red List, GBIF.

Praxiswissen

Für wen ist dieser Fisch interessant?

Am Wasser

Für Angler

Fang, Methode und verantwortungsvoller Umgang
Beste Saison

Ganzjährig

Angelzeit

Morgendämmerung, Vormittag, Abenddämmerung, Nacht

Schwierigkeit

Schwer

Angelmethoden

Barrakuda wird gezielt mit Spinnfischen, Jerkbait-, Wobbler-, Gummifisch- und Köderfischmontagen befischt; in geeigneten Gewässern ist auch Ansitzangeln möglich.

Empfohlene Köder

Für Barrakuda sind Gummifische, Wobbler, Spinner, Blinker, Jerkbaits, Köderfische und Fischfetzen besonders relevant.

Fangplätze

Barrakuda jagt an Kanten, Krautfeldern, Brücken, Buhnen, Einläufen, Scharkanten, Barschbergen und Übergängen zwischen Flach- und Tiefwasser.

Ausrüstung

Für Barrakuda sind mittlere bis schwere Spinnruten, stabile Rollen, geflochtene Schnur und je nach Zahnbesatz Stahl-, Titan- oder Fluorocarbonvorfach sinnvoll.

Wetter & Mond

Bei Barrakuda erhöhen wechselnde Lichtverhältnisse, stabile bis fallende Luftdruckphasen und aktiv ziehende Beutefische oft die Fangchancen; trübes Wasser und Windkanten können vorteilhaft sein.

Winterverhalten

Barrakuda besitzt in seinem natürlichen tropischen Verbreitungsgebiet kein klassisches Winterverhalten wie mitteleuropäische Arten; Fangmuster richten sich eher nach Regen- und Trockenzeit.

Bissanzeige

Beim Barrakuda kommt der Biss oft als harter Einschlag, kurzes Festhalten oder plötzliches Gewicht am Köder; beim Köderfischangeln kann der Abzug verzögert erfolgen.

Drillverhalten

Barrakuda zeigt harte Kopfstöße, kurze explosive Fluchten und versucht häufig Deckung oder tieferes Wasser zu erreichen.

Landung & Abhaken

Barrakuda sollte sicher gekeschert, nicht trocken abgelegt und zügig abgehakt werden. lange Zange und rutschfeste Unterlage verwenden.

Typischer Beifang

Typischer Beifang beim Angeln auf Barrakuda sind andere Raubfische wie Barsch, Hecht, Zander, Rapfen oder Wels, je nach Gewässer.

Schnell erkennen

Barrakuda erkennt man vor allem an folgenden Merkmalen: Der Barrakuda (Sphyraena barracuda) zeigt eine körperspezifische Anpassung, die seine Fortbewegung im bevorzugten Habitat optimal unterstützt. Die artspezifische Maulstellung hilft dem Barrakuda bei der effizienten Nahrungsaufnahme. Die artspezifische Färbung bietet dem Barrakuda eine hervorragende optische Tarnung gegenüber Fressfeinden und Beute. Der Barrakuda verfügt über evolutionär angepasste anatomische...

Regelhinweis

Für Barrakuda gelten je nach Küstenstaat, Fanggebiet und Methode unterschiedliche Mindestmaße, Schonzeiten, Schutzgebiete und Entnahmebegrenzungen.

In der Küche

Für Küche

Geschmack, Verarbeitung und Zubereitung
Kerntemperatur

56 °C

Energie

90 kcal / 100 g

Eiweiß

19 g / 100 g

Fettgehalt

Mager

Grätenstruktur

Barrakuda sollte sorgfältig auf Gräten kontrolliert werden, besonders bei kleineren Exemplaren.

Filetieren

Einfach

Geschmacksprofil

Barrakuda hat ein fischtypisches, meist mildes bis mittleres Aroma; Frische und korrekte Verarbeitung sind entscheidend.

Fleischstruktur

Das Fleisch von Barrakuda ist je nach Größe und Fanggebiet mittel- bis festfleischig.

Verwertbare Teile

Bei Barrakuda sind in der Küche vor allem Filet und geeignete Abschnitte verwertbar; Karkassen können für Fond genutzt werden.

Hautzubereitung

Bei Barrakuda entscheidet die Zubereitung: Schuppen, Schleim und Hautqualität bestimmen, ob die Haut essbar bleibt oder entfernt wird.

Zubereitungsarten

Barrakuda eignet sich je nach Größe zum Braten, Grillen, Dünsten oder Backen.

Garzeit

Die Garzeit von Barrakuda richtet sich nach Dicke und Methode; Fisch ist fertig, wenn das Fleisch saftig bleibt und sich leicht teilen lässt.

Kräuter & Gewürze

Zu Barrakuda passen Zitrone, Petersilie, Pfeffer, Knoblauch und zurückhaltende Kräuter, die den Eigengeschmack nicht überdecken.

Beilagen

Zu Barrakuda passen einfache Beilagen wie Kartoffeln, Gemüse, Reis oder frische Salate.

Getränke

Zu Barrakuda passen trockene Weißweine, leichte Biere oder frische alkoholfreie Getränke.

Vorbereitung

Barrakuda sollte frisch ausgenommen, gespült, trockengetupft und je nach Rezept entschuppt, filetiert oder als ganzer Fisch vorbereitet werden.

Warnhinweise

Für Barrakuda ist keine artspezifische Giftigkeit bekannt; wie bei jedem Fisch gelten Frische, Kühlung, vollständiges Durchgaren bei Risikogruppen und lokale Verzehrempfehlungen.